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Grundlagen#

Kontaktverwaltung (Cockpit)#

Aufbauend auf der Standardansicht eines Kontaktes in dem Marketingmodul von Microsoft Dynamics Business Central™ zeigt Ihnen das Sachbearbeiter-Cockpit von KUMAVISION base365 (BOOSTER) alle relevanten Informationen zu einem Kontakt. Aus dieser Ansicht heraus können direkt Arbeitsschritte vorgenommen werden. Das Sachbearbeiter-Cockpit ist für den Verkäufer ebenso nutzbar wie für den Einkäufer. Die angezeigten Informationen sind für BenutzerInnen konfigurierbar.

Einrichtung#

Welche Informationen und Funktionen im Sachbearbeiter-Cockpit angezeigt werden, hängt von den Einstellungen in der Benutzer Einrichtung ab.

Um diese Einstellungen vorzunehmen, klicken Sie auf die Anwendungssuche und öffnen die Benutzer Einrichtung.

Öffnen Sie anschließend die Benutzerkarte, für die Sie die Einrichtung vornehmen möchten.

Auf dem Inforegister „Cockpit Anzeige“ haben Sie die Möglichkeit, auszuwählen, welche Informationen der/die BenutzerIn in seinem Cockpit sehen soll. Handelt es sich um einen Verkäufer, weisen Sie ihm z.B. die Marketing Funktionalitäten und die VK-Belege zu.

Auf dem Inforegister „Cockpit Aktionen“ können Sie auswählen, welche Aktionen der/die BenutzerIn in seinem Cockpit zur Verfügung haben soll, je nachdem ob es sich um einen Verkäufer oder einen Einkäufer handelt.

Kontakt-Karte#

Die eingerichteten Cockpit Anzeigeinformationen sowie Cockpit Aktionen sind auf der Kontaktkarte einzusehen. Hierzu rufen Sie sich die Kontaktverwaltung-Übersicht auf.

Unternehmenskontakte werden in dieser Ansicht fett und die dazugehörigen Personenkontakte normal angezeigt.

Durch Doppelklick auf den gewünschten Unternehmenskontakt öffnet sich die jeweilige Kontaktkarte.

Die Inforegister Allgemein, Zeilen, Kommunikation, Segmentierung und Außenhandel sind aufgebaut wie in der Standardkontaktkarte.  

Inforegister Kontakte#

Das Inforegister „Kontakte“ ist hinzugekommen. Hier werden Ihnen alle zum Unternehmenskontakt zugehörigen Kontaktpersonen angezeigt.

Feld Bemerkung
Nr. Identifizierbare Nummer des jeweiligen Personenkontaktes. Durch einen Klick in das Feld Nr. der jeweiligen Kontaktperson kann auch die Personenkontaktkarte direkt geöffnet werden.
Name Name des jeweiligen Personenkontaktes
Telefonnr. Telefonnummer des jeweiligen Personenkontaktes – ist das Feld gefüllt und existiert die Anbindung zu einer TAPI-Telefonanlage, kann direkt die Nummer des Ansprechpartners gewählt werden
Bemerkung Sofern Bemerkungen zu dem jeweiligen Personenkontakt hinterlegt worden sind, wird Ihnen dies durch „Ja“ angezeigt. Durch Klick auf „Ja“ werden diese Ihnen angezeigt.
E-Mail E-Mail-Adresse des jeweiligen Personenkontaktes – ist das Feld gefüllt, haben Sie die Möglichkeit, über einen Klick auf das E-Mail-Symbol direkt das Mailprogramm zu öffnen und eine E-Mail an die Kontaktperson zu senden.

Infobox Kontaktstatistik#

Die Infobox „Kontaktstatistik“ zeigt Ihnen Informationen zu Marketingaktivitäten und Verkaufsbelegen an. Durch einen Klick auf die Anzeige können Sie die Datensätze öffnen.

Infobox Forecast#

Die Infobox „Forecast“ zeigt Ihnen die aktuellen Verkaufschancen und dazugehörigen Angebote an.

Menüband#

Im Menüband finden Sie die Funktionsaufrufe, die Sie in der Benutzer Einrichtung unter Cockpit Aktionen festgelegt haben. Hierüber haben Sie die Möglichkeit, direkt von der Kontaktkarte aus, diese Aktionen durchzuführen.

Hinweis

Die Einrichtung der Seite in Bezug auf das Einblenden und Ausblenden von Funktionsaufrufen und Details der Infoboxen erfolgt wie in Microsoft Dynamics Business Central™ Standard. Bei der Benutzer Einrichtung handelt es sich um die grundlegende Einrichtung, die von der individuellen Einstellung übersteuert werden kann.

Übersetzung Ressourcen, Arbeitstypen#

Bei international tätigen Kunden ist es zwingend erforderlich, dass auch Übersetzungen bei Ressourcen und Arbeitstypen möglich sind.

Neben der neuen Tabelle „Übersetzungen“, werden die Ressourcen und Arbeitstypen Übersetzungen auch auf den Einkaufs- und Verkaufsbelegen unterstützt.

Einrichtung#

Für Ressourcen und Arbeitstypen können Sie in den Stammdaten die entsprechenden Übersetzungen hinterlegen. Hierzu rufen Sie sich die entsprechenden Ressourcen / Arbeitstypen-Karte auf.

Über den Menüpunkt „Übersetzungen“ haben Sie die Möglichkeit, durch Angabe des Sprachcodes, die Übersetzung in dem Feld „Beschreibung“ anzugeben.

Verwendung#

In den Verkaufsbelegen wird bei der Eingabe einer Ressource geprüft, ob, für den im Verkaufskopf vorhandenen Sprachcode, eine Übersetzung für die Ressource eingerichtet ist. Wird eine Übersetzung gefunden, dann wird diese als „Beschreibung“ und “Beschreibung 2“ in die Verkaufszeile übernommen, ist für den Sprachcode keine Übersetzung vorhanden, dann greift der Standard.

Gleiches wie bei den Ressourcen gilt auch für die Arbeitstypen, wird ein Arbeitstyp in einen Einkaufs- oder Verkaufsbeleg mit Sprachcode eingetragen, dann wird zunächst versucht eine Übersetzung zu ermitteln, andernfalls wird die Bezeichnung aus der Stammdatentabelle verwendet.

Fließtexteditor#

Zur Bearbeitung von langen Texten bei Textbausteinen und Belegtexten steht ein komfortabler Fließtexteditor zur Verfügung. Lange Texte müssen in Microsoft Dynamics Business Central™ auf mehrere Zeilen aufgegliedert werden. Durch diese Gliederung ist es nicht möglich, lange Texte per Copy & Paste einzufügen. Dadurch ist die Eingabe von langen Fließtexten sehr umständlich und mühsam. In dem Texteditor kann der Text ohne Beachtung von Umbrüchen erfasst bzw. kann hier die Copy & Paste Funktion verwendet werden. Bei Speicherung im Texteditor wird der Text auf mehrere Zeilen automatisch aufgegliedert.

Hinweis

Der KUMAVISION base365 (BOOSTER) Editor muss auf jedem Client installiert sein. Sollten Sie den Editor nicht aufrufen können, wenden Sie sich bitte an den Systemadministrator.

Im nachfolgenden wird der Fließtexteditor anhand des Beispiels eines Textbausteins erläutert. Weiterführenden Informationen zum Thema Erstellung eines Textbausteins können Sie dem gleichnamigen Kapitel entnehmen.

Sobald Sie den Textbaustein mit den nötigen Daten angelegt haben, haben Sie auf der Textbaustein-Karte die Möglichkeit, über den Menüpunkt „Format Editor“ den Texteditor aufzurufen.

Auf der Textbaustein-Karte haben Sie die Möglichkeit, über den Menüpunkt „Verwalten“ den „Format Editor“ aufzurufen. Es öffnet sich der Texteditor.

Der Texteditor öffnet sich. Geben Sie in dem Textfeld Ihren gewünschten Text manuell oder per Copy & Paste ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“. Durch die Bestätigung mit „OK“ wird der Text in die Textzeilen in Microsoft Dynamics Business Central™ übernommen und die Umbrüche automatisch gesetzt.

Hinweis

Formatierungsmöglichkeiten wie Fett, Kursiv, Unterstrichen oder andere Schriftarten sind in Microsoft Dynamics Business Central™ nicht ohne weiteres möglich. Daher bietet auch der Texteditor diese Formatierungsmöglichkeiten nicht an. Formatierungen werden über das Belegdesign gesteuert.

In den Belegen lassen sich ebenfalls Texte über den Texteditor in Form eines Vor- bzw. Nachtextes pro Zeile erfassen.

Um einen Vor- bzw. Nachtext für eine jeweilige Zeile zu erfassen, rufen Sie ich zunächst über das Inforegister „Zeilen“ das Auswahlmenü „Zeilen“ auf. Über den Menüpunkt „Belegtexte“ haben Sie die Möglichkeit, die Belegtexte über Vortext / Nachtext zu erfassen.

In der Belegtext-Karte steht Ihnen über den Menüpunkt „Format Editor“ der Texteditor zur Verfügung in dem Sie in dem Textfeld Ihren gewünschten Text manuell oder per Copy & Paste eingeben können.

Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“. Durch die Bestätigung mit „OK“ wird der Text in die Textzeilen in Microsoft Dynamics Business Central™ übernommen und die Umbrüche automatisch gesetzt.

Durch die Felder „Angebot Druck“ / Rahmenauftrag Druck“ etc. können Sie steuern, auf welchen Belegen der erfasste Belegtext in dem jeweiligen Prozess angedruckt werden soll.

Zusatztexte#

Als Erweiterung der im Standard vorhandenen Möglichkeiten Artikeltextbausteine zu verwenden, können durch den Einsatz von Zusatztexten sowohl generell Kopf- und Fußtexte, sowie Vor- und Nachtexte für die einzelnen Positionen in Belegen definiert werden.

Für die Verwendung der Belegtexte auf Zeilenebene (als Zeilen Vor- oder Nachtext), können generelle Informationen bereits in den Stammdaten des Artikels, der Ressource oder dem Sachkonto eingerichtet werden.

Für die Verwendung der Belegtexte auf Kopfebene können am Debitor oder Kreditor Vor- und Nachtexte für die Belege definiert werden.

Einrichtung der Textbausteine#

Um einen Textbaustein zu hinterlegen, öffnen Sie die entsprechende Stammdaten-Karte und wählen im Menüband den Punkt „Textbausteine“ aus.

In den Feldern „Start-/Enddatum“ kann ein Zeitraum bestimmt werden, in dem der Textbaustein verwendet wird. Lassen Sie diese Felder leer, so hat der Textbaustein immer seine Gültigkeit.

Setzen Sie in der Checkbox „Alle Sprachen“ ein Haken, ignoriert das System in den Belegen den hinterlegten Sprachcode des Debitors/Kreditors.

In den Checkboxen können Sie ein Haken setzen, für welche Einkaufs-/ bzw. Verkaufsbelege dieser Textbaustein nutzbar sein sollen.

Unter „Verwendung in Belegtext“ können Sie zwischen drei Optionen wählen:

Option Bemerkung
Ja manuell abrufbar unter Zeile – Belegtexte – Vor-/Nachtext
Nein wird als Belegzeile verwendet
automatisch automatisches Einfügen des Textbausteins

Unter „Position“ können Sie wählen, ob Ihr Textbaustein im Kopf (Vortext) oder Fußteil (Nachtext) des Beleges bzw. über die Beschreibung des Artikels / Ressource / Sachkontos (Vortext) oder unter die Beschreibung (Nachtext) erscheinen soll.

Um einen Textbaustein in den Belegen einzufügen, wählen Sie in den jeweiligen Inforegister „Zeilen“ den Menüpunkt „Funktionen“ aus und führen die Funktion „Textbausteine einfügen“ durch.

Werbegruppen#

Neben der Verwendung von Textbausteinen pro Kreditor, Artikel, Debitor etc. können diese auch in Werbegruppen verwendet werden.

Werbegruppen werden genutzt, um bei mehreren Kreditoren oder Debitoren bis hin zu allen Kreditoren/Debitoren Textbausteine zu hinterlegen, z.B. um einen Hinweis auf Betriebsferien, Inventur, Messen, o.ä. auszugeben.

Um Werbegruppen einzurichten, rufen Sie sich über die Anwendersuche „Werbegruppen“ auf.

Die Werbegruppen-Karte öffnet sich.

Über das Menüband können Sie über den Menüpunkt „Neu“ eine neue Werbegruppe anlegen. Bereits bestehende Werbegruppen lassen sich über den Menüpunkt „Liste bearbeiten“ bearbeiten oder über „Löschen“ löschen.

Für die Einrichtung einer neuen Werbegruppe können Sie folgendes definieren:

Feld Bemerkung
Code Vergeben Sie für die Werbegruppe ein aussagekräftiges „Kürzel“.
Beschreibung In das Feld Beschreibung können Sie eine ausführlichere Beschreibung der Werbegruppe und der damit hinterlegten Textbausteine definieren.
Alle Debitoren Sollte das Häkchen gesetzt sein, gilt die Werbegruppe für alle Debitoren.
Anzahl Debitoren Anstatt der Auswahl „Alle Debitoren“, können Sie einen Debitorenkreis definieren, für den die Werbegruppe gelten soll. Durch einen „LookUp“ gelangen Sie in die Ansicht „Werbegruppenmitglieder“, in der Sie die entsprechenden Debitoren eintragen können.
Alle Kreditoren Sollte das Häkchen gesetzt sein, gilt die Werbegruppe für alle Kreditoren.
Anzahl Kreditoren Anstatt der Auswahl „Alle Kreditoren“, können Sie einen Kreditorenkreis definieren, für den diese Werbegruppe gelten soll. Durch einen „LookUp“ gelangen Sie in die Ansicht „Werbegruppenmitglieder“, in der Sie die entsprechenden Kreditoren eintragen können.
Alle Kontakte Sollte das Häkchen gesetzt sein, gilt die Werbegruppe für alle Kontakte.
Anzahl Kontakte Anstatt der Auswahl „Alle Kontakte“, können Sie einen Kontaktkreis definieren, für den die Werbegruppe gelten soll. Durch einen „LookUp“ gelangen Sie in die Ansicht „Werbegruppenmitglieder“, in der Sie die entsprechenden Kontakte eintragen können.
Anzahl Textbaustein Gibt die Anzahl der hinterlegten Textbausteine für diese Werbegruppe an.

Um einen Textbaustein für eine Werbegruppe zu hinterlegen, wählen Sie im Menüband den Menüpunkt „Textbausteine“ aus.

Die Textbausteinübersicht öffnet sich. Über den Menüpunkt „Neu“ können Sie einen neuen Textbaustein anlegen.

Die Textbaustein-Karte öffnet sich:

Darin können Sie die nötigen Daten des Textbausteins eingeben.

Weiterführende Informationen zur Anlage eines Textbausteins finden Sie in dem dafür vorgesehenen Kapitel.

Positionsnummerierung#

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Positionsnummern für die Zeilen zu vergeben. Die Positionsnummern können manuell in der Spalte „Positionsnummer“ eingetragen werden, oder im Menüband über die Funktion „Positionsnummerierung durchführen“ automatisch vergeben werden. In der Kreditoren & Einkauf bzw. Debitor & Verkauf Einrichtung kann das grundlegende Verhalten festgelegt werden.

Feld Bemerkung
Pos.-Nr. in Verkaufszeilen prüfen leer:
Keine Auswirkung

prüfen:
Prüfung auf Positionsnummerierung bei Freigabe des Belegs. Sollte keine Positionsnummerierung durchgeführt worden sein, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.

automatisch vergeben:
Prüfung und automatische Durchführung bei Freigabe des Belegs.
Autom. Pos.-Nummerierung Art leer:
keine Auswirkung

Nummerierung:
Die Positionsnummerierung erfolgt numerisch in Abhängigkeit des Feldes „Autom. Pos.-Nummerierung Art“

Gliederung:
Die Positionsnummerierung erfolgt über eine Gliederung 1. / 1.1. dies ist insbesondere von Zwischensummen bzw. Bundle hilfreich, da die Positionsnummerierung die Tiefe ermittelt und entsprechend darstellt.
Pos.-Nr. in Verkaufszeilen prüfen Gibt die Schritte der Positionsnummerierung (10, 100 oder 1000) an.

Zur Reduzierung von Papier bei Ausdrucken können Zeilen ohne Preisinformation vom Druck der Bestellung ausgeschlossen werden. Dazu verwenden Sie die Checkbox in der Spalte „Zeile Drucken“ in den Inforegister „Zeilen“ des Beleges.

Zur Gestaltung der Belege, ist durch die Kennzeichnung "Zeilenumbruch drucken" an der jeweiligen Stelle einen Seitenumbruch für den Druck hinzuzufügen.

Belegstrukturierung#

Die Belegstrukturierung bietet Ihnen die Möglichkeit die Belege im Einkauf / Verkauf komfortabler zu strukturieren, indem Zeilen zu Gruppen mit Zwischensummenberechnung oder Bundlegruppen (wobei die Einzelpreise der Zeilen nicht ausgewiesen werden) zusammengefasst werden können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Positionsnummern für die Zeilen zu vergeben.

Gesteuert wird die Belegstrukturierung über die Spalte „Art“ in den Inforegister „Zeilen“ des Beleges.

Die Zwischensummen sind editierbar, so dass Auf- oder Abschläge hinzugefügt werden können. Die Preisdifferenz wird gleichmäßig auf die Verkaufszeilen verteilt. Bei einem Bundle werden in einem Ausdruck die Zeilenpreise, -rabatte und -beträge unterdrückt, so dass der Empfänger nur den Bundlepreis sieht.

Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Feld Bemerkung
Überschrift Formatiert den in der Beschreibung eingegebenen Text fett
Von Zwischensumme Formatiert den in der Beschreibung eingegebenen Text fett und bildet den Startpunkt für die folgende Reihe von Artikeln, Ressourcen und/oder Sachkontenpositionen, für die eine Zwischensumme gebildet werden soll.
Bundle Formatiert den in der Beschreibung eingegebenen Text fett und bildet den Startpunkt für die folgende Reihe von Artikeln, Ressourcen und/oder Sachkontenpositionen, für die in einem Bundle zusammengefasst werden sollen.
Ende Zwischensumme Abschluss von Zwischensumme oder Bundle - formatiert den in der Beschreibung eingegebenen Text fett und bildet den Endpunkt für die vorgehende Reihe, für die eine Zwischensumme gebildet werden soll.

Herstelldatum / Externe Charge#

In KUMAVISION base365 (BOOSTER) können Sie neben den herkömmlichen Artikelverfolgungen ebenso das Herstelldatum eines Artikels sowie die externe Charge mitführen.

Einrichtung#

Sollte ein Artikel ein Herstelldatum haben oder Sie möchten die externe Charge mitführen, können Sie dies mit dem Artikelverfolgungscode definieren.

Hierzu richten Sie sich die entsprechenden Artikelverfolgungen ein. Rufen Sie sich über die Anwendersuche „Artikelverfolgungen“ auf.

Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Artikelverfolgung definieren. Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Über das Inforegister „Sonst.“ haben Sie durch die Aktivierung der Felder „Herstelldatum – Manuelle Eingabe“ und „Ext. Charge – Manuelle Eingabe“ zu definieren, ob für die Artikelverfolgung ein Herstelldatum bzw. eine ext. Charge angegeben werden muss.

Zuweisung#

Die Artikelverfolgung wird direkt bei der Neuanlage eines Artikels definiert (Artikelkarte - Inforegister „Artikelverfolgung“). Wählen Sie den entsprechenden Artikelverfolgungscode aus.

In den Prozessen können Sie die Artikelverfolgung zu beliebigen ausgehenden oder eingehenden Belegen zuweisen. In den entsprechenden Buchungsposten werden Ihnen die gebuchten Artikelverfolgungen im Nachgang angezeigt. Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Artikelattribute#

Artikelattribute dienen zur Klassifizierung und zum Wiederauffinden von Artikeln anhand ihrer Merkmale. Jedem Artikel können Merkmale zugeordnet werden. Entweder einzeln oder über die an der Artikelkategorie vorbelegten Merkmale.

Einrichtung#

Bevor mit den Merkmalen (Attributen) gearbeitet werden kann, müssen die benötigten Merkmale und ihre Ausprägung eingerichtet werden.

Hierzu rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Artikelattribute“ auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie ein neues Artikelattribut mit Hilfe der u.a. Tabellen definieren.

Feld Beschreibung
Name Im Feld Beschreibung kann das Merkmal genauer beschrieben werden. Das Feld hat 250 Zeichen Länge
Art Dieses Feld definiert den Datentyp. Es können Text, Zahlen, Dezimalzahlen, Daten, Zeiten und Boolean ausgewählt werden. Die Merkmalsausprägungen am Artikel müssen dann in genau diesem Datenformat eingegeben werden.
Werte Bei Attributen vom Typ Option werden hier die möglichen Optionswerte vorgegeben.
Gesperrt Wenn Attribute nicht mehr verwendet werden, können sie über die Aktivierung des Schalters gesperrt werden.
Pflicht Gibt an, ob dieses Attribut ein Pflichtfeld ist, wenn es im Artikelstamm verwendet wird
Auf VK-Beleg drucken Ist der Schalter aktiviert, wird der jeweilige Attributwert des Artikels in VK-Belegen mit angedruckt
Auf EK-Beleg drucken Ist der Schalter aktiviert, wird der jeweilige Attributwert des Artikels in EK-Belegen mit angedruckt
Druckreihenfolge Definiert die Reihenfolge in die Attribute angedruckt werden, sofern mehrere Attribute an einem Artikel gedruckt werden

Zuordnung#

Artikel#

Auf der Artikelkarte können Sie über den Aufruf „Attribute“ im Menüband die Zuordnung der Attribute für den Artikel vornehmen. In der Infobox „Artikelattribute“ auf der Artikelkarte, werden Ihnen direkt die Daten der zugewiesenen Attribute angezeigt.

Hinweis

Wenn der Haken "Pflicht" gesetzt ist und in der Lager Einrichtung die "Pflichtfeldprüfung Artikel" aktiv ist, so erfolgt bei der Beendigung der Pflege die Prüfung der Pflichtfelder. Sollte bei einem Pflichtattribut der Wert nicht gepflegt worden sein, so erhät der/die AnwenderIn eine entsprechende Meldung. Das selbe Verhalten erfolgt ebenso bei einer Zuweisung einer Artikelkategorie mit einem Pflichtattribut.

Artikelkategorien#

Auf der Artikelkategorie-Karte können Sie über den Aufruf „Attribute“ im Menüband die Zuordnung der Attribute für die Artikelkategorie vornehmen. In der Infobox „Artikelattribute“ auf der Artikelkategorie-Karte, werden Ihnen direkt die Daten der zugewiesenen Attribute angezeigt.

Weisen Sie einem Artikel diese Artikelkategorie zu, so werden die Attribute aus der Artikelkategorie an den Artikel übertragen.

Sollten nachträglich Änderungen an den Attributen der Artikelkategorie vorgenommen werden, so werden diese den zugewiesenen Artikeln vererbt.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass die Attribute der übergeordnete Artikelkategorien der untergeordneten Artikelkategorien vererben. In der untergeordneten Artikelkategorien können jedoch nicht die vererbten Attribute verändert werden. Pro Artikel können diese immer individuell angepasst werden können.

Ausprägungen definieren#

Im Feld Wert können per Lookup die vordefinierten Merkmalsausprägungen selektiert werden. Wenn es keine definierten Ausprägungen gibt, kann ein freier Wert eingetragen werden. Dieser Wert muss vom Format her der Definition des Feldes Typ entsprechen. Ist dies nicht der Fall erhalten die AnwenderInnen eine Fehlermeldung.

Wird ein Merkmal der Art „Pflicht“ nicht ausgefüllt, kann der Artikel nicht freigegeben werden.

Um nach den Attributen im Verkaufs- oder Einkaufsprozess zu suchen wird die Attributsuche verwendet. In Microsoft Dynamics Business Central™ Standard kann in der Artikelübersicht nur nach einzelnen Attributen gefiltert werden. Gewöhnlich wird aber innerhalb der Belegerfassung nach Attributen gesucht, um den richtigen Artikel zu finden.

In den Verkaufs- sowie in den Einkaufsbelegen können Sie die Attributssuche über das Inforegister „Zeilen“ > „Verwalten“ > „Attributssuche“ aufrufen.

Geben Sie anschließend die gewünschte Artikelkategorie ein. Das erste Attribut gem. Artikelkategorie wird gelistet, mit Eingabe weiterer Attribute kann diese Liste auf max. 20 Attribute erweitert werden. AnwenderInnen haben in der zweiten Spalte die Möglichkeit, seinen gewünschten Merkmalswert zu definieren. Wichtig ist, dass in der Belegzeile das Feld Art mit „Artikel“ belegt ist.

Sind alle Suchkriterien eingegeben werden über die Funktion „Nach Attributen filtern“ im Menüband alle Artikel mit den zutreffenden Attributen angezeigt. Mit Klick auf OK wird die markierte Zeile in den Beleg übernommen.

Hinweis

Sollten Sie KUMAVISION factory365 im Einsatz haben, finden Sie weiterführende Informationen zu diesem Thema hier.

Ausgleichsverfolgung#

Zur einfacheren Nachvollziehbarkeit bzw. zu Überprüfung der Ausgleichskette für eingehende bzw. ausgehende Artikelposten gibt es im Fenster Artikelposten unter Zugehörig > Ausgleich die Funktion Ausgleichsverfolgung.

Es öffnet sich eine Seite, welche die komplette Ausgleichskette anzeigt.

Ist der Artikelposten ein eingehender (Zugang, Einkauf, Ist Meldung), zeigt die Seite alle Artikelbewegung mit anteiliger Menge und Wert bis zu den letzten ausgehenden (Abgang, Verkauf, Verbrauch) inklusive aller Umlagerungen an. Ist der Artikelposten ein ausgehender, zeigt die Form alle Artikelbewegungen mit anteiliger Menge und Wert bis zum ersten eingehenden inklusive aller Umlagerungen an.