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Einkauf#

Eingehende-/Ausgehende Mindestlaufzeiten (Ablaufdatum)#

In der Lager Einrichtung, den Lagerorten, der Artikelkarte, den Artikelkategorien und -referenzen sowie in den Lagerhaltungsdaten verhindern die Felder „Ausgang Mind. Laufzeit Ablaufdatum“ und „Eingang Mind. Laufzeit Ablaufdatum“, dass Artikel mit zu kurzem Ablaufdatum eingekauft oder verkauft werden.

Feld Beschreibung
Ausgang Mind. Laufzeit Ablaufdatum Eine Lieferung ist nur möglich, wenn die Mindestlaufzeit nach dem heutigen Tag plus dieser Datumsformel liegt.
Eingang Mind. Laufzeit Ablaufdatum Eine Einlagerung ist nur möglich, wenn die Mindestlaufzeit nach dem heutigen Tag plus dieser Datumsformel liegt.

Prüfungshierarchie#

Bei der Buchung wird in folgender Reihenfolge geprüft, ob das entsprechende Feld gefüllt ist: 1. Artikelreferenzen 2. Artikelstamm (Artikelkarte) 3. im Artikel hinterlegte Artikelkategorie 4. Lagerhaltungsdaten 5. Lager Einrichtung

Hinweis

Werden die Felder in der Artikelkategorie hinterlegt, werden ihre Werte bei der Anlage eines Artikels automatisch übernommen.

Berechnung des Ablaufdatums#

Das berechnete Ablaufdatum ergibt sich aus dem Tagesdatum plus der in der Artikelkarte (bzw. Artikelkategorie oder Lager Einrichtung)

Ausnahme pro Benutzer#

In der „Benutzer Einrichtung“ kann der Schalter „Mind. Laufzeit Ablaufdatum Prfg. Übergehen“ gesetzt werden, der es dem/der entsprechenden BenutzerIn erlaubt, auch Artikel zu buchen, deren Ablaufdatum die berechneten Mindestablaufdaten unterschreitet.

Sollte der Schalter gesetzt sein, so erscheint bei der Buchung eine entsprechende Meldung, dass das Mindestablaufdatum nicht erreicht, wird mit der Abfrage, ob die Buchung trotzdem vorgenommen werden soll. Sollte diese Abfrage verneint werden, wird der Buchungsvorgang abgebrochen.

Ausnahme pro Lagerort#

Um auf bestimmte Lagerorte (z.B. Sperrlager) trotz überschrittener Mindestlaufzeit dennoch Bestand zuzubuchen zu können, kann ein Lagerort in der Lagerortkarte entsprechend über das Feld „Zubuch. bei überschr. Ablaufdatum“ gekennzeichnet werden.

Ablauf#

Wird ein Artikel gebucht (Ein- oder Ausgang), der das berechnete Ablaufdatum unterschreitet, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.  

Zeitliche Limitierung von Rahmenbestellungen#

Rahmenbestellungen können zur standardmäßigen Limitierung der Menge durch KUMAVISION medTech365 auch zeitlich limitiert werden. Eine zeitliche Limitierung wurde eingefügt, dass nach Ablauf der Gültigkeit, nicht weiter die Konditionen der Rahmenbestellung genutzt werden können.

In der der Rahmenbestellungskarte kann im neuen Feld „Gültig bis“ die Gültigkeit der Rahmenbestellung erfasst werden. Wird das Feld nicht gefüllt, gilt die Rahmenbestellung als zeitlich unbegrenzt gültig.

Erweiterte Bestellhistorie#

Die Einkaufshistorie aus dem Standardsystem wird durch diesen Leistungsbereich um weitere Belegarten erweitert. Hierbei handelt es sich um die Archivierten Belege für Einkaufsanfragen, Einkaufsbestellung, Rahmenbestellung und Einkaufsrücksendungen. Diese Belege können zeilenweise übernommen werden.

Liefertermintreue#

Die Liefertermintreue von Lieferanten wird anhand des gewünschten oder bestätigten Liefertermins automatisch ermittelt und kann in einem Fenster angezeigt werden. Die Anzeige gibt Auskunft darüber wie viele Lieferungen zu spät oder zu früh geliefert wurden und wie groß die Abweichungen waren.

Einrichtung#

Bevor Sie die Funktion der Liefertermintreue nutzen können, müssen Sie in der Kreditoren & Einkaufs Einrichtung das Feld „Vorgabe Liefertermintreue Datumsfeld“ entsprechend pflegen.

Je nach Einstellung des Vorgabedatums zur Liefertermintreue in der Kreditoren & Einkauf Einrichtung prüft das System, ob das entsprechende Datum in einer Bestellung gesetzt ist. Wenn nicht, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.

Auswertung Liefertermintreue#

Hierzu gibt es in der Kreditoren Liste und in der Kreditorenkarte die Statistik „Liefertermintreue“.

Im oberen Teil der Maske haben Sie die Möglichkeit, diverse Filteroptionen vorzunehmen, welche als Grundlage zur Ermittlung der Zeilen dienen.

Feld Beschreibung
Kreditorennr. Das Feld ist bereits mit der Kreditorennummer vorbelegt, von welcher Sie die Funktion aufgerufen haben.
Artikelnummer Über das Feld können Sie auf einen bestimmten Artikel filtern.
Anzeige nach Mit diesem Feld können Sie auswählen, wie die Zeilen dargestellt werden sollen. Zur Auswahl stehen Ihnen:
• Tag
• Woche
• Monat
• Quartal
• Jahr
• Buchungsperiode
Anzeigen als Mit diesem Feld können Sie die Zeilendarstellung pro Zeiteinheit bestimmen. Zur Auswahl stehen Ihnen:

Bewegung
Zeigt pro Zeiteinheit die Summe

Saldo bis Datum
Summiert pro Zeiteinheit auf
Auswertung von Gibt die Anzahl an, die rückwirkend betrachtet werden soll. Dieses Feld steht in Abhängigkeit des Feldes „Auswertung Periodenart“.
Auswertung bis Gibt die Anzahl der Tage an, die, die Betrachtung berücksichtigen soll. Dieses Feld steht in Abhängigkeit des Feldes „Auswertung Periodenart“.
Auswertung Periodenart Gibt die Periodenart an, welche in den Spalten der Zeilendarstellung angezeigt werden. Zur Auswahl stehen Ihnen „Tag“ und „Woche“

Optimierte Bestellung#

Die Optimierte Bestellung bietet die Möglichkeit, auf Basis der Daten des Bestellarbeitsblattes die Mengen so zu erhöhen das z.B. ein Minimalwert oder ein Volumen oder Gewicht erreicht wird. Hierzu werden alle Produkte des Lieferanten aufgeführt mit ihren Beständen und Zu- und Abgängen in den letzten Monaten. AnwenderInnen können durch diese Funktionalität eine Optimierung vornehmen und in den Bestellarbeitsblatt zurückschreiben.

Einrichtung#

Artikel / Lieferanten Katalog#

In dem „Artikel Lieferanten Katalog“ müssen Artikel für einen bestimmten Kreditor hinterlegt worden sein.

KUMAVISION med Einrichtung#

Der zu beachtende Zeitraum für die Berechnung der Lageroptimierung kann in der KUMAVISON med Einrichtung auf dem Inforegister „Lagerbestand“ über das Feld „Zeitraum Lagerreichweite“ bestimmt werden.

Wenn die Einrichtung nicht erfolgt ist, erhalten AnwenderInnen eine entsprechende Meldung.

Artikeleinheiten#

Zur Berechnung von Volumen und Gewicht in der Optimierten Bestellung muss in den Artikeleinheiten das Volumen und das Gewicht hinterlegt sein.

Optimierte Bestellung in den Bestellarbeitsblättern#

Öffnen der optimierten Bestellung#

Die Optimierte Bestellung kann aus den Bestellarbeitsblättern heraus geöffnet werden. Es werden nur Artikel angezeigt, die nicht als „gesperrt“ gekennzeichnet sind und die im Artikel / Lieferanten Katalog den gleichen Kreditoren hinterlegt haben.

Statistische Felder#

Damit die Auswahl der hinzuzufügenden Artikel erleichtert wird, wurden folgende statistische Felder eingeblendet:

  • Menge in Bestellung
  • Bestand im Lagerort
  • Bestand
  • Beschaffungszeit
  • Lagerreichweite in Wochen
  • Durchschnittlicher Zugang pro Woche
  • Durchschnittlicher Abgang pro Woche

Hinzufügen von Artikeln#

Über die Eintragung einer Menge, werden die Fußfelder der optimierten Bestellung aktualisiert (Voraussetzung: Gewicht und Volumen in der Artikeleinheit, sowie die Preise). Außerdem findet die Preisfindung statt.

Fuß der optimierten Bestellung#

Zur besseren Planung bzw. Übersicht sind im Fuß Summenfelder für Betrag, Volumen und Gewicht vorhanden.

Somit hat der Einkäufer die Möglichkeit, weitere Artikel oder Menge für einen Kreditoren zu ergänzen, um so das Volumen für einen Container oder Betrag für den nächsten Rechnungsrabatt zu erreichen.

Verwaltung von Zertifikaten und Erklärungen#

Hinterlegung von Zertifikaten und Erklärungen#

Sie haben die Möglichkeit, Zertifikate und Erklärungen eines Kreditors zu hinterlegen und zu überwachen.

In der Einrichtung „Zertifikate und Erklärungen“ können Sie die benötigten Zertifikate und Erklärungen, die im Prozess benötigt werden, hinterlegen.

Unter dem „Code“ und die „Beschreibung“ können Sie die Zertifikatnr. und die zugehörige Beschreibung eintragen.

Auf der Kreditorenkarte werden im Inforegister „KUMAVISION med“ die vorhandenen Zertifikate und Erklärungen angezeigt.

Über „Neu“ im Menüband können Sie neue Zertifikate hinzufügen.

Feld Beschreibung
Code Auswahl der hinterlegten Zertifikate
Startdatum Gültigkeitsbeginn der Zertifikate
Enddatum Gültigkeitsende der Zertifikate
Abfrage Gültigkeit Zertifikate und Erklärungen Benachrichtigung der Zertifikate, wann bei den Kreditoren nachgefragt werden soll
Anlagenverknüpfung Verlinkung auf eine Datei im Filesystem

Abfrage der gültigen Zertifikate#

Da die Zertifikate nur begrenzt gültig sind, muss die Gültigkeit regelmäßig überprüft werden.

Hierzu gibt es den Bericht „Lieferanten QM Daten Benachrichtigung“, der beispielsweise auf das „Datum zur Benachrichtigung“ gefiltert werden kann.  

Zusatzfelder im Einkauf#

Für bereits an den Stammdaten hinterlegte Zusatzfelder kann definiert werden, dass diese durch den Einkaufsprozess bis hin zum gebuchten Beleg mitgeführt werden. Zusätzlich kann festgelegt werden, ob eine manuelle Änderung im Beleg möglich sein soll oder nicht.

Zusatzfelder zu Artikeln und Ressourcen können in Geschäftsbelegen in den Zeilen mitgeführt werden, Informationen zu Kreditoren werden in Geschäftsbelegen auf Belegkopfebene übernommen.

Kopfbezogene Informationen aus dem Eink. von Name: Beim Erstellen eines Beleges werden die Zusatzfelder auf Kopfebene mitgeführt.

Zeilenbezogene Informationen: Bei der Auswahl eines Artikels in einem Geschäftsbeleg werden die Zusatzfelder als Zeile übernommen. Für Zusatzfelder in Kopf und Zeile gilt: Alle Felder, die in einen EK-Beleg übernommen werden, können dort manuell überschrieben werden, wenn dies entsprechend in der Einrichtung der Zusatzfelder Tabelle eingerichtet ist. Für jedes Feld wird dann ein Marker „manuell geändert“ gesetzt und es wird gespeichert, von wem die Information wann geändert wurde.

Hinweis

Bei Aktionen wie „Beleg kopieren“, Buchen, usw. werden alle Zusatzfelder erneut aus den Stammdaten gezogen, die nicht manuell geändert wurden.

Artikel kopieren Komfort#

Durch diesen Leistungsbereich wird die Standardfunktionalität zum Artikel kopieren um folgende Kopiermöglichkeiten in KUMAVISION medTech365 erweitert:

  • Lagerhaltungsdaten
  • Verpackungsarten
  • Ersatzartikel
  • Zugehörige Artikel
  • Artikel Etiketteninformationen
  • Alternative Preise
  • Zusatzfelder Artikel
  • Zusatzfelder Variante
  • Zusatzfeld Einheit
  • Attribute

Hinweis

Weiterführende Informationen finden Sie unter „Artikel kopieren Komfort“

Mindestbestellwert und Frachtfreigrenze im Einkauf#

Für den Großhandel ist eine Optimierung der Bestellkosten zwingend notwendig. In KUMAVISION medTech365 ist es möglich, Mindestbestellwerte und Frachtfreigrenzen der Lieferanten im Bestellprozess zu berücksichtigen.

Um einen Mindestbestellwert bzw. eine Frachtfreigrenze für Ihren Lieferanten zu definieren, rufen Sie sich die gewünschte Kreditorenkarte auf.

Tragen Sie auf dem Inforegister „Lieferung“ in den Feldern „Mindestbestellwert“ bzw. „Frachtfreigrenze“ die gewünschten Beträge ein. Die Angabe der beiden Felder beim Kreditor beziehen sich immer in der Währung des Kreditors

Die hier eingetragenen Werte werden in der Bestellstatistik und in den Bestellarbeitsblättern angezeigt.

Bestellstatistik#

In einer Bestellung können Sie im Menüband > „Bestellung“ > „Statistik“ die Bestellstatistik einsehen.

Im Inforegister „Kreditor“ sind die beiden Felder „Mindestbestellwert“ und „Frachtfreigrenze“ eingebunden. Somit lassen sich diese Informationen direkt im Prozess der Bestellungs-Erstellung einsehen. Die Anzeige der beiden Felder „Mindestbestellwert“ und „Frachtfreigrenze“ in der Bestellstatistik im Inforegister "Kreditor" geschieht immer in der Währung des Kreditors, unabhängig davon welche Währung der Einkaufsbeleg gerade hat.

Bestellarbeitsblatt#

Im Bestellarbeitsblatt werden unterhalb des Vorschlagsblatts Ihnen ebenfalls die Mindestbestellwerte und Frachtfreigrenzen (falls vorhanden) des Kreditors angezeigt.

Zusätzlich wird der in diesem Bestellarbeitsblatt und von dem jeweiligen Kreditor der bereits geplante Betrag Im Feld Kreditor Bestellwert angezeigt.

Bei der Freigabe einer erfassten Bestellung werden die Werte gegen die Frachtfreigrenze und den Mindestbestellwert geprüft. Bei Unterschreitung wird eine entsprechende Meldung angezeigt.

Bei Freigabe einer Bestellung geschieht eine Prüfung des Bestellwertes gegenüber dem Mindestbestellwert nur dann, wenn die Währung der Bestellung gleich der Währung des Kreditors ist.

BenutzerInnen können an dieser Stelle entscheiden, ob trotzdem die Bestellung freigegeben werden soll oder nicht.

Der Mindestbestellwert, der beim Kreditor hinterlegt ist, wird je nach Einstellung des Schalters „EK-Preise inkl. MwSt.“ mit dem Netto bzw. Bruttowert der Bestellzeilen verglichen im Prüflauf. Ist dieser Schalter gesetzt, so wird mit dem Wert inkl. MwSt. der Bestellzeile abgeglichen und ermittelt, ob der Mindestbestellwert erreicht wird. Bei der Freigabe der Bestellung erfolgt deshalb auch nur dann eine Prüfung, wenn dieser Schalter bei der freizugebenden Bestellung gleich dem Schalter des Kreditors ist. Beim Bestellarbeitsblatt werden die EK-Preise entsprechend aufgefasst. In der Bestellarbeitsblattzeile gibt es kein Feld Zeilenbetrag. Hier wird einfach der "Zeilenbetrag" addiert, der sich aus den Feldern Menge, EK-Preis und Zeilenrabatt% ergeben würde. Im Fall von EK-Preis inkl. MwSt. = Ja wird pro Zeile der in einer Bestellung zu erwartende MwSt.-Betrag hinzuaddiert.

Hinweis

Ein eventuelle vorhandener Rechnungsrabatt wird bei der Prüfung nicht berücksichtigt.

Wenn Einkauf von Kreditor und Zahlung an Kreditor voneinander abweichen, so wird für den Prüflauf die Einstellungen des Einkaufs von Kreditor berücksichtigt.

Kommissionsartikel#

Bei dem Wiederbeschaffungsverfahren „Auftragsmenge“ wird in der Regel von einer Kommissionsartikellogik ausgegangen.

Es bietet sich an Konfigurationsvorlagen für lokale und zentrale Komm.-Artikel zu erstellen. Dazu wird das Feld in der Vorlage entsprechend vorbelegt.

Nachfolgend werden Ihnen die notwendigen Einrichtungen und Vorgehensweisen innerhalb der Prozesse näher erläutert.

Einrichtung#

Artikel#

Auf der jeweiligen Artikelkarte auf dem Inforegister „Lager“ kann über das Feld „Logistikart“ das Verhalten des Artikels als Kommissionsartikel festgelegt:

Feld Beschreibung
Logistikart Optionswerte: Leer, Komm.-Artikel zentral, Komm.-Artikel lokal. Mit dem Feld wird das Verhalten des Artikels als Kommissionsartikel festgelegt. Abhängig ob lokal oder zentral werden zudem bei der Anwendung einer Vorlage automatisch Lagerhaltungsdaten erzeugt.

KUMAVISION MED Einrichtung#

Feld Beschreibung
Komm. -Artikel Hauptlagerortcode Wird bei der Anwendung einer Artikelvorlage verwendet. Gibt den Lagerort bei zentraler Beschaffung von Komm.-Artikeln an.
Komm. -Artikel Sonstige Leistungserbringer Wird bei der Anwendung einer Artikelvorlage verwendet. Gibt die Lagerorte bei zentraler und lokaler Beschaffung von Komm.-Artikeln an, für die Lagerhaltungsdaten angelegt werden. Ist das Feld leer, so werden für alle Lagerorte Lagerhaltungsdaten angelegt.

Lagerplätze#

Auf dem jeweiligen Lagerort muss ein entsprechender Lagerplatz für die Kommissionsartikel eingerichtet werden. Die Einrichtung erfolgt analog der herkömmlichen Einrichtung von Lagerplätzen zusätzlich ist das Feld „Komm.-Artikel Logistikart“ zu pflegen.

Feld Beschreibung
Komm. -Artikel Logistikart Optionswerte: Leer, Vorgabe, Erlaubt. Das Feld ermöglicht die Vorgabe eines separaten Lagerplatzes für Komm.-Artikel.

Verwendung in den Prozessen#

Artikelanlage#

Wird ein neuer Artikel über eine Vorlage erstellt oder die Vorlage auf einen bestehenden Artikel angewendet werden die Lagerhaltungsdaten wie folgt angelegt. Generell wird bei allen Lagerhaltungsdaten das Feld „Wiederbeschaffungsverfahren“ auf „Auftragsmenge“ gesetzt.

Komm.-Artikel mit lokaler Beschaffung#

Für alle Lagerorte im Filter „Komm.-Artikel Sonstige Lagerorte Filter“ aus der KUMAVISION MED Einrichtung werden Lagerhaltungsdaten mit „Beschaffungsmethode“ = „Einkauf“ erzeugt.

Komm.-Artikel mit zentraler Beschaffung#

Für alle Lagerorte im Filter „Komm.-Artikel Sonstige Lagerorte Filter“ aus der KUMAVISION MED Einrichtung werden Lagerhaltungsdaten mit „Beschaffungsmethode“ = „Umlagerung“ erzeugt. Für den Lagerort aus dem Feld „Komm.-Artikel Hauptlagerortcode“ aus der Einrichtung KUMAVISION MED Einrichtung werden Lagerhaltungsdaten mit „Beschaffungsmethode“ = „Einkauf“ erzeugt.

Beschaffung#

Wird ein Komm.-Artikel in einen Verkaufsauftrag eingetragen, wird in den Bestellarbeitsblättern je nach Lagerort und Lagerhaltungsdaten direkt eine Bestellung oder eine Umlagerung samt Bestellung vorgeschlagen. Dabei wird die Kette Einkaufsbestellung bis Verkaufsauftrag immer durch eine Reservierung zusammengehalten.

Wird ein Komm.-Artikel erfasst, gibt es zu diesem normalerweise keinen Bestand. In diesem Fall erscheint eine entsprechende Hinweismeldung.

Sollte jedoch nicht reservierter Lagerbestand existieren, so erscheint eine Meldung, dass dieser ggfs. manuell reserviert werden muss.

Bestellbestätigung#

In der Einkaufsbestellung kann über die Funktion „Bestellbestätigung erstellen“ eine Bestätigungsnummer und ein Datum eingetragen werden. Die Bestätigungsnummer ist in den Einkaufsbestellzeilen im Feld „Aktuelle Bestellbestätigungsnr.“ sichtbar. Für Komm.-Artikel wurde das Feld unter demselben Namen auch in den Verkaufsauftragszeilen hinzugefügt. Beim Klick auf das Feld öffnet sich das Fenster mit der Bestellbestätigung.

Die Funktionalität der Bestellbestätigung wurde wie folgt erweitert:

  • Im Fenster selbst kann per Aktion „Beleg anzeigen“ direkt die Bestellung angezeigt werden.
  • Es wurden die Felder „Belegart“ und „Belegnr“. eingeblendet um die Bestellnr. zu sehen
  • Die Tabelle Bestellbestätigungszeile wurde um die Felder „Verkaufsauftragsnr.“ und „Verkaufsauftragszeilennr.“ erweitert.

Die Felder werden beim Erzeugen einer Bestellbestätigungszeile automatisch gefüllt, wenn eine Reservierung zu einer Verkaufszeile existiert. (Diese kann auch indirekt über eine Umlagerungszeile vorhanden sein.)

  • Die Tabelle Bestellbestätigungszeile wurde um das Feld „Herkunft“ erweitert. Das Feld wird beim manuellen Eintragen einer Bestellbestätigung mit dem Vorgabewert „Manuell“ gefüllt. Zusätzlich wird nun bei der Lieferung ein automatischer Eintrag in der Tabelle Bestellbestätigungszeile mit der Herkunft „Wareneingang“ erzeugt. Dadurch wird bei vorhandener Reservierung zwischen der Einkaufszeile und der den Bedarf auslösenden Verkaufszeile eine Verbindung erzeugt, die auch nach der Lieferung bestehen bleibt, wenn die Reservierung nicht mehr vorhanden ist.  

Änderung der Menge#

Bei Bestellungen und Aufträgen mit Reservierung ist im Standard keine Mengenänderung möglich. Bei Komm.-Artikeln ist dies solange möglich, solange keine Lieferung erfolgt ist. D.h. die Menge kann sowohl in der Bestellung als auch im Auftrag jederzeit angepasst werden. Dabei werden sowohl die Reservierung als auch die Belegzeilen innerhalb der Reservierungskette in der Menge angepasst.

Es ist nicht möglich

  • die Menge in der Mitte der Kette, also in der Umlagerung zu ändern.
  • nach einer Teillieferung eine Mengenänderung vorzunehmen.

Vorgabe Lagerplatz im Wareneingang#

Auf den jeweiligen Lagerorten ist der Lagerplatz „KOMM“ als Vorgabelagerplatz definiert. Beim Erstellen des Wareneingangs wird dadurch der Lagerplatz „KOMM“ automatisch vorgeschlagen, wenn dieser nicht bereits durch den/der BenutzerIn oder den zweistufigen Wareneingang mit WE-Lagerplatz vorgegeben ist.

Änderung der Artikelnr. bzw. des Variantencodes im Wareneingang#

Im Wareneingangsfenster gibt es auf Zeilenebene die Aktion “Komm.-Artikel ändern“. Es erscheint das Fenster „Artikel und Variante auswählen“ in dem die Artikelnr. und/oder ggfs. der Variantencode geändert werden können.

Rückstandsauflösung#

Um nach dem Buchen des Wareneingangs die zugehörigen Warenausgänge zu erzeugen kann die vorhandene Funktion „MED Rückstandsauflösung“ verwendet werden.

Dazu ist es notwendig, dass in der Benutzer Einrichtung, BenutzerInnen im Feld „Berecht. Rückstandsauflösung“ aktiviert haben. Zudem muss die Standard-Einkaufsbestellart für die Rückstandsauflösung konfiguriert sein.

Artikeletikett mit Reservierungsinfo#

Es ist möglich, zu einem Artikel beim Wareneingang, ein Etikett auszudrucken. Dazu muss in der Artikelkarte unter Artikeldaten die Aktion Etiketteninformationen aufgerufen werden und ein Eintrag erzeugt werden.

Beim Buchen des Wareneingangs wird dadurch ein Etikett ausgedruckt. Ist ein Artikel aus einem Verkaufsauftrag reserviert, so wird auf dem Etikett nun zusätzlich die Debitorennr., der Debitorenname und die Verkaufsauftragsnr. ausgegeben.

Erstellung einer Einkaufsrücksendung#

Wird im Fenster Verkaufsrücknahme manuell ein Komm.-Artikel erfasst, so erscheint ein entsprechender Hinweis.

Über die Aktion „Rücknahmebez. Belege erstellen...“ ist es in der Verkaufsrücknahme möglich eine Einkaufsrücksendung zu erstellen.

Dabei wird nun bei Komm.-Artikeln eine Reservierung von der Einkaufsbestellzeile auf die Verkaufsauftragszeile erstellt.

Rabattgründe#

Um die Zeilenrabatte in Kombination mit Rabattgründen in den späteren Prozessen verwenden zu können, ist es zunächst erforderlich, diese zu definieren. Rufen Sie sich hierzu die „Rabattgründe“ über die Anwendersuche auf.

Über „Neu“ im Menüband können Sie einen neuen Rabattgrund definieren.

Feld Beschreibung
Code Eindeutiger Code
Beschreibung Freie Beschreibung zur Verwendung dieses Codes. Wird nicht in den Positionstext übernommen.

Um die Zuweisung vorzunehmen, öffnen Sie den entsprechenden Einkaufsbeleg und wählen Sie auf der gewünschten Zeile einen Rabattgrund aus.

Über die Rabattgründe lassen sich ebenso „Naturalrabatte“ abbilden. Hierzu wird ein entsprechender Rabattgrund = 100% angelegt und der entsprechenden Belegzeile zugewiesen.

Nach der Auswahl eines Rabattgrundes wird automatisch der entsprechende Zeilenrabatt gefüllt.

Die Zeilenrabatte richten sich nur auf die jeweilige Zeile und errechnet Ihnen den Zeilenbetrag automatisch abzüglich des gewünschten Rabattes.

Komfort Funktionen Bestellarbeitsblatt#

Es wurde die Möglichkeit geschaffen, direkt von der Bestellvorschlagszeile in den Artikel oder in die Lagerhaltungsdaten zu springen. Hierzu markieren Sie die Zeile und rufen über das Menüband „Zugehörig“ > „Zeile“ > „Karte“ bzw. „Lagerhaltungsdatenkarte“ auf.

Weiter wurde die Statistik der Lagerumschlagshäufigkeit ergänzt, welche Sie über das Menüband „Zugehörig“ > „Zeile“ > „Artikel-/ Lagerumschlag“ einsehen können. Der Lagerumschlag zeigt Ihnen die vergangenen Bewegungen des Artikels an.

Zusätzlich werden Ihnen mögliche Prio Texte und Hinweise auf Staffelkonditionen, sowie Mindestbestellwerte und Frachtfreigrenzen angezeigt.

Lagerhaltungsdaten#

Um die Verwaltung von Lagerhaltungsdaten zu vereinfachen, wurde eine Möglichkeit geschaffen, dass die Minimalbestände auf Basis von Vergangenheitsdaten berechnet und vorgeschlagen werden. AnwenderInnen haben anschließend die Möglichkeit diese Daten direkt in die Lagerhaltungsdaten zu übertragen. Außerdem wurde eine Komfortfunktion geschaffen, mit der die Lagerhaltungsdaten im Stapel angelegt werden können. Die Lagerhaltungsdaten eines Artikels können nur erfasst bzw. geändert werden, wenn sich dieser im Status „Bearbeitung“ befindet. Die Lagerhaltungsdaten enthalten auch die Dimension „Buchungscode“, so dass auch für unterschiedliche Buchungscodes Lagerhaltungsdaten gepflegt werden können.

Wiederbeschaffungsverfahren „Bedarfsmeldung MED“#

Neben den Verfahren von Microsoft Dynamics Business Central™ gibt es ein Wiederbeschaffungsverfahren „Bedarfsmeldung MED“, mit dem eine reine Mengenbetrachtung vorgenommen wird, es erfolgt keine Datumsbetrachtung. Das Wiederbeschaffungsverfahren können Sie auf derselben Lagerhaltungskarte, in der Sie die Beschaffungsmethode definieren, unter dem Inforegister „Planung“ eintragen. Wiederbeschaffungsverfahren Beschreibung Bedarfsmeldung MED Bei Unterschreitung des Meldebestandes wird bis zum Meldebestand, unter Berücksichtigung der Bestellmenge, aufgefüllt. Es erfolgt eine reine Mengenbetrachtung ohne Datumsbezug.

Dispositive Daten#

In Abhängigkeit von dem Wiederbeschaffungsverfahren müssen verschiedene Daten gepflegt werden, die Auswirkung auf die Bestellarbeitsblätter haben.

Im Best Practise Prozess von KUMAVISION medTech365 wird als Wiederbeschaffungsverfahren „Bedarfsmeldung MED“ ausgewählt. In diesem Verfahren sind nur die Felder „Meldebestand“ und „Bestellmenge“ von Bedeutung. Sobald der Meldebestand unterschritten ist, wird bis zum Meldebestand aufgefüllt unter Berücksichtigung der Bestellmenge. Für Informationen zu den bereits in Microsoft Dynamics Business Central™ implementierten Wiederbeschaffungsverfahren nutzen Sie bitte die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Unreale Bestände#

In der „Kreditoren & Einkauf Einr.“ kann eingestellt werden, ob unreale Bestände ignoriert werden sollen. Das bedeutet, dass Bestellungen mit einem Wareneingangsdatum in der Vergangenheit nicht als verfügbarer Bestand berücksichtigt werden.

Lagerhaltungsdaten autom. erstellen#

Einrichtung#

Standardsortiment#

Damit die Erstellung von Lagerhaltungsdaten auf bestimmte Artikel gefiltert werden, wurde im Artikelstamm das Feld „Standardsortiment“ ergänzt.

Autom. Lagerhaltungsdaten#

Am Lagerort kann ein Kennzeichen „Autom. Lagerhaltungsdaten“ gesetzt werden, damit für alle Lagerorte mit diesem Kennzeichen Lagerhaltungsdaten angelegt werden können.

Gewichtungsschema#

Um ein Gewichtungsschema anzulegen oder ein vorhandenes zu bearbeiten, geben Sie in der Suchfunktion „Gewichtungsschemaübersicht“ ein. Mit dem Gewichtungsschema kann festgelegt werden, für welchen Zeitraum und mit welcher Gewichtung die Vergangenheitsdaten betrachtet und somit auch berechnet werden sollen. Neben einer Datumsformel kann auch ein festes Datum eingetragen werden. Das Gewichtungsschema kann an folgenden Stellen hinterlegt werden, was auch der Hierarchie entspricht:

  • KUMAVISION med Einrichtung (Inforegister: Einkauf)
  • Artikelkategorien (Spalte: Verbrauch Gewichtungsschemacode)
  • Artikelkarte (Inforegister: Beschaffung)
  • Lagerhaltungsdaten (Inforegister Beschaffung)

Wenn beim Artikel das Gewichtungsschema STANDARD und bei den Lagerhaltungsdaten GEWICHTET eingetragen wurde, wird zur Berechnung das Gewichtungsschema der Lagerhaltungsdaten verwendet.

Prozess#

Lagerhaltungsdaten erstellen#

Beim Artikel unter Aktionen oder unter über die Schnellsuche gibt es die Funktion „Lagerhaltungsdaten erstellen“ um im Stapel mehrere Lagerhaltungsdaten anzulegen.

Es gibt einige Felder, die bei der Anlage von Lagerhaltungsdaten unterstützen.

Feld Beschreibung
Erstellt nach Auswahl, ob die Lagerhaltungsdaten nur nach Lagerort, nach Variante oder nach Lagerort & Variante angelegt werden sollen.
Nur für Artikel am Lager Festlegung, ob die Lagerhaltungsdaten nur angelegt werden, wenn der Artikel einen Lagerbestand hat oder auch wenn der Artikel keinen Lagerbestand hat.
Vorh. Lagerh.-Daten löschen Bei Auswahl werden die zuvor erstellen Lagerhaltungsdaten durch die Neuanlage gelöscht.
Beschaffungsmethode Vorgabe, wie der Wert „Beschaffungsmethode“ in den Lagerhaltungsdaten gefüllt werden soll. Entweder per Übernahme vom Artikel oder als Vorbelegung.


Auswahloptionen:


• Aus Artikel
• Einkauf
• Fertigungsauftrag
• Umlagerung
• Montage
Wiederbeschaffungsverfahren Vorgabe des Wiederbeschaffungsverfahren für die Lagerhaltungsdaten.

Auswahloptionen:

• Leer
• Feste Bestellmenge
• Auffüllen auf Maximalbestand
• Auftragsmenge
• Los-für-Los
• Bedarfsmeldung MED
Umlagerung von Lagerortcode Wenn die Option „Umlagerung“ bei der Beschaffungsmethode ausgewählt wurde, kann hier ein Lagerort (von dem umgelagert werden soll) eingetragen werden. Voraussetzung ist, dass die Umlagerungsroute hinterlegt ist.
Verbrauch Gewichtungsschema Vorgabe des Gewichtungsschemas für die Lagerhaltungsdaten.
Inforegister Artikel Filter auf Felder des Artikels
Filter auf die Felder des Artikelstamms, u.a. auf das neue Feld „Standardsortiment“.

Filter auf Summenfelder
Filter auf die Summenfelder, wie bspw. Buchungscode, aber auch auf das neue Feld „Autom.-Lagerhaltungsdaten“.

Wenn die Funktion mit den Filtern ausgeführt wird, werden die Lagerhaltungsdaten angelegt.

Artikel Planungsparameter Vorschlag#

Die Lagerhaltungsdaten können Sie über die Page „Artikel Planungsparametervorschlag“ überwachen.

Berechnung Planungsparameter#

Um die Planungsparameter berechnen zu lassen, muss im Menüband die Funktion „Berechnung Planungsparameter“ ausgeführt werden. Folgende Parameter können gesetzt werden:

Feld Beschreibung
Lagerortfilter Eintragung eines Lagerortes
Wenn kein Lagerort eingetragen wird, erfolgt die Berechnung für alle Lagerorte. Pro Lagerort eine Zeile.
Artikelvariantenfilter Eintragung einer Variante
Wenn keine Variante eingetragen wird, erfolgt die Berechnung für alle Varianten.
Pro Artikelvarianten 1 Zeile erstellen Mit dieser Option wird für jede Variante eine Zeile erstellt und berechnet.
Buchungscodefilter Vorbelegt mit Buchungscode UV
Wenn kein Buchungscode eingetragen wird, erfolgt die Berechnung für alle Buchungscodes.
Gewichtungsschemafilter Eintragung eines Gewichtungsschemas
Wenn kein Gewichtungsschema eingetragen wird, erfolgt die Berechnung für alle Gewichtungsschema.
Bezugsdatum Auf Basis dieses Datums werden die Daten berechnet.
Zeilen ohne Änderung anzeigen Beim Füllen des Buchblattes ist ferner die Möglichkeit gegeben, nur solche Zeilen überhaupt in das Buchblatt zu übernehmen, deren Werte sich in den vorgeschlagenen Neuen Parametern von den Werten in den Alten Parametern von den Werten in den Alten Parametern unterscheiden.
Dieses geschieht mit Hilfe des Schalters „Zeilen ohne Änderungen anzeigen“ im Optionsteil des Fülllaufes, dass der/die AnwenderIn in diesem Fall ohne Häkchen lässt.
Periode Auf Basis der Option sollen die statischen Felder berechnet werden.
Optionen: Tag, Woche, Monat, Quartal, Jahr
Inforegister „Artikel“ Entsprechend des eingestellten Filters werden die Daten berechnet.

Neben der Reichweiten Berechnung zum aktuellen Bestand und gewichtetem Verbrauch schlägt der Artikel Parametervorschlag auch basierend auf diesen Werten neue Planungsparameter vor. Diese sind editierbar, um ggf. manuell abweichende Daten einzupflegen. Dazu werden die schreibgeschützten alten Planungsparameter, die aus den Stammdaten übernommen worden sind, angezeigt. Die Logik, wie sich die neuen Parameter ergeben, lautet, hierbei muss das Wiederbeschaffungsverfahren berücksichtigt werden:

  • Der Neue Minimalbestand ist dem Verbrauch, der sich aus dem kalk. Verbrauch pro Tag in der Zeitspanne Beschaffungszeit + Sicherheitszuschlag Beschaffungszeit ergeben würde.
  • Der Neue Maximalbestand ist gleich dem Neuen Minimalbestand zzgl. des Verbrauches, der sich aus dem kalk. Verbrauch pro Tag in der Zeitspanne Bestellzyklus ergeben würde
Bearbeitung Vorschlag#

Nachdem der Vorschlag berechnet wurde, kann das Ergebnis geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Hierzu stehen u.a. folgende Spalten zur Verfügung.  

Feld Beschreibung
Artikelnummer Artikelnummer
Beschreibung / Beschreibung 2 Beschreibung des Artikels
Buchungscode Buchungscode der Planungszeile und Basis der Berechnungen
Lagerort Lagerort der Berechnungszeile
Verbrauch Gewichtungsschema Verwendung Verbrauch Gewichtungsschema
Bezugsdatum Bezugsdatum zur Berechnung
Kalk. Verbrauch pro Tag Kalkulatorische Verbrauch pro Tag auf Basis des Verbrauch Gewichtungsschema.
Hier besteht die Lookup-Möglichkeit, um die Berechnungsbasis einzusehen.
Lagerbestand Lagerbestand der Artikel, Lagerort Kombination
Reichweite (Datum) Reichweite als Datum des Lagerbestandes auf Basis des kalk. Verbrauchs pro Tag.
Reichweite (Tage) Reichweite als Anzahl Tage des Lagerbestandes auf Basis des kalk. Verbrauchs pro Tag.
Beschaffungsmethode In den Lagerhaltungsdaten hinterlegte Beschaffungsmethode.
Wiederbeschaffungsverfahren In den Lagerhaltungsdaten hinterlegtes Wiederbeschaffungsverfahren.
Neues Wiederbeschaffungs-verfahren Hier kann optional ein neues Wiederbeschaffungsverfahren ausgewählt werden.
Beschaffungszeit Beschaffungszeit aufgrund der NAV Hierarchie
1. Lagerhaltungsdaten
2. Lieferant Artikel Katalog
3. Artikel
4. Kreditor
Alter Minimalbestand Minimalbestand der Lagerhaltungsdaten
Neuer Minimalbestand Hier kann optional ein neuer Minimalbestand hinterlegt werden.
Neuer Minimalbestand Reichweite (Datum) Gibt die Reichweite als Datum an für den neuen Minimalbestand
Neuer Minimalbestand Reichweite (Tage) Gibt die Reichweite in Tagen an für den neuen Minimalbestand
Einkaufseinheit Einkaufseinheit
Alte Bestellmenge Bestellmenge der Lagerhaltungsdaten
Neue Bestellmenge Hier kann optional eine neue Bestellmenge hinterlegt werden. Es wird geprüft, ob die Bestellmenge ein Vielfaches der Einkaufseinheit ist, damit immer ganze Einheiten im Bestellvorschlag vorgeschlagen werden.
Neue Planungsparameter abweichend Information, ob die neuen Parameter abweichend zu den alten sind
Errechnet am Datum, wann die Berechnung durchgeführt wurde
Errechnet durch Von dem die Berechnung durchgeführt wurde
Korrigiert am Wann die Zeile verändert wurde
Korrigiert durch Von wem die Zeile verändert wurde
Lagerhaltungsdaten aktualisiert am Wann die Lagerhaltungsdaten aktualisiert worden sind
Statistiken#

Mithilfe von Statistiken kann die Berechnung besser nachvollzogen werden. Außerdem können die Statistiken bei der Entscheidungsfindung für neue Daten unterstützen.

Infobox „Artikel Dispo.-Parameter“#

Die Infobox „Artikel Dispo.-Parameter“ zeigt die Lagerhaltungsdaten der aktuellen Zeile an.

Infobox „Artikel Verbrauch Kalk.Details“#

Die Infobox „Artikel Verbrauch Kalk. Details“ zeigt die Daten der einzelnen Bewegungen auf Basis des Verbrauch Gewichtungsschema der aktuellen Zeile an.

Feld Beschreibung
Verkauf pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Verkauf pro eingestellter Periode“ berechnet
Verbrauch pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Verbrauch pro eingestellter Periode“ berechnet
Verbrauch Montage pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Montage pro eingestellter Periode“ berechnet.
UML Ausgang pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „UML Ausgang pro eingestellter Periode“ berechnet.
Bestellung pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Bestellung pro eingestellter Periode“ berechnet.
UML Eingang pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „UML Eingang pro eingestellter Periode“ berechnet.
Istmeldung pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Istmeldung pro eingestellter Periode“ berechnet.
Istmeldung Montage pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der „Postenart Istmeldung Montage pro eingestellter Periode“ berechnet.
Zugang pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der „Postenart Zugang pro eingestellter Periode“ berechnet.
Abgang pro Periode Gemäß „Verbrauch Gewichtungsschema“ wird der Postenart „Abgang pro eingestellter Periode“ berechnet.
Lagerumschlag#

Um die Artikelstatistikmatrix zu öffnen, klicken Sie auf „Artikel-/ Lagerumschlag“ und dann auf Matrix anzeigen. Der Lagerumschlag zeigt die vergangenen Bewegungen des Artikels. ARTIKELVERFÜGBARKEIT NACH EREIGNIS# Die Artikelverfügbarkeit nach Ereignis zeigt alle erfassten Belege des Artikels an.

Änderungen übernehmen#

Wenn die Prüfung und Überarbeitung der Parameter abgeschlossen sind, kann dies in die Lagerhaltungsdaten übernommen werden. Hierzu müssen die Zeilen, die übertragen werden sollen, markiert werden und anschließend die Funktion „Änderungen in Lagerhaltungsdaten übernehmen“ ausführen.

AnwenderInnen erhalten noch einmal die Abfrage, ob die Übernahme tatsächlich stattfinden soll. Wenn diese Abfrage mit „JA“ bestätigt wird, werden die Daten in die Lagerhaltungsdaten übernommen.