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Anlagenbau#

Allgemein#

Der Leistungspunkt „Anlagenbau“ beschreibt Ihnen ergänzende Leistungspunkte zu dem Standard Projekt von Microsoft Dynamics Business Central™.

Das nachfolgende Schaubild stellt den Prozess des Anlagenbaus von der Angebotsphase bis hin zu der Service- und Wartungsphase dar:

)

Ressourcenstammdaten#

Ressourcen umfassen MitarbeiterInnen oder Maschinen. Das Ressourcenmanagement erlaubt Ihnen eine detaillierte, zeitlich unbegrenzte, Kapazitäts- und Einsatzplanung.

Des Weiteren können Ressourcen zu Ressourcengruppen zusammengefasst werden. Einkaufs- und Verkaufspreise können detailliert aufgezeichnet und für Ressourcen und Ressourcengruppen budgetiert und fakturiert werden.

Einrichtung#

Um eine Ressource in KUMAVISION factory365 anzulegen, sind folgende Einrichtungen vorab vorzunehmen:

Nummernserie für Ressource#

Richten Sie die Nummernserie für die Ressourcen ein, sodass bei einer Neuanlage vom System automatisch eine fortlaufende identifizierbare Nummer für die Ressource vergeben wird.

Hierzu rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Nummernserie“ auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Nummernserie anlegen.

Anschließend wird die angelegte Nummernserie in der „Ressourcen Einrichtung“ in dem Feld „Ressourcennummern“ hinterlegt.

Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).  

Einheiten#

Richten Sie die Tabelle „Einheiten“ nach Ihren individuellen Anforderungen ein um die Zuweisung bei der Anlage einer Ressource (Basiseinheitencode) vornehmen zu können.

Rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Einheiten“ auf und legen nach Ihren Anforderungen die Einheiten an (für Ressourcen empfiehlt es sich, die Einheit „Stunde“ einzurichten).

Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Basiskalender#

Der „Basiskalender" kann für mehrere Abläufe in KUMAVISION factory365 verwendet werden. In Zusammenhang mit der Ressource können Sie einen entsprechenden Basiskalender hinterlegen, mit Hilfe dessen beispielsweise die unterschiedlichen Feiertage in einem (Bundes-)Land berücksichtigt werden können.

Beispiel:
In Deutschland wird der 6. Januar (Heilige Drei Könige) vollkommen unterschiedlich gesehen - während zum Beispiel in Baden-Württemberg und Bayern dies als normaler Feiertag gehandhabt wird, ist dieser in Nordrhein-Westfalen ein normaler Arbeitstag. Mit Hilfe des hinterlegten Kalenders kann die Ressourcenverfügbarkeit entsprechend kalkuliert werden.

Um einen Basiskalender anzulegen, rufen Sie sich über die Anwendersuche „Basiskalender“ auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie einen neuen Basiskalender anlegen.

Die Zuweisung der möglichen unterschiedlichen Basiskalender erfolgt bei Anlage der Ressource auf der jeweiligen Ressourcen-Karte.

Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Qualifikationen#

Qualifikationen können den Ressourcen entsprechend Ihren Skills hinterlegt werden. Um die Qualifikationen zu definieren, rufen Sie sich diese zunächst über die Anwendersuche auf.

Über „Neu“ im Menüband können Sie mit Hilfe der u.a. Tabelle eine neue Qualifikation erstellen.

Feld Beschreibung
Code Vergeben Sie ein aussagekräftiges Kürzel für die Qualifikation.
Beschreibung Vergeben Sie eine Beschreibung für die Qualifikation.

Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Arbeitszeitvorlage#

Die Arbeitszeitvorlagen ermöglichen es Ihnen, die unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle Ihrer MitarbeiterInnen im System zu hinterlegen. Rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Arbeitszeitvorlagen“ auf.

Über „Neu“ im Menüband, können Sie eine neue Arbeitszeitvorlage definieren, die bei Anlage einer Ressource zugeordnet werden kann. Weiterführende Informationen bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Kapazitätseinheiten#

Das Ressourcenmanagement und die Kapazitätsfestlegung der Produktion arbeiten mit unterschiedlichen Einheitentabellen. Für eine Verknüpfung der Einheiten wird die Ressourceneinheit der Kapazitätseinheit zugewiesen.

Hierzu rufen Sie sich die Kapazitätseinheiten über die Anwendersuche auf. Über den Menüpunkt „Liste bearbeiten“ im Menüband können Sie bereits bestehende Kapazitätseinheiten bearbeiten und somit in dem Feld „Ressourceneinheiten“ die Ressourceneinheit der Kapazitätseinheit verknüpfen.

Ressourcen#

Um eine neue Ressource im System anzulegen, rufen Sie sich zunächst über die Anwendersuche die „Ressourcen“ auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Ressource mit Hilfe der u.a. Tabelle anlegen.

Inforegister Allgemein#

Feld Beschreibung
Nr. Gibt die Nummer der Ressource entsprechend der festgelegten Nummernserie an. Alternativ kann eine manuelle Vergabe erfolgen.
Name Gibt den Namen der Ressource an.
Name 2 Gibt den Namen 2 der Ressource an.
Art Gibt an, um welche Art der Ressource es sich handelt. Auswahl zwischen „Person“ oder „Maschine“.
Basiseinheit Gibt die Basiseinheit der Ressource an z.B. „Stunde“, „Stück“.
Anzahl Textbausteine Gibt die Anzahl der hinterlegten Textbausteine an.

Die Hinterlegung der Textbausteine erfolgt im Menüband – Navigieren - Textbausteine.

Weiterführende Informationen zum Thema „Textbausteine“ finden Sie in dem gleichnamigen Abschnitt.
Suchbegriff Gibt einen alternativen Namen / Kürzel an, den Sie zur Suche des Datensatzes verwenden können.

Durch das System wird das Feld automatisch mit dem Feldinhalt „Name“ vorbelegt, eine manuelle Änderung ist möglich.
Res. Gruppennr. Gibt die Ressourcengruppe an, die der Ressource zugewiesen ist.
Gesperrt Sofern aktiv, kann die Ressource in den Prozessen nicht verwendet werden
Datenschutzsperre Gibt an, ob der Zugriff auf Daten des Datensubjekts im täglichen Betrieb beschränkt werden soll.
Gesperrt (Anwender) Feld, das die Sperre des Stammsatzes aktiviert (wie bisher). Das Feld kann nun jedoch nicht mehr direkt geändert werden.
Pflege Hier wird angezeigt, ob der Datensatz aktuell in Pflege ist oder nicht.
Status Pflichtfeldprüfung In diesem Feld wird angezeigt, ob die Pflichtfeldprüfung nicht durchgeführt wurde (keine Prüfung), vollständig oder unvollständig geprüft wurde.

Über den Lookup auf dem Feld können die fehlenden Pflichtfelder eingesehen werden.
Gesperrt von Hier wird angezeigt, ob der Datensatz durch die Pflichtfeldprüfung oder den/der AnwenderIn gesperrt ist.
Korrigiert am Datum der letzten Korrektur.
Plan Ressource Gibt an, ob es sich um eine Planressource handelt.

Das Feld wird automatisch bei Zuweisung der Planressource mit der Ressourcengruppe gesetzt und ist für AnwenderInnen nicht editierbar.

Sobald der Schalter „Plan Ressource“ aktiv ist, sind die Aufrufe „Ressourcen Kapazität“ und „Ressourcen Kapazität festlegen“ nicht ausführbar, da eine „Plan Ressource“ keine Kapazitäten aufweisen darf.
Basiskalendercode Angabe des Basiskalender

Hinweis
Im Basiskalender können Sie arbeitsfreien Tage definieren. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt „Basiskalender“ oder in der Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).
Spezifischer Kalender Gibt an, dass der Basiskalender verwendet wurde, für einen Benutzerdefinierten Kalender.
Arbeitszeitvorlage Durch Zuweisung einer Arbeitszeitvorlage wird bei der Errichtung der Ressourcenkapazität die Kapazitätsmenge pro Wochenarbeitstag bestimmt. Ist keine Arbeitszeitvorlage zugewiesen so wird diese beim Ausführen der Kapazitäts-Erstellungs-Funktion übersprungen.
Arbeitszeitnachweis verwenden Ist der Schalter aktiviert, steht die Ressource für Buchungen über die Arbeitszeittabellen zur Verfügung.
Benutzer-ID des Arbeitszeitnachweisbesitzers Gibt die Benutzer-ID des Arbeitszeitnachweisbesitzers an.
Benutzer-ID des Arbeitszeitnachweisgenehmigers Gibt die Benutzer-ID des Arbeitszeitnachweisgenehmigers an.
Arbeitsplatzart Definiert die Art der Verknüpfung der Ressource. Die Verknüpfung wird bei der Ressourcenauslastung berücksichtigt.

Folgende Optionen sind verfügbar:

Arbeitsplatzgruppe
wenn die Ressource mit einer Arbeitsplatzgruppe verknüpft wird.

Arbeitsplatz
wenn die Ressource mit einer Arbeitsplatzgruppe verknüpft wird.

Ressource
wenn die Ressource nicht verknüpft wird.

Arbeitsplatznr.
Definiert den verknüpften Arbeitsplatz(gruppe) in Abhängigkeit der Arbeitsplatzart.
Externe Ressource Kennzeichnet die Ressource als Extern, so dass diese auch im Beschaffungsprozess verwendet werden kann.
Kreditorennr. Gibt den Kreditor an, zu welchen die externe Ressource zugehörig ist.

Durch Angabe der Kreditorennr. wird die Unternehmenskontaktnr. vom System automatsch ermittelt.
Unternehmen Kontaktnr. Gibt den Unternehmenskontakt an, zu welchem die Ressource zugehörig ist.
Personen Kontaktnr. Gibt die Personen Kontaktnr. dem die externe Ressource zugehörig ist, an.

Inforegister Fakturierung#

Feld Beschreibung
EK-Preis Gibt den Einkaufspreis einer Einheit der Ressource an.
Indirekte Kosten % Gibt den Prozentsatz des letzten Einkaufspreises der Ressource an, aus dem indirekte Kosten entstehen, wie zum Beispiel Fracht-/Reisekosten o.ä. die mit dem Kauf der Ressource verknüpft sind.
Einstandspreis Gibt die Kosten einer Einheit der Ressource an.
VK Preis / DB-Berechnung Gibt die Beziehung zwischen den Feldern „Einstandspreis“, „VK Preis“ und „DB %“ an.

Zur Auswahl stehen:
• DB=VK-EP
• VK=EP+DB
• kein Bezug
DB % Gibt die Gewinnspanne an, mit der Sie die Ressource verkaufen möchten. Sie können einen Deckungsbeitrag manuell eingeben oder ihn entsprechend dem Feld „VK Preis / DB-Berechnung“ eingeben lassen.
VK-Preis Gibt den Preis einer Einheit der Ressource an. Sie können den Preis manuell eingeben oder ihn entsprechend dem Feld „VK Preis / DB-Berechnung“ eingeben lassen.
Kred.-Lief.-Bewertungsgruppencode Gibt den Artikelgruppen Code für die Lieferantenbewertung an

Weiterführende Informationen zum Thema Lieferantenbewertung finden Sie in dem dafür vorgesehenen Abschnitt.
Produktbuchungsgruppe Gibt den Produkttyp der Ressource an, um Transaktionen für diese Ressource mit dem entsprechenden Sachkonto auszuführen.
MwSt. - Produktbuchungsgruppe Gibt die MwSt-Angaben der beteiligten Ressource an, um Transaktionen entsprechend der Buchungsmatrix auszuführen.
Standard-Abgrenzungsvorlage Gibt an, wie Einnahmen und Ausgaben von den Perioden abgegrenzt werden.
Automat. Textbaustein Gibt an, dass ein Textbaustein in den Belegen für diese Ressource hinzugefügt wird.
IC-Partner Eink.-Sachkontonr. Gibt die Nummer des IC-Sachkontos im Unternehmen Ihres Partners an, auf das die Beträge der jeweiligen Ressource gebucht werden.
Produktprovisionsgruppencode Gibt die Produktprovisionsgruppe an.

Mit Hilfe von Provisionsgruppen können sowohl Ressourcen gruppiert und gesondert provisioniert werden.

Diese Einordnung in Provisionsgruppen vererbt sich im Verkaufsprozess in die gebuchten Belege.

Weiterführende Informationen finden Sie unter den Abschnitt „Provisionsmanagement“.

Inforegister Persönliche Daten#

Feld Beschreibung
Funktion Gibt die Funktion der Ressource an.
Adresse / Adresse 2 Gibt die Adresse der Ressource an.
Ort Gibt den Ort der Adresse der Ressource an.
PLZ-Code Gibt die PLZ der Adresse der Ressource an.
Länder-/Regionscode Gibt das Land / die Region der Adresse der Ressource an.
Soz.-Versicherungsnr. Gibt die Sozialversicherungsnummer der Ressource (Person) an.
Ausbildung Gibt die Ausbildung der Ressource (Person) an.
Übereinkommen Gibt das Übereinkommen für die Ressource (Person) an.
Anstellungsdatum Gibt das Datum an, an der die Ressource angestellt wurde.

Qualifikation#

Auf der jeweiligen Ressourcen-Karte haben Sie über „Qualifikationen“ im Menüband, die Möglichkeit, der jeweiligen Ressource eine Qualifikation zuzuweisen. Sollten vorab keine Qualifikationen in der gleichnamigen Tabelle eingerichtet worden sein, müssen diese zuvor angelegt werden.

Abhängig der „Einrichtung Projekte“ im Feld „Prüfe Ressourcenqualifikation“ prüft das System bei der Erfassung einer Ressource in den Projektplanzeile ob die notwendigen Qualifikationen für eine Leistungsart vorhanden sind.  

Kapazität festlegen#

Die Kapazität einer Ressource ist die Menge an Arbeit, die innerhalb einer definierten Zeitperiode (ein Tag) erbracht werden kann. Um die Kapazitäten der Ressource zu berechnen und festzulegen, rufen Sie sich über das Menüband im Menüregister „Navigieren“ die Funktion „Kapazität festlegen“ auf.

Die „Res.-Kapazität Berechnen“-Maske öffnet sich auf der bereits die Filterung der Ressource vorbelegt ist. Durch Angabe des Start-/Enddatums können die Kapazitätsposten ermittelt und festgelegt werden.

Hinweis

Die Berechnung der Kapazität erfolgt anhand, des zugewiesenen Basiskalenders und der zugewiesenen Arbeitszeitvorlage auf der jeweiligen Ressourcen-Karte.

Sollte keine Zuweisung eines/beider Felder erfolgt sein, kann keine Berechnung der Kapazität erfolgen.

Hinweis

Sollten bereits Kapazitätsposten bei der berechneten Ressource vorhanden sein, löscht die Anwendung „Res.-Kapazität Berechnen“ diese und erstellt neue Posten.

Ressourcenkapazität#

Über den Aufruf „Ressourcenkapazität“ über die Anwendersuche haben Sie die Möglichkeit, die Kapazität der Ressourcen einzusehen.

Über die Menüauswahl „Planung“ auf dem Inforegister „Ressourcenkapazität-Matrix“ steht Ihnen ebenfalls die Funktion „Kapazität festlegen“ zur Verfügung.

Der Unterschied zwischen dem Aufruf auf der Ressourcen-Karte und dem Aufruf in der Ressourcen Kapazität liegt darin, dass beim Aufruf von der Ressourcen-Karte heraus eine vor Filterung auf die Ressource festgelegt ist. Bei dem Aufruf über die Ressourcen Kapazität nicht, sodass die Kapazität über alle vorhandenen Ressourcen berechnetet werden kann.

Planressource#

Allgemein#

Speziell im Anfangsstadion eines Projektes können hinter Positionen meist keine tatsächlichen Mitarbeiter-Ressourcen zugewiesen werden, es wird mit einem Stellvertreter, einer sogenannten „Planressource“ gearbeitet.

Eine Planressource entspricht einer normalen Ressource, verfügt aber selbst über keine Kapazitäten. Je Abteilung bzw. Team wird ebenso eine Ressourcengruppe definiert, die als Klammer für Ressourcen dient. Alle Ressourcen eines Teams wird die Ressourcengruppe des Teams zugewiesen.

(Plan)ressource#

Um eine Planressource im System anzulegen, rufen Sie sich zunächst die „Ressourcen“ über die Anwendersuche auf. Eine Planressource wird i.d.R gleichermaßen einer herkömmlichen Ressource angelegt. Weiterführende Informationen zur Anlage finden Sie unter den Abschnitt „Ressourcen“.  

Ressourcengruppe#

Um eine Ressource tatsächlich zu einer „Planressource“ zu machen, ist die Zuweisung der Ressource einer hierfür vorgesehenen Ressourcengruppe notwendig.

Rufen Sie sich über die Anwendersuche die Ressourcengruppen auf.

Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Ressourcengruppe unter Angaben eines Kürzels und einer Beschreibung anlegen.

Anschließend weisen Sie die Ressource, die zukünftig als „Planressource“ genutzt werden soll, der Ressourcengruppe im Feld „Akkumulation Ressourcennr.“ zu.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass nur Ressourcen mit dem Status „Pflege beendet“ zugewiesen werden können.

Durch Zuweisung der Ressource als Akkumulationressource wird automatisch vom System auf der Ressourcen-Karte das Feld „Planressource“ gesetzt und ist für AnwenderInnen nicht editierbar.

Hinweis

Sobald der Schalter „Planressource“ aktiv ist, sind die Aufrufe „Ressourcen Kapazität“ und „Ressourcen Kapazität festlegen“ nicht ausführbar, da eine „Planressource“ keine Kapazitäten aufweisen darf.

Kapazität#

Eine Planressource entspricht einer normalen Ressource, verfügt jedoch über keine Kapazitäten. Eine Übersicht welche Kapazitäten verfügbar und deren Bedarfe vorhanden sind, wird in der Ressourcengruppenverfügbarkeit dargestellt.

Buchungsverhalten der Planressource#

Für eine Planressource darf keine Verbrauchsbuchungen erfolgen, eine Buchung über die Faktura ist möglich. Speziell für den Fall, das über die Planressource anstelle der ausführenden Ressource abgerechnet werden soll.

Arbeitszeitnachweis erstellen#

Über die Funktion „Arbeitszeitnachweis erstellen…“ im Menüband unter dem Menüregister „Aktionen“ können Sie für die jeweilige Ressource eine Arbeitszeittabelle erstellen.

Hierzu tragen Sie das Startdatum ein, ab wann der Arbeitszeitnachweis erstellt werden soll. Sowie die Anzahl der Perioden.

Über die Arbeitszeitnachweise kann die Ressource für Ihre Projekte, die entsprechenden Projektaufgaben und die Zeiten für die entsprechende Periode erfassen und übermitteln.

Weiterführende Informationen zum Thema bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Projektmanagement#

Projekte in Microsoft Dynamics BC™ sind dynamische, sich über einen längeren Zeitraum erstreckende Geschäftsvorgänge. Diese können mit Hilfe von Aktivitäten und Budgets detailliert geplant, gesteuert und fakturiert werden.

Sie können für einzelne Projekte den Einsatz von Arbeitsstunden, Maschinenlaufzeiten und Material nachvollziehen. Verwaltet wird dies über Projektaufgaben und deren dazugehörigen Projektplanzeilen, über die, die Aufwendungen und Erträge verwaltet werden.

Ein Projekt besteht aus einer dreistufigen Struktur:

Stufe Beschreibung
Projekt Klammer mit den wesentlichen Eckdaten
Projektaufgaben Projektaufgaben untergliedern das Projekt in unterschiedlichen Aufgaben, wie bspw. Projektmanagement, Projektnebenkosten, Konstruktion und Entwicklung, Produktion aber auch bspw. Besprechungen.
Projektplanzeilen Projektplanzeilen stellen die Mittel für die Aufgabenerfüllung wie Artikel, Ressourcen oder auch Artikel

Die Entwicklung eines Projekts kann so bis ins kleinste Detail nachvollzogen werden.

Außerdem werden mit Hilfe der integrierten Fakturierung in den Modulen Debitoren & Verkauf sowie Kreditoren & Einkauf alle dazugehörigen Einnahmen und Ausgaben aufgezeichnet.

Nachfolgend sind die Projektstruktur sowie ihre Prozesse in einem Schaubild dargestellt:

)  

Projekteinrichtung#

Einrichtung Projekte#

In der „Einrichtung Projekte“ werden zunächst die notwendigen Einrichtungen für die spätere Projekterstellung sowie Umsetzung vorgenommen. Nachfolgend werden Ihnen die Felder anhand der u.a. Tabelle erläutert:

Inforegister Allgemein#
Feld Beschreibung
Automatische Buchung der Projektartikelpreise Kostenänderungen werden automatisch reguliert sobald die Stapelverarbeitung „Lagerreg. fakt. Einst. Preise“ ausgeführt wird.
Verbrauchslink standardmäßig anwenden Gib an, ob Projektposten standardmäßig mit Projektplanungszeilen verknüpft sind.
Budget-/Fakturierte Zeilendefinition zulassen Gibt an, ob die Art der Projektzeilen standardmäßig „Budget und Fakturierbar“ lauten kann.
WIP-Standardmethode Legt die standardmäßige Methode fest, die zur Berechnung des Umlaufsbestand verwendet werden soll.
Standardmäßige WIP-Buchungsmethode Legt fest, wie die standardmäßige Umlauf-bestandsmethode beim Buchen des Umlaufbestands im Sachposten angewendet werden soll.
Standardmäßige Projektbuchungsgruppe Legt die standardmäßige Buchungsgruppe fest, die beim Erstellen eines neuen Projekts angewendet werden soll.
Logoposition auf Belegen Legt die Position des Firmenlogos auf den Geschäftsbelegen fest.
Inforegister Nummerierung#
Feld Beschreibung
Projektnummern Gibt die Nummernserie an, die für die Zuweisung der Nummern eines Projektes verwendet werden soll.
Projekt-WIP-Nummern Gibt die Nummernserie an, die für die Zuweisung der Nummern der Projekt-BIP-Belegen verwendet werden soll.
Inforegister Anlagenbau#
Feld Beschreibung
Projektart Dimension Legen Sie hier eine Dimension fest, so können Sie in den Projektarten definieren, welcher Dimensionswert für die Dimension bei der Zuweisung der Projektart einem Projekt vom System zugewiesen werden soll.

Durch die Festlegung von Projektart Dimensionen können Sie nach dem Dimensionswert über Ihre Projekte, Analysen erstellen.
Prüfe Ressourcenqualifikation Das System prüft bei der Erfassung einer Ressource in den Projektplanzeile ob die notwendigen Qualifikationen für eine Leistungsart vorhanden sind.
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:

Nein
Es wird bei der Ressourcenverwendung keine Prüfung vorgenommen

Nur Planung
Bei der Pflege von Projektplanzeilen wird die Ressource gegen die notwendigen Qualifikationen geprüft

Nur Buchung
Es wird bei der Buchung auf die ausreichende Qualifikation geprüft

Planung und Buchung
Kombination aus Nur Planung und Nur Buchung
Verkauf Position Nr. aus Projektplanzeilen Ist das Häkchen gesetzt, so wird die Projektaufgabe als Positionnr. in den Verkaufsbeleg überführt, sonst wird die Position Auftragsindividuell berechnet.
Verwende Dimensionen aus Projektreferenzen Ist das Häkchen gesetzt, so werden die in der referenzierten Projektplanzeile definierten Dimensionen anstelle der Standard Dimensionszeilenfindung der betroffenen Tabellen verwendet.

Der Schalter berücksichtigt folgende Tabellen:

• Einkaufszeile
• FA-Zeile
• FA Komponenten
• Umlagerung
• Montageauftrag
• Montageauftragspositionen
Inforegister Produktion#
Feld Beschreibung
Bei Projektstatuswechsel automatisch den FA-Status ändern in Über diesen Schalter können Sie festlegen, ob beim Statuswechsel des Projektes ein eventuell bestehender Fertigungsauftrag vom Status ebenfalls gewechselt werden soll und wenn ja in welchen FA Status.
Inforegister Logistik#
Feld Beschreibung
Erstelle Projektlagerort Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse legen Sie hiermit fest, ob das System für jedes Projekt einen Projektlagerort erstellen soll.

Der Projektlagerort stellt hiermit den Erbringungsort des Projektes dar.
Lagerbuchung Einr. Lagerort Code Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse legen Sie hier ein Lager fest, von dem die Lager Einrichtung für die Finanzbuchhaltung kopiert werden soll.

Das Feld „Lagerbuchung Einr. Lagerort Code“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Transitcode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Transitcode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Transitcode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Zustellercode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Zustellercode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Zustellercode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Zustellertransportcode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Zustellertransportartencode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Zustellertransportcode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Inforegister Outlook ToDos#
Feld Beschreibung
Schrittweite CRM-Aufgabe Falls Sie ohne Projektgliederung arbeiten, legen Sie in diesem Feld die Schrittweite für die Erstellung neuer Projektaufgaben fest.
Trennzeichen CRM-Aufgabe Falls Sie ohne Projektgliederung arbeiten, legen Sie in diesem Feld das Trennzeichen für die Erstellung neuer Projektaufgaben fest.
Zähler CRM Aufgabe Falls Sie ohne Projektgliederung arbeiten, legen Sie in diesem Feld den Zähler für die Erstellung neuer Projektaufgaben fest.
Inforegister Obligo#
Feld Beschreibung
kleinster FA-Status für Sollkostenberücksichtigung Legen Sie hier fest, ab welchem FA Status die Sollkosten als Plankosten dargestellt werden sollen.
Inforegister Versionsvergleich#
Feld Beschreibung
Erste Archivierungsversionsnr. Legen Sie in diesem Feld die erste Archivierungsnummer einer Versionsnummernvergabe fest.
Wenn nur in linker Version,
Wenn nur in rechter Version,
Wenn Version identisch,
Wenn Versionen unterschiedlich,
Wenn untergeordnete Zeile abweicht Mit diesen Feldern können Sie die visuelle Darstellung im Versionsvergleich festlegen. Zur Auswahl stehen Ihnen:

None
Darstellung in schwarzer Schriftfarbe (dient als Kenner, dass noch keine bewusste Einrichtung erfolgt ist)

Standard
Darstellung in schwarzer Schriftfarbe

StandardAccent
Darstellung in blauer Schriftfarbe

Strong
Darstellung in schwarzer Schriftfarbe, fett

StrongAccent
Darstellung in blauer Schriftfarbe, fett

Attention
Darstellung in roter Schriftfarbe, kursiv

AttentionAccent
Darstellung in blauer Schriftfarbe, kursiv

Favorable
Darstellung in grüner Schriftfarbe, fett

Unfavorable
Darstellung in roter Schriftfarbe, kursiv, fett

Ambiguous
Darstellung in gelber Schriftfarbe

Subordinate
Darstellnung in grauer Schriftfarbe
Nur eingerichtete Felder vergleichen Mit diesem Schalter können Sie global festlegen, ob nur eingerichtete Felder verglichen werden sollen oder möglicherweise individuelle Vergleichseinrichtungen über die „Versionsvergleich Feldeinrichtung“ zugelassen werden sollen.

Ist der Schalter aktiviert, so können individuelle Vergleichseinrichtungen über die „Versionsvergleich Feldeinrichtung“ über die Spalte „In Feldvergleich berücksichtigen“ vorgenommen werden.

Ist der Schalter deaktiviert, so ist die Spalte „In Feldvergleich berücksichtigen“ nicht editierbar.

Projektkonten#

In den Projekten für den Anlagenbau werden Verbrauchs- und Verkaufsbuchungen auf einem Projektkontenplan dargestellt, welcher für das Projektcontrolling herangezogen wird. Gesteuert wird die Auswahl der entsprechenden Projektkonten über die Projektkontoeinrichtung.

Projektkontenplan#

Der Projektkontenplan dient dem Projektcontrolling und enthält alle Umsatz- und Kostenkonten, die für eine differenzierte Projektbetrachtung herangezogen werden sollen. Der Projektkontenplan ist nicht vom FIBU-Kontenplan abhängig.

Im Feld „Kontoart“ können Sie zwischen fünf Optionen wählen:

Feld Beschreibung
Konto Es kann ein buchbares Konto ausgewählt werden.
Überschrift Textzeile, in der eine Überschrift als Strukturmerkmal eingegeben werden kann.
Summe Eine Summe, die über das Feld „Zusammenzählung“ definiert wird.
Von-Summe Eine Anfangsmarkierung für eine zusammenzählende Projektkontoreihe, die mit der Kontoart Bis-Summe abschließt.
Bis-Summe Eine Endmarkierung für eine zusammenzählende Projektkontoreihe, die mit der Kontoart Von-Summe beginnt. Die Gesamtsumme wird über das Feld Zusammenzählung definiert.

Nachdem Sie das Projektkonto eingerichtet haben, wählen Sie im Menüband „Aktionen“ > „Einrückung des Kontenplans“. Wählen Sie anschließend im Meldungsfenster die Option „Ja“.  

Projektkontoeinrichtung#

Die Vorgehensweise ist nahezu identisch zur Einrichtung der Buchungsmatrix im Finanzbuchhaltungs-bereich.

Die Projektkontoeinrichtung legt fest, auf welche Projektkonten Verbräuche und Erlöse im Anlagenbau gebucht oder budgetiert werden. Es handelt sich bei der Projektkontoeinrichtung um eine Matrix, die für Produktbuchungsgruppen die Verbrauchs- und Verkaufskonten festlegt. Dabei kann die Einrichtung über die Projektart und/oder die Leistungsart gesteuert werden. Jeder Projektposten erhält je nach seiner Postenart (Verbrauch oder Verkauf) entweder ein Verbrauchskonto oder ein Verkaufskonto zugewiesen. Bei der Findung des Projektkontos werden die Feldinhalte des Projektpostens herangezogen.

Projektrollen#

Die Projektrollen definieren in den späteren Projekten, welche Rolle (z.B. Projektleiter) die Ressource in dem jeweiligen Projekt einnimmt.

Um die Projektrollen vorab zu definieren, rufen Sie sich diese über die Anwendersuche auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Projektrolle mit Hilfe der u.a. Tabelle anlegen.

Feld Beschreibung
Code Vergeben Sie ein aussagekräftiges Kürzel für die Projektrolle.
Beschreibung Vergeben Sie eine Beschreibung für die Projektrolle.
Art Vergeben Sie eine zutreffende Art. Zur Auswahl stehen Ihnen:
• Verantwortlicher
• Projektleiter
• Verkauf an Kontaktnr.
• Rechnung an Kontaktnr.

Leistungsart#

Wichtig für die spätere Aufgabenplanung in den Projekten ist die Einrichtung der Leistungsarten. Hierzu rufen Sie sich die Leistungsarten über die Anwendersuche auf.

Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Leistungsart mit Hilfe der u.a. Tabelle definieren.

Feld Beschreibung
Code Vergeben Sie ein aussagekräftiges Kürzel für die Leistungsart.
Beschreibung Vergeben Sie eine Beschreibung für die Leistungsart.
Art Gibt die Art an, um welche es sich bei dem Datensatz handelt.
Zur Auswahl stehen Ihnen:
• Konto
• Überschrift
• Summe
• Von-Summe
• Bis-Summe
Zusammenzählung Hier können Sie nun das Intervall oder sonstige Filterangabe von Nummern der Leistungsart angeben.
Die Ergebnisse der angegebenen Leistungsart werden zu einem Gesamtsaldo addiert.

Bei der Art Von-Summe oder Überschrift muss dieses Feld leer bleiben.

Bei der Art Bis-Summe wird das Feld automatisch gefüllt, wenn der Kontenplan eingerückt wird. Es werden nur die Arten zusammengezählt, die zwischen einer Von-Summe und einer Bis-Summe liegen.
Qualifikationen Gibt die Anzahl der für die Leistungsart notwendigen Qualifikationen an.

Über einen LookUp auf die Anzahl können Qualifikationen der Leistungsart zugewiesen werden und bereits bestehende werden Ihnen angezeigt.

Weiterführende Informationen zum Thema Qualifikationen finden Sie im gleichnamigen Abschnitt.
Verwendung Keine
Es erfolgt keine Aufgabenplanung, die Felder sind in der Projektaufgabe nicht editierbar

Aufgabenplanung
Sie können in den Projektaufgaben direkt die Planung erfassen.

Forecast
Es erfolgt keine Aufgabenplanung, die Felder sind in der Projektaufgabe nicht editierbar

Beides
Sie können in den Projektaufgaben direkt die Planung erfassen.
Art Planung Über die Art Planung legen Sie fest, mit welcher Art die Aufgabenplanung in der Planungszeile erfasst werden soll.

Zur Auswahl stehen Ihnen:

• Ressource
• Artikel
• Sachkonto
Planungsnr. Über die Planungsnr. legen Sie in Abhängigkeit der Art Planung fest, mit welchem Konto die Aufgabenplanung in der Planungszeile dargestellt werden soll.
Arbeitstypencode Gibt den Arbeitstypencode zu der Leistungsart an.
Art Forecast Gibt die Art Forecast zu der Leistungsart an.

Zu Auswahl stehen:
• Ressource
• Artikel
• Sachkonto
Forecastnr. Gibt die Forecastnr. im Zusammenhang des Feldes „Art Forcast“ an.
Forecast Arbeitstypencode Gibt den Forecast Arbeitstypencode an.
Langlaufartikel Kennzeichnet eine Projektaufgabe mit der zugewiesenen Leistungsart als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet werden.

Projektarten#

Bei einer Neuanlage eines Projektes, können Sie durch Zuweisung einer „Projektart“ festlegen, um welche Art es sich um das Projekt handelt. Hierüber lassen sich bereits einige Daten wie beispielsweise eine Projektvorlage, Auftragsart o.ä. mitgeben.

Um vorab die Projektarten zu definieren, rufen Sie sich über die Anwendersuche die Projektarten auf. Über „Neu“ im Menüband können Sie eine neue Projektart mit Hilfe der u.a. Tabelle definieren.

Stufe Beschreibung
Code Vergeben Sie ein aussagekräftiges Kürzel für die Projektart.
Beschreibung Geben Sie eine Beschreibung für die Projektart an.
Projektbuchungsgruppe Geben Sie die Projektbuchungsgruppe für die Projektart, die bei der
Projektnummernserie Geben Sie die Projektnummernserie für die Projektart an, die bei Anlage eines Projekts und Zuweisung der Projektart verwendet werden soll.
Vorlage Projektnr. Gibt die Projektnr. zur Vorlage des Projekts für die Projektart an.
Projektart Dimensionswert Gibt den Dimensionswert für die Projektart an.
Dimensionscode Gibt den Dimensionscode an.
Dimension Wert Präfix Gibt den Dimensionswert Präfix an.
Aufgabengliederung Gibt eine Aufgabengliederung für die Projektart an.

Bitte beachten Sie, dass bei gepflegter „Vorlage Projektnr.“ (s.o.) diese Angabe ignoriert wird.
Reservieren Gibt die Reservierungsmethode für die Projektart an. Zur Auswahl stehen:
- Nie
- Optional
- Immer
Auftragsart In der Projektart können Sie bei Bedarf eine Auftragsart für die Erstellung von Verkaufsbelegen einrichten. Diese wird bei der Erstellung von den Belegen herangezogen.

Projektgliederung#

Die Projektgliederung hilft Ihnen bei vorgegebenen Nummerierungen Ihre Projektaufgaben schnell und effizient zu erfassen und zu pflegen.

Rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Projektgliederung“ auf.

Über „Neu“ können Sie eine neue Projektgliederung mit Hilfe der u.a. Tabelle und Vorgehensweise anlegen.

Feld Beschreibung
Code Definieren Sie hier einen eindeutigen Code für den Datensatz.
Beschreibung Definieren Sie hier eine kurze Beschreibung für die Gliederung.
Status Gibt den Status der Gliederung an. Zur Auswahl stehen:
• Neu
• Zertifiziert
• In Entwicklung
• Abgelaufen

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass nur Projektgliederungen mit dem Status „Zertifiziert“ in den Prozessen verwendet werden können.

Um die Gliederung für den angelegten Datensatz zu definieren, rufen Sie sich über das Menüband den Menüpunkt „Gliederungsstruktur“ auf.

Feld Beschreibung
Ebene Ebene bzw. Einrückung der Aufgabe.
Beschreibung Geben Sie hier eine Beschreibung für die Ebene an
Erhöhung Definieren Sie mit welchen Abständen, das System Aufgaben vergeben soll, 1 für einer Schritte, 10 für zehner Schritte usw.
Anhand der Erhöhung wird das Feld Zähler initialisiert.
Zähler Legen Sie hier fest, mit welchem Wert gestartet werden soll sowie wie Breit eine Ebene werden darf. Bspw. geben Sie 001 an, wenn die Ebene einen Maximalen Wert von 999 erreichen kann. Bitte beachten Sie bei der Definition, dass das Feld Projektaufgabe nur eine maximale Breite von 20 Zeichen hat.
Trennzeichen Definieren Sie hier ein Trennzeichen, bspw. Punkt, Komma, Bindestrich
Zählart • Nummerisch
• Alphanumerisch
bitte geben Sie alphanummerisch an, wenn ihr Zähler Buchstaben enthält.
Buchbar Legen Sie fest ob auf der Ebene gebucht werden kann
Beispiel Stellt die aktuelle Definition, als Projektaufgabe dar.

Projekt Dokumenttextvorlage#

Für eine einfache Bearbeitung/Anlage der Belegtexte in den Projekten können Sie Projekttextvorlagen definieren, in denen Sie festlegen, wie und wann welcher Datensatz in welchem Beleg gedruckt werden soll.

Hierzu rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Projekt Dokumentenvorlagen“ auf.

Über „Neu“ können Sie eine neue Projekt Dokumentenvorlage mit Hilfe der u.a. Tabelle erstellen.

Feld Beschreibung
Projekttabelle Legen Sie in diesem Feld fest, wie für welche Tabelle die Definition gültig ist.

Folgende Auswahl steht Ihnen zur Verfügung:
• Projektaufgabe
• Projektplanungszeile
Zeilenart Legen Sie in diesem Feld fest, wie für welche Zeilenart die Definition gültig ist.

Folgende Auswahl steht Ihnen zur Verfügung:
• Plan
• Vertrag
• Plan und Vertrag
Position Legen Sie in diesem Feld fest, wie für welche Position die Definition gültig ist.

Folgende Auswahl steht Ihnen zur Verfügung:
• Vortext
• Nachtext
Service Vertragsangebot Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Vertragsangebot angedruckt werden soll.
Service Vertrag Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Vertrag angedruckt werden soll.
Service Angebot Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Angebot angedruckt werden soll.
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Service Geb. Rechnung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Geb. Rechnung angedruckt werden soll.
Service Geb. Gutschrift Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Geb. Gutschrift angedruckt werden soll.
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Servicearbeitsschein Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Servicearbeitsschein angedruckt werden soll.
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VK Geb. Gutschrift Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Geb. Gutschrift angedruckt werden soll.
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Projektplanung#

Im Folgenden wird Ihnen die Projektplanung vorgestellt. Es wird gezeigt, wie ein Projekt aufgebaut und gegliedert werden kann und wie Planwerte hinterlegt werden können.

Projektassistent#

Für eine rasche und einfache Anlage eines Projektes bietet KUMAVISION factory365 einen Assistenten zur Projektanlage an.

Hierzu ist es zunächst erforderlich, dass AnwenderInnen das Rollencenter „Projekt-Manager“ in der Benutzeranpassung zugewiesen haben.

Auf der Startseite des Rollencenters „Projekt-Manager“ befindet sich im Aktivitäten Bereich der Aufruf „Neues Projekt“.

Nach dem Klick auf den Aufruf, wird der Assistent gestartet.

Erstellungsfortschritt#

Die Maske „Erstellungsfortschritt“ dient zur Navigations-/Status-Übersicht des Projektassistenten.

Diese unterteilt sich in vier Teilbereiche mit ihren jeweiligen Status:

  • Projekt kopieren
  • Allgemeine Projektdaten
  • Verkauf an Daten
  • Rechnung an Daten

Des Weiteren werden Ihnen der aktuelle Bearbeitungsschritt mit dem Gesamtfortschrittsstatus angezeigt.

Im unteren Bereich der Maske haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:  

Projekt kopieren#
Feld Beschreibung
Projektart Gibt die Projektart, um welche es sich handelt, an.
Vorlage Projektnr. Gibt die Projektnr. zur Vorlage des neuen Projekts an.

Sollte eine Projektvorlage bereits in der Projektart hinterlegt sein, so wird diese automatisch vorbelegt.
Übernahme aus Projekt:

(Projektpreise kopieren,
Menge kopieren,
Meilensteine kopieren,
Belegtexte kopieren)
Aus der „Vorlage Projektnr.“ können, sofern es aktiviert wird,

folgende Daten aus der Vorlage in das neue Projekt übernommen werden:
• Projektpreise kopieren
• Menge kopieren
• Meilensteine kopieren
• Belegtexte kopieren
Risiken kopieren Hier können die Risiken aus dem „Vorlage Projekt“ für das anzulegende Projekt übernommen werden. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:
• Nein
• Nur Risiken
• mit Werten
• mit Wahrscheinlichkeiten
Projektaufgabennr. von Hier können die Projektaufgaben aus dem „Vorlage Projekt“ für das anzulegende Projekt übernommen werden. Angabe des „Projektaufgabennr. von“ Wert.
Projektaufgabennr. bis Hier können die Projektaufgaben aus dem „Vorlage Projekt“ für das anzulegende Projekt übernommen werden. Angabe des „Projektaufgabennr. bis“ Wert.
Startdatum / Enddatum Gibt das geplante Start-/Enddatum des Projektes an.
Herkunft Legen Sie fest:

keine
Keine Planzeilen bei der Kopie anzulegen

Projektplanzeilen
Projektplanzeilen anhand der Projektplanzeilen aus dem Vorlageprojekt zu übernehmen

Projektposten
Projektplanzeilen anhand der Projektposten aus dem Vorlageprojekt zu erzeugen
Zeilenart Abhängig der Projektplanzeilen Herkunft können Sie festlegen, welche Zeilenart(en) Sie übernehmen wollen:

Projektplanzeilen
• Budget + Fakturierbar
Alle Projektplanzeilen
• Budget
Nur Budget gekennzeichnete Projektplanzeilen
• Fakturierbar
Nur Fakturierbar gekennzeichnete Projektplanzeilen

Projektposten
• Verbrauch+Verkauf
Alle Projektplanzeilen
• Verbrauch
Nur Verbrauch gekennzeichnete Projektposten
• Verkauf
Nur Verkauf gekennzeichnete Projektposten
Allgemeine Projektdaten#
Feld Beschreibung
Zuständigkeitseinheitencode Mit diesem Feld kann das Projekt einer Zuständigkeitseinheit zugewiesen werden. Analog einer Zuweisung eines Verkaufs- / Einkaufsbeleges zu einer Zuständigkeitseinheit können Projekte nur von Mitgliedern derselben Zuständigkeitseinheit eingesehen werden.
Verantwortlich Gibt die Person an, die für den Auftrag verantwortlich ist.
Projektmanager Gibt die Person an, die für die Projektverwaltung verantwortlich ist.
Projektbeschreibung / Projektbeschreibung 2 Gibt die Projektbeschreibung an
Startdatum / Enddatum Gibt das Startdatum / Enddatum des Projektes an.
Neuer Lagerortcode Gibt einen neuen Lagerortcode an.
Verkauf an Daten#
Feld Beschreibung
Verkauf an Kontakt Gibt den Kontakt beim Debitor an, der für den Auftrag zuständig ist.
Verk. an Debitor Gibt die Debitorenr. an, dem die Kosten für das Projekt in Rechnung gestellt werden soll.

Sollten Sie das Feld „Verkauf an Kontakt“ zuvor gepflegt haben, so wird dieses Feld automatisch mit dem verknüpften Debitor vorbelegt.

Sollten Sie den Projekt Assistenten durchlaufen und alle notwendigen Felder mit den entsprechenden Daten gepflegt haben, so können Sie das Projekt anlegen in dem Sie auf „Projekt erstellen“ klicken.

Die Projekt-Karte wird Ihnen nach Erstellung geöffnet, um weitere Informationen einpflegen zu können. Alternativ können Sie die Projekt-Karte schließen.  

Projektkarte#

Inforegister Allgemein#

Auf dem Inforegister „Allgemein“ werden zunächst die allgemeinen Daten des Projekts definiert. Die im nachfolgenden genauer erläutert werden:

Feld Beschreibung
Nr. Gibt die Nummer des Projektes der entsprechend festgelegten Nummernserie an.
Beschreibung / Beschreibung 2 Gibt die Beschreibung des Projektes an.
Projektart Gibt an, um welche Art es sich bei dem Projekt handelt.

Sollten bereits in der Projektart folgende Daten hinterlegt worden sein, werden diese, bei Zuweisung der Projektart dem Projekt übernommen:
• Projektbuchungsgruppe
• Projektnummernserie
• Vorlage Projektnr.
• Projektart Dimensionscode
• Dimensionscode
• Dimension Wert Präfix
• Aufgabengliederung
• Reservieren
• Auftragsart
Verk. an Deb.-Nr. Gibt die Nummer des Debitors an, der i.d.R. für das Projekt die Kosten trägt.
Verk. an Deb.-Vorlagencode Um ein Projekt an einen Kontakt zu erstellen wird die entsprechende Kontaktnummer angegeben und das Feld „Verk. an Deb.-Vorlagencode“ mit der passenden Vorlage gefüllt.
Verk. an Kontaktnr. Gibt den Kontakt des Debitors an, der i.d.R. für das Projekt die Kosten trägt.

In den Status Planung und Angebot kann auch mit reinen Kontaktadressen gearbeitet werden. Beim Statuswechsel in Offen wird zu dem Kontakt ein Debitor angelegt.

Bitte beachten Sie, dass im Falle der Verwendung von Kontakten das Feld „Verk. An Deb.-Vorlagencode“ bzw. „Rech. An Deb.-Vorlagencode“ gepflegt sein muss
Verk. an Name / Name 2 / Name 3 Gibt den Namen des Debitors an, der i.d.R. für das Projekt die Kosten trägt.
Verk. an Adresse / Adresse 2 Gibt die Adresse des Debitors an, an den Sie i.d.R. die Rechnung senden.
Feld Beschreibung
Rech. an Deb.-Nr. Gibt die Nummer des Debitors an, der i.d.R. für das Projekt die Kosten trägt.

Durch Zuweisung des Feldes „Verk. an Debitornr.“ wird das Feld „Rech. an Deb.-Nr.“ automatisch mit der „Verkauf. An Debitornr.“ vorbelegt.

Sollte ein abweichender Rechnungsempfänger vorhanden sein, muss die entsprechende Nummer manuell abgeändert werden.
Rech. an Deb.-Vorlagencode Gibt den „Rech. an Deb.-Vorlagencode“ an.
Rech. an Kontaktnr. Gibt die Kontaktnr. des Rechnungsempfängers an.
Rech. an Name / Name 2 / Name 3 Gibt die Namen des Rechnungsempfängers an.
Rech. an Adresse / Adresse Gibt die Adresse des Rechnungsempfängers an.
Rech. an PLZ-Code Gibt den PLZ-Code des Rechnungsempfängers an.
Rech. an Ort Gibt den Ort des Rechnungsempfängers an.
Rech. an Länder-/Regionscode Gibt den Länder-/Regionscode des Rechnungsempfängers an.
Rech. an Kontakt Gibt den Namen des Debitors an, der i.d.R. für das Projekt die Kosten trägt.
Telefonnr. / Mobiltelefonnr. Gibt die hinterlegte Telefonnummer des Debitors an.
E-Mail Gibt die hinterlegte E-Mail-Adresse des Debitors an.
Suchbegriff Gibt den Suchbegriff des Projekts an. Dieser wird automatisch mit der Beschreibung des Projekts vorbelegt und kann manuell abgeändert werden.
Zuständigkeitseinheitencode Mit diesem Feld kann das Projekt einer Zuständigkeitseinheit zugewiesen werden. Analog einer Zuweisung eines Verkaufs- / Einkaufsbeleges zu einer Zuständigkeitseinheit können Projekte nur von Mitgliedern derselben Zuständigkeitseinheit eingesehen werden.
Verantwortlich Gibt die Person an, die für den Auftrag verantwortlich ist.
Gesperrt Bitte aus dem Debitor oder sonstigen Stammdaten übernehmen
Aufgabengliederung Gibt die Aufgabengliederung, welche für das Projekt genutzt werden soll, an.
Archivierte Version Gibt die Anzahl der archivierten Versionen an. Durch einen Lookup ist eine Einsicht in die Versionen möglich.
Korrigiert am Gibt an, wann die Projektdaten der Projektkarte letztmalig geändert wurden.
Projektleiter Gibt die Person an, die das Projekt leitet.
Inforegister Aufgaben#

Auf dem Inforegister „Aufgaben“ werden zunächst die Projektaufgaben definiert, die in dem Projekt geplant sind/werden. Hierdurch erfolgt erstmals die „Grobplanung“ für das Projekt.

Aufgabengliederung#

Die Aufgabengliederung dient zur systematischen und übersichtlichen Darstellung der Projektaufgaben und ermöglicht mittels vordefinierten Gliederungsstrukturen eine einheitliche Struktur über die Projekte. Die Aufgabengliederung wird dem Projekt in der Projekt-Karte in dem Feld „Aufgaben-Gliederung“ zugewiesen. Über die nachfolgenden Funktionen können Sie die Aufgabengliederung in die Projektaufgabenzeilen einfügen.

Funktion „Gliederungsstruktur einfügen“#

Die Funktion „Gliederungsstruktur einfügen“ können Sie auf der jeweiligen Projekt-Karte über das Menüband aufrufen. Diese Funktion fügt eine komplett neue Gliederungsstruktur am Ende der Strukturangaben ein.

Funktion „Gliederungsstruktur bis buchbar einfügen“#

Die Funktion „Gliederungsstruktur bis buchbar einfügen“ können Sie auf der jeweiligen Projekt-Karte über das Menüband aufrufen. Diese Funktion fügt eine Gliederungsstruktur bis einschließlich der ersten buchbaren Gliederungsstruktur ein.

Projektaufgaben#

Sollten Sie zuvor eine Gliederungsstruktur in den Projektaufgaben-Zeilen eingefügt haben, so haben Sie die Möglichkeit, unterhalb einer Gliederungsstrukturebene über den Assist-Button […] eine neue Zeile einzufügen.

Das System fügt eine neue Zeile mit der Positionsnummerierung und Beschreibung der oberhalb liegenden Ebenen ein.

Erfassen Sie nun die Projektaufgaben, die im Projekt anfallen / geplant sind mit Hilfe der u.a. Tabelle.

Feld Beschreibung
Projektaufgabennr. Gibt die Nummer der Projektaufgabe an
Beschreibung Gibt die Beschreibung der Projektaufgabe an
Projektaufgabenart Gibt die Art der Projektaufgabe an. Zur Auswahl stehen:
• Konto
• Überschrift
• Summe
• Von-Summe
• Bis-Summe
Leistungsart Weisen Sie in diesem Feld die Leistungsart für die Projektaufgabe im Falle eines Kontos zu.

Mit der Leistungsart beeinflussen Sie die Projektkontenfindung und haben die Möglichkeiten, die Pflege der Projektplanzeilen zu beeinflussen.
Vorheriger Meilenstein Gibt eine Abhängigkeit zu einem vorherigen Meilenstein an.
Meilenstein Legen Sie hier fest, dass es sich bei der Aufgabe um einen Meilenstein handelt. Eine Aufgabe kann nur bei Art=Summe als Meilenstein festgelegt werden.

Aufgrund der Art=Summe können die Werte für einen Meilenstein einfach anhand der Flowfields für Kosten und Umsätze nachverfolgt werden. Basierend auf den Flowfields können AnwenderInnen ebenso in die Planzeilen bzw. Projektposten abtauchen, um die Meilenstein Situation zu analysieren.
Meilenstein Datum Legen Sie hier fest, wann der Meilenstein fällig ist.
Gehört zu Meilenstein Legen Sie hier fest, zu welchem Meilenstein die Aufgabe gehört.
Status Gibt den Status der Projektaufgabe an.

Wird eine Projektaufgabe beendet so werden die dazugehörigen Planzeilen beim Aufgabenfortschritt auf 100% gesetzt.
Langlaufartikel Durch das Häkchen „Langlaufartikel“ wird eine Projektaufgabe als Aufgabe für Langlaufartikel identifiziert.

Weiterführende Informationen zum Thema „Langlaufartikel“ finden Sie im gleichnamigen Abschnitt.
Aufgabe Sehen Sie hier eine eventuelle hieraus erstellte CRM-Aufgabe
Aufgabenstatus Status der Aufgabe, siehe für Details dort
Verteilungsart Legen Sie hier fest, mit welcher Verteilungsart die eventuell erstellten Projektplanzeilen zwischen Start- und Endzeitpunkt verteilt werden soll.
Die Pflege ist notwendig, wenn Sie eine Schnellplanung direkt über die Projektaufgaben vornehmen und die Planungsart auf Ressource steht.
Startdatum Gibt das Startdatum für die Projektaufgabe an.
Haben Sie die Datumspflege auf Aufgabenebene aktiviert, so können Sie das Planungsdatum der Startzeile über die Aufgabe ändern.
Das System erzeugt eine neue Projektplanzeile mit der Art Text und der in der Einrichtung hinterlegten Standardtextcode. Das Datum wird in das Feld Planungsdatum überführt.
Enddatum Gibt das Enddatum für die Projektaufgabe an.

Haben Sie die Datumspflege auf Aufgabenebene aktiviert, so können Sie das Planungsdatum der Endzeile über die Aufgabe ändern.

Das System erzeugt eine neue Projektplanzeile mit der Art Text und der in der Einrichtung hinterlegten Standardtextcode. Das Datum wird in das Feld Planungsdatum überführt.
Arbeitstage Die Anzahl Arbeitstage zwischen Start- und Enddatum, sofern die Planungsart Ressource ist und für die Ressource die Ressourcenkapazität definiert wurde.
Budget (Einstandsbetrag) Gibt den budgetierten Einstandsbetrag für die Projektaufgabe in Abhängigkeit vom Zeitraum des „Planungsdatumsfilters“ an.
Ist-Einstandsbetrag Gibt den Einstandsbetrag für den auf die Projektaufgabe gebuchten Verbrauch von Artikeln, Ressourcen und Aufwandssachposten in Abhängigkeit vom Zeitraum des „Planungsdatumsfilters“ an.
Archivierter Verbrauch Einstandsbetrag (MW) Sehen Sie Verbrauch in einer Archivierten Version zum Vergleich.
Fakturierbar (Verkaufsbetrag) Gibt den fakturierbaren Verkaufsbetrag für die Projektaufgabe in Abhängigkeit vom Zeitraum des „Planungsdatumsfilters“ an.
Fakturiert (Verkaufsbetrag) Gibt den fakturierbaren Verkaufsbetrag für die Projektaufgabe in Abhängigkeit vom Zeitraum des „Planungsdatumsfilters“ an.
Bestellobligo Betrag (MW) Sehen Sie hier das Bestellobligo (MW) (Werte der offenen Bestellungen) zu der Projektaufgabe.
Ist Meldungen (MW) Sehen Sie hier den Wert für die bereits für die Projektaufgabe erstellten Fertigungsaufträge/Artikel.
Kapazitätskosten (MW) Sehen Sie hier den Wert für die bereits für die Projektaufgabe geleisteten Kapazitätskosten (Maschinen- und Personalkosten).
Verbrauchskosten (MW) Sehen Sie hier den Wert für die bereits für die Projektaufgabe erfolgten Materialverbräuche.
Gepl. Verbrauchskosten Fertigungsauftrag (MW) Gibt die gepl. Verbrauchskosten (geplanter Materialbedarf) auf Basis eines erzeugten Fertigungsauftrags an.
Gepl. Kapazitätskosten Fertigungsauftrag (MW) Gibt die gepl. Kapazitätskosten (geplanter Maschineneinsatz) auf Basis eines erzeugten Fertigungsauftrags an.
Erstbeauftragung Betrag (MW) Stellt den Verkaufsbetrag der Erstbeauftragung dar.
Folgebeauftragung(en) Betrag (MW) Stellt den Verkaufsbetrag der Folgebeauftragung dar.
Abweichung(en) Betrag (MW) Stellt den Betrag dar, der über den Forecast erzeugt wurde.
Tatsächlicher Fortschritt % Gibt den Tatsächlichen Fortschritt der Projektaufgabe in % an.
Tatsächlicher Fortschritt Datum Gibt das Datum des Tatsächlichen Fortschritt der Projektaufgabe an.
Forecast (MW) Sollten Sie den Forecast auf „Projektaufgabe“ setzen, legen Sie in diesem Feld fest, mit welchen Gesamtkosten Sie aktuell für die Projektaufgabe rechnen.

Für die Berechnung des Forecasts (MW) ermittelt das System es wie folgt:

(Verbrauch (Einstandsbetrag)
Zeitobligo Betrag (MW)
Bestellobligo Betrag (MW)
Lagerobligo Betrag (MW)
Fertigungsobligo Betrag (MW))
Tatsächlicher Fortschritt %
Forecast (MW)
Ein-/Ausrücken#

Die Funktion Projektaufgaben Ein- und Ausrückung funktioniert nur bei definierter Aufgabengliederung in der Projektkarte sowie Projektaufgabenart Konto.

Sie können die Funktionen „Ein-/Ausrücken“ über das Inforegister „Aufgaben“ über die Menüauswahl „Zeile“ aufrufen.

Einrücken:

Beim Funktionsaufruf „Einrücken“ wird die aktuelle Zeile eine Ebene nach unten eingerückt und von einer Von-Summe sowie einer Bis-Summe Zeile eingeklammert.

Die Beschreibung der eingerückten Zeile wird der Von-/Bis-Summenzeile zugewiesen. Die neue Projektaufgabe bekommt die Beschreibung aus der Vorgabe. Die bereits erfassten Planzeilen werden ebenfalls der neuen Zeile zugewiesen.

Ausrücken:

Beim Funktionsaufruf Ausrücken wird die aktuelle Zeile eine Ebene nach oben ausgerückt. Ist es nicht die letzte Position des Aufgabenblockes, so wird hierbei die nächste Nummer des oberen Bereichs verwendet. Handelt es sich um die letzte Position so wird der Aufgabenblock gelöscht und die Aufgabennr. der von-Summe zugewiesen.

Aufgabennummerierung:

Die Aufgabenermittlung erfolgt anhand der Gliederungsstruktur und ist abhängig der aktuellen Position und Projektaufgabenart der Zeile.

Wird eine Zeile zwischen bestehenden Positionen eingefügt, so fügt das System eine fortführende Zeile zu der oberen Zeile ein.

Wird eine Zeile unten eingefügt, so wird die nächste Projektaufgabennummer anhand der obersten Zeile eingefügt.

Belegtexte Projektaufgaben#

Sie können eine Projektaufgabe detailliert über einen Langtext beschreiben. Dieser Langtext wird auf den von Ihnen definierten Belegen angedruckt.

Um für eine Aufgabe einen Belegtext zu definieren, wählen Sie zunächst die gewünschte Aufgabenzeile in dem Inforegister „Aufgaben“ aus.

Über die Menüauswahl „Zeile“ auf dem Inforegister „Aufgaben“ wählen Sie anschließend den Menüpunkt „Belegtext“ aus.

Sie können sich nun entscheiden, ob Sie für die Zeile einen Vor- bzw. Nachtext erfassen wollen.

Die Projekt Dokumententext-Karte öffnet sich.

Rufen Sie sich über das Menüband den „Format Editor“ auf und geben Sie in das Editor-Textfeld Ihren Wunschtext ein. Nach Bestätigen der Eingabe mit „OK“ wird Ihr Text in dem Feld „Vorschau“ angezeigt.

Anhand der nachfolgenden Felder können Sie definieren, auf welchen Belegen der Text ausgewiesen werden soll.

Feld Beschreibung
Projektaufgabe Druck Nutzen Sie dieses Feld, wenn Sie den Druck auf Projektaufgaben Berichte ergänzen
Projektzeile Druck Nutzen Sie dieses Feld, wenn Sie den Druck auf Projektplanzeilen Berichte ergänzen
VK Angebot Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Angebote angedruckt werden soll.
VK Auftrag Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Aufträge angedruckt werden soll.
Proforma-Rechnung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Proforma-Rechnungen angedruckt werden soll.
VK Geb. Rechnung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Geb. Rechnungen angedruckt werden soll.
VK Geb. Gutschrift Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Geb. Gutschriften angedruckt werden soll.
VK Rahmenauftrag Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Rahmenaufträge angedruckt werden soll.
VK Reklamation Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Reklamationen angedruckt werden soll.
VK Geb. Lieferung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Geb. Lieferungen angedruckt werden soll.
VK Geb. Rücknahme Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf VK Geb. Rücknahmen angedruckt werden soll.
EK Anfrage Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Anfragen angedruckt werden soll.
EK Bestellung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Bestellungen angedruckt werden soll.
EK Geb. Rechnung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Geb. Rechnungen angedruckt werden soll.
EK Geb. Gutschrift Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Geb. Gutschrift angedruckt werden soll.
EK Rahmenbestellung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Geb. Rahmenbestellungen angedruckt werden soll.
EK Reklamation Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Reklamation angedruckt werden soll.
EK Geb. Lieferung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Geb. Lieferung angedruckt werden soll.
EK Geb. Rücksendung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf EK Geb. Rücksendungen angedruckt werden soll.
Service Vertragsangebot Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Vertragsangebote angedruckt werden soll.
Service Vertrag Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Verträge angedruckt werden soll.
Service Angebot Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Angebote angedruckt werden soll.
Service Auftrag Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Aufträge angedruckt werden soll.
Service Geb. Rechnung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Geb. Rechnungen angedruckt werden soll.
Service Geb. Gutschrift Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Geb. Gutschriften angedruckt werden soll.
Service Geb. Lieferung Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Geb. Lieferungen angedruckt werden soll.
Servicearbeitsschein Druck Legen Sie in diesem Feld fest, ob der Text auf Service Arbeitsschein angedruckt werden soll.

Die hier aufgeführten Berichte drucken die Projekttexte in Abhängigkeit des Schalters „Zusatz Text anzeigen“:

  • Projektplanzeilen
  • Projektanalyse
  • Budgetvergleich Projekt
  • Kontovorschlag Projekt
  • Projektangebot
Aufgaben erstellen#

Über „Aufgaben erstellen“ können Sie Aufgaben oder aber auch Outlookaufgaben wie bspw. eine Besprechungseinladung erzeugen.

Bei der Erstellung einer Aufgabe wird im Hintergrund für Sie eine Projektaufgabe erzeugt. Die Projektaufgabe wird innerhalb der von Ihnen ausgewählten Von-Aufgabe erzeugt.

Die Aufgaben können Sie im Projektbereich über den Aufruf Aufgaben in der Projektkarte, Projektaufgaben sowie aus dem Projektteam erstellen.

Note

Bitte beachten Sie, dass das Erzeugen einer Outlookaufgabe nur mit der entsprechenden Einrichtung möglich ist. Weiterführende Information zur Anbindung / Einrichtung bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Note

Die Planzeilen sind nur über die CRM-Aufgabe (Kontaktaufgaben) änderbar.

In der „Einrichtung Projekte“ legen Sie über die Felder „Schrittweite CRM-Aufgabe“, „Trennzeichen CRM-Aufgabe“ sowie „Zähler CRM-Aufgabe“ fest, wie die Projektaufgabennr. erstellt wird. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Alternativ haben Sie ebenso die Möglichkeit, eine Aufgabe direkt aus einer Kontaktkarte unter Angaben einer Projektnummer heraus zu erzeugen.

Aktivität erstellen#

Über „Aktivität erstellen“ können Sie aus Microsoft Dynamics Business Central™ Aktivitäten und/oder Kommunikationen wie beispielsweise Telefonate erstellen und zugehörige Dokumente ablegen. Die an dieser Stelle definierte Zeit wird in die Arbeitszeittabelle überführt.

Sie können die Funktion „Aktivität erstellen“ aus der Projektkarte, Projektübersicht, Projektaufgabe, Projektplanzeile sowie aus der Projektteam-Karte aufrufen.

Weisen Sie die Aktivitätenart sowie Beschreibung der Aktivität zu. Der Verkäufercode wird anhand Ihrer Anmeldung ermittelt.

Legen Sie in den Projektfeldern fest, auf welche Projektaufgabe das Dokument zugeordnet werden soll und auf welche Planposition die Zeiten erfasst werden sollen.

Haben Sie die Projektplan Position ausgewählt, so erstellt Ihnen das System einen Eintrag in der Arbeitszeittabelle (Voraussetzung hierfür ist der Einsatz von Arbeitszeiten).

Weiterführende Informationen zum Thema „Aktivitäten erstellen“ bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Meilensteine#

Meilensteine dienen innerhalb eines Projektes als Zwischenziele. Anhand dieser Ziele können innerhalb eines Projektes „kleinere Etappen“ als Projektfortschritt protokolliert werden oder aber auch Abhängigkeiten zu weiteren Meilensteinen bzw. Aufgaben festgelegt werden.

In KUMAVISION factory365 haben Sie die Möglichkeit, den Projektaufgaben, Meilensteine zuzuordnen.

Einrichtung#

In der „Einrichtung Projekte“ können Sie über das Feld „Verhalten Meilenstein“ global das Verhalten für alle Meilensteine steuern. Zur Auswahl stehen Ihnen folgende Auswahlmöglichkeiten:

Feld Beschreibung
Verhalten Meilenstein Legen Sie hier fest, wie sich das System bei der Pflege von Meilensteinen im Bereich von Datumverstößen verhalten soll:

Keine
Der Meilenstein wird ignoriert
Warnung
Das System weist Sie auf einen Verstoß hin
Fehler
Das System untersagt Ihnen einen zeitlichen Verstoß
Erfassung#

Die Erfassung eines Meilensteins erfolgt auf der jeweiligen Projektkarte auf dem Inforegister „Aufgabe“ in der jeweiligen Aufgabenzeile über das Feld „Meilenstein“. Nachfolgend werden Ihnen die relevanten Felder auf der Aufgabenzeile für die Kennung eines Meilensteins näher erläutert:

Feld Beschreibung
Meilenstein Legen Sie in diesem Feld fest, dass es sich bei der Aufgabenzeile um einen Meilenstein handelt.

Eine Aufgabenzeile kann nur mit Art=Summe als Meilenstein festgelegt werden.

Aufgrund der Art=Summe können die Werte für einen Meilenstein einfach anhand der Flowfields für Kosten und Umsätze nachverfolgt werden. Basierend auf den Flowfields können AnwenderInnen ebenso in die Planzeilen bzw. Projektposten abtauchen, um die Meilenstein Situation zu analysieren.

Wenn Sie eine Projektaufgabe als Meilenstein kennzeichnen, wird ein eventuell gepflegtes Feld „Gehört zu Meilenstein“ geleert.
Meilensteindatum In diesem Feld können Sie die Fälligkeit des Meilensteins festlegen.
Wenn Sie in der Projekteinrichtung das Verhalten Meilenstein nicht auf keine gesetzt haben so prüft das System:
• Ist die Projektaufgabe als Meilenstein gekennzeichnet
• Das Projektenddatum nicht vor dem Meilensteindatum liegt
• Das Projektstartdatum nicht hinter dem Meilensteindatum liegt
• Wurde der Meilenstein bereits Projektaufgaben zugewiesen, so prüft das Meilensteindatum auch gegen bestehenden Projektplanzeilen sowie Projektposten der zugewiesenen Aufgaben.
Das Meilensteindatum der dazugehörigen Projektaufgabe wird in diesem Zuge auch mit dem Meilensteindatum des Meilensteins aktualisiert.

Ist nicht bereits ein Meilensteindatum gepflegt, so wird dies mit dem Enddatum des Projektes initialisiert.

Bei der Deaktivierung (entfernen des Häkchens) des Feldes „Meilenstein“ wird das Meilenstein Datum geleert.
Gehört zu Meilenstein Legen Sie hier fest, zu welchem Meilenstein die Aufgabe gehört.
Durch die Pflege des Feldes aktualisiert sich das Feld Zusammenzählung des Meilensteines und die Prüfungen des Meilensteindatum werden wie dort beschrieben durchlaufen.
Verhalten von Meilenstein#
Bei Pflege Start- und Enddatum#

Die Pflege von Start- und Enddatum in der Projektaufgabe wird gegen einen eventuell zugewiesenen Meilenstein geprüft. Siehe auch Beschreibung zu Meilensteindatum

Bei Pflege Status#

Wird der Status eines Meilensteins auf erledigt gesetzt, so frägt Sie das System, ob auch alle dazugehörigen Projektaufgaben auf beendet gestellt werden sollen und führt dies auch bei Bestätigung aus.

Hinweis

Setzen Sie auch die KUMAVISION Anzahlungsbuchhaltung ein, so wird hier auch geprüft, ob ein Anzahlungsplan nach Meilenstein gepflegt ist und erzeugt die hierfür zugewiesene Anzahlungsrechnung.

Bei Pflege Zusammenzählung#

Sie können über die Pflege des Feldes „Zusammenzählung“ den Meilenstein, den im „Filterkriterium“ definierten Projektaufgaben zuweisen.

Hierbei werden dieselben Prüfungen bzw. Aktualisierungen ausgeführt, wie bei der Zuweisung über das Feld Gehört zu Meilenstein.

Bei Pflege Projektaufgabenart#

Wird die Projektaufgabenart auf Konto gesetzt, so werden Start- und Enddatum verarbeitet, bei allen anderen Einstellungen werden jegliche Meilensteinangaben gelöscht.

Langlaufartikel#

Mittels der Langlaufartikel kann eine Langläuferplanung und Verwaltung durchgeführt werden. Dabei werden Artikelpositionen mit langer Beschaffungszeit als Projektplanzeilen im Projekt angelegt. Später können diese Artikel in projektzugehörigen Fertigungsaufträgen als Komponenten genutzt werden. So werden die Bedarfe für diese Langlaufartikel direkt aus dem Projekt angestoßen, auch ohne, dass schon ein Fertigungsauftrag existiert oder die Position der Komponente im Fertigungsauftrag bekannt ist. Wird dann der Fertigungsauftrag erstellt und die Komponenten im Auftrag festgelegt, so kann die Bedarfsdeckung der Komponente direkt mit dem Langlaufartikel im Projekt verknüpft werden.

Einrichtung#

Die Einrichtung der Langlaufartikel im Projekt erfolgt über die Projektaufgaben. Für Langlaufartikel sollten hierzu im Projekt eigene Aufgaben angelegt werden. Durch das Häkchen „Langlaufartikel“ wird eine Projektaufgabe als Aufgabe für ein Langlaufartikel identifiziert.

Hinweis

Das Häkchen „Langlaufartikel“ in einer Projektaufgabe hat zufolge, dass für diese Projektaufgabe nur noch Projektplanzeilen der Art „Artikel“ und „Text“ angelegt werden dürfen. Dabei stellen die Zeilen mit der Art „Artikel“ die Langlaufartikel dar. Die Zeilen mit der Art „Text“ können für Gruppierungen oder Hinweise genutzt werden.

Werden nun für die Projektaufgabe, Projektplanzeilen erfasst, werden die Positionen mit der Art „Artikel“ automatisch mit dem Kennzeichen „Langlaufartikel“ versehen.

Hinweis

Das Übertragen von Projektplanzeilen, die als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet sind, in Projektbuchblätter oder das Buchen dieser Zeilen ist nicht erlaubt und wird durch entsprechende Fehlermeldungen abgefangen.

Nach der Anlage der Projektplanzeilen für die entsprechenden Langlaufartikel können für diese Projektplanzeilen Beschaffungsbelege / Beschaffungsprozesse ausgelöst werden, um eine entsprechende Bedarfsdeckung für diese Langläufer zu erreichen.

Hinweis

Die erstellten Beschaffungsbelege sollten zwingend für die Projektplanzeilen reserviert sein. Zum einen gilt dann die Menge im Beschaffungsbeleg als reserviert, zum anderen können nur reservierte Beschaffungsmengen von der Projektplanzeile „Langlaufartikel“ auf die entsprechende FA-Komponente übertragen werden. Nur die Menge, die bereits durch die Beschaffungsbelege gedeckt ist, kann einer FA-Komponente zugewiesen werden, unabhängig davon, welche Menge die Projektplanzeile an sich hat.

Langlaufartikel als Komponenten im FA und E+D Auftrag#

Wurde im Projekt ein Langlaufartikel definiert, so kann dieser auch in projektzugehörigen Fertigungsaufträgen eingesehen werden. Dabei wird die Kennzeichnung „Langlaufartikel“ in den FA-Komponenten im Feld „Langlaufartikel“ selbst verwaltet.

Damit im Fertigungsauftrag und im E+D Auftrag eine Komponente als Langlaufartikel erkannt wird, müssen folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Projektnummer muss als Projektreferenz in der FA-Komponente gesetzt sein.
  • Artikelnummer, Variantencode und Lagerortcode müssen zwischen der als Langlaufartikel gekennzeichneten Projektplanzeile und der FA-Komponente übereinstimmen.

Zusätzlich kann im Feld „Langlaufartikel Verknüpfte Menge (Basis)“ die Menge eingesehen werden, die bereits für diese FA-Komponente von einer Langlaufartikel-Projektplanzeile verknüpft / verwendet wurde.

Die Felder „Langlaufartikel“ und „Langlaufartikel Verknüpfte Menge (Basis)“ können auch in den Zeilen eines E+D Auftrags entsprechend eingesehen werden.

Zwar kann für eine FA-Komponente oder E+D Auftragszeile direkt angezeigt werden, ob es sich um einen Langlaufartikel handelt, jedoch kann die verfügbare Menge des Langlaufartikels nicht direkt angezeigt werden. Dies hängt damit zusammen, dass diese auf Basis der Reservierungen für die Langlauf-Projektplanzeilen unter Berücksichtigung des Fälligkeitsdatums der FA-Komponente und des Planungsdatums der Projektplanzeilen berechnet wird. Weiter kommt hinzu, dass eine Langlaufartikel-Projektplanzeile mehrere FA-Komponenten bedienen kann, es aber auch mehrere Langlaufartikel-Projektplanzeilen für einen Artikel geben kann. Daher wird die verfügbare Menge eines Langlaufartikels immer zur Laufzeit berechnet. Dies geschieht in der Maske „Langlaufartikel Übersicht“. Diese Übersicht kann jeweils aus den FA-Komponenten und E+D Auftragszeilen aufgerufen werden.

Hierzu rufen Sie sich die Langlaufartikel-Übersicht über das Inforegister „Zeile“ > „Zeile“ > „Langlaufartikel-Übersicht“ auf.

Mittels der Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann nicht nur die für Zuweisungen verfügbare Menge eingesehen werden. Diese Maske wird ebenfalls genutzt, um Verknüpfungen zwischen FA-Komponenten und Langlaufartikel-Projektplanzeilen zu setzen oder zu stornieren. Dadurch wird die bereits für die Projektplanzeile reservierte Beschaffungsmenge auf die FA-Komponente übertragen oder beim Storno wieder von der FA-Komponente auf die Projektplanzeile zurückgeschrieben.

Hinweis

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann nicht nur für FA-Komponenten oder E+D Auftragszeilen aufgerufen werden. Sie kann auch für den gesamten Fertigungsauftrag / E+D Auftrag angezeigt werden. Auch vom Projekt heraus kann die Übersicht genutzt werden. Hier ist diese für Projektplanzeilen, Projektaufgaben und das gesamte Projekt aufrufbar. Die Informationen und das Handling der Maske „Langlaufartikel Übersicht“ wird in folgenden Abschnitten beschrieben.

Aufbau der Langlaufartikel Übersicht#

Mittels der Maske „Langlaufartikel Übersicht“ werden für FA-Komponenten die für Verknüpfungen verfügbare Mengen zur Langlaufartikeln-Projektplanzeilen dargestellt. Weiter bietet diese Maske die Möglichkeit, direkt Verknüpfungen zwischen FA-Komponenten und Langlaufartikel-Projektplanzeilen zu setzen und so, die bereits reservierte Menge von der Projektplanzeile auf die FA-Komponente zu übertragen. Ebenso wird hier die Möglichkeit geboten diese Verknüpfungen zu löschen.

Der Aufbau der Langlaufartikel Übersicht, die einzelnen Aufrufe und Funktionen der Maske werden nachfolgend beschrieben.

Datenbereiche der Langlaufartikel Übersicht#
Herkunftsadresse#

In dem oberen Bereich der Langlaufartikel Übersicht wird in dem Feld „Aufgerufen von“ angezeigt, von welcher Stelle aus die Langlaufartikel Übersicht aufgerufen wurde. Z.B aus der FA-Komponente, dem Fertigungsauftrag oder dem Projekt.

Übersichtsposten#

In den Zeilenbereich werden die Übersichtsposten angezeigt. Die Übersichtsposten werden auf Basis von FA-Komponenten und Projektplanzeilen gebildet und dabei als Hauptposten und Unterposten erstellt. Wird die Langlaufartikel Übersicht aus einem Fertigungsauftrag oder E+D Auftrag heraus aufgerufen, so werden die Hauptposten auf Basis von FA-Komponenten erstellt. Die zugehörigen Unterposten werden auf Basis der Projektplanzeilen erstellt, welche als mögliche Bedarfsdecker für diese Langlaufartikel in Frage kommen. Wird hingegen die Langlaufartikel Übersicht aus einem Projekt heraus aufgerufen, so werden die Hauptposten auf Basis von Projektplanzeilen gebildet und die Unterposten werden durch die FA-Komponenten, als mögliche Bedarfsverursacher erstellt.

Hinweistext#

In diesem Bereich wird ein kurzer Hinweistext für den jeweils ausgewählten Posten angezeigt. (Falls ein Hinweis zu diesem Posten vorhanden ist).

Postendetails#

In den Infoboxen Bereich werden die Details zum jeweiligen Posten dargestellt. Dabei wird die Postenherkunft (FA-Zeile / Projektplanzeile), die Postenart (Hauptposten / Unterposten), Artikel- und Varianteninformation sowie das Fälligkeitsdatum und der Lagerort, auf dem der Artikel benötigt wird, angezeigt. Zusätzlich werden hier die Mengeninformationen angezeigt und ob der Posten als „Verfügbar“ zu betrachten ist. Die Mengendarstellung in den Übersichtsposten wird nachfolgend erklärt.  

Mengendarstellung in der Langlaufartikel Übersicht#

Ziel der Langlaufartikel Übersicht ist, aufzuzeigen wie FA-Komponenten, durch die bereits in der Disposition befindlichen Langlaufartikel-Projektplanzeilen gedeckt werden können. Hierzu müssen auch die Mengen der Langlaufartikel entsprechend dargestellt werden. Die Darstellung der Mengen in der Langlaufartikel Übersicht hängt davon ab, ob es sich um Hauptposten handelt oder um Unterposten. Zusätzlich gibt es für jede Referenz (FA-Komponente, Projektplanzeile) eigene Felder die, die Mengen darstellen. Grundsätzlich gilt, dass für jeden Hauptposten auch die Summe über die Unterposten gebildet wird.

Beispiel:

Ist der Hauptposten eine FA-Komponente, so wird für diesen Hauptposten auch die Summe der Mengen seiner Unterposten (Projektplanzeilen) gebildet, die als Deckung für den Bedarf der FA-Komponente herangezogen werden können. Ist wiederrum der Hauptposten eine Langlaufartikel-Projektplanzeile, so werden als Unterposten die FA-Komponenten dargestellt, die von dieser Projektplanzeile gedeckt werden könnten.

Grundsätzlich haben die Mengenfelder folgende Bedeutung:

Mengenfelder FA-Komponente

Feld Beschreibung
Restmenge (Basis) Zeigt die Restmenge der FA-Komponentenzeile zur Basiseinheit an. Die Restmenge stellt den noch nicht verbrauchten Anteil an der erwarteten Komponentenmenge dar.
Reservierte Menge (Basis) Hier wird die Menge in Basiseinheit angezeigt, die für die Komponentenzeile bereits aus Beschaffungsbelegen oder Lagerbestand reserviert wurde.
Verknüpfte Menge (Basis) In diesem Feld wird die Menge in Basiseinheit angezeigt, die bereits mit Projektplanzeilen für Langlaufartikel verknüpft wurde.
Offene Menge (Basis) Hier wird die „Offene Menge“ zur Basiseinheit angezeigt. Als offene Menge wird die Menge verstanden, die noch durch Reservierungen oder Verknüpfungen auf Langlaufartikel-Projektplanzeilen gedeckt werden muss, um die Beschaffung für die Restmenge der FA-Komponente sicherzustellen.
Offene Menge = Restmenge – Reservierte Menge

Mengenfelder Projektplanzeile

Feld Beschreibung
Menge (Basis) In diesem Feld wird die Menge der Projektplanzeile als Langlaufartikel zur Basiseinheit angezeigt. Dieses Feld ist rein informativ und zeigt die geplante Menge der Projektplanzeile an.
Verknüpfte Menge (Basis) In diesem Feld wird die bereits verknüpfte Menge der Projektplanzeile mit FA-Komponenten angezeigt.
Verfügbare Menge (Basis) In diesem Feld wird die für Verknüpfungen verfügbare Menge der Projektplanzeile zur Basiseinheit angezeigt. Als verfügbare Menge gilt dabei die Reservierte Menge einer Projektplanzeile, denn nur die Mengen, die auf Beschaffungsbelege oder Lagerbestand reserviert sind, können an eine FA-Komponente weitergegeben werden.

Hinweis

Für einen Hauptposten (FA-Komponente oder Projektplanzeile) können Unterposten angezeigt werden, die das Häkchen „Nicht verfügbare Position“ gesetzt haben. Diese Posten können nicht gedeckt werden oder zur Bedarfsdeckung herangezogen werden.

Eine Position wird als „nicht verfügbar“ gekennzeichnet, wenn es zu einem Datumskonflikt zwischen der FA-Komponente und der Planungszeile kommt. D.h. die FA-Komponente kann auf Basis des Planungsdatums der Projektplanzeile nicht rechtzeitig gedeckt werden. Ein anderer Grund wäre, wenn die Menge der FA-Komponente bereits komplett gedeckt ist (die Restmenge ist vollständig reserviert) oder wenn es keine verfügbare Menge in der Projektplanzeile gibt. Diese Positionen werden dann zwar nicht mehr für die Bedarfsdeckung verwendet, sie werden jedoch weiterhin angezeigt, um die Übersicht über die bereits vorhandenen Verknüpfungen zwischen den Projektplanzeilen und FA-Komponenten darzustellen und auf Datumkonflikte hinzuweisen. Diese Positionen werden entsprechend markiert und mit einem Hinweistext versehen.

Aktionen der Langlaufartikel Übersicht#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ verfügt über Aktionen, mit denen die Ansicht der Maske gesteuert werden kann, aber auch Verknüpfungen zwischen Langlaufartikel-Projektplanzeilen und FA-Komponenten erstellt oder wieder gelöscht werden können.

Im Folgenden werden die einzelnen Aktionen beschrieben:

Aktion Beschreibung
Neu Berechnen Mittels dieser Aktion werden die Daten in der Maske neu berechnet und angezeigt. Diese Aktion dient der Aktualisierung der Maske.
Setze Verknüpfung Durch diese Aktion werden Verknüpfungen zwischen den Langlaufartikel-Projektplanzeilen und den entsprechenden FA-Komponenten gesetzt.
Lösche Verknüpfung Durch diese Aktion werden die Verknüpfungen zwischen den Langlaufartikel-Projektplanzeilen und den entsprechenden FA-Komponenten wieder gelöscht.
Posten anzeigen Mittels dieser Aktion können für eine Position / Posten die bereits bestehenden Verknüpfungen zwischen der Projektplanzeile und FA-Komponente angezeigt werden.
Setzen und Löschen von Langlaufartikel-Verknüpfungen#

Das Setzen und Löschen von Verknüpfungen zwischen Langlaufartikel-Projektplanzeilen und den entsprechenden FA-Komponenten wird aus der Langlaufartikel Übersicht angestoßen. Dazu werden die Aktionen „Setzte Verknüpfung“ und „Lösche Verknüpfung“ verwendet.

Das Setzen und Löschen von Verknüpfungen wird nachfolgend anhand des Aufrufes der Langlaufartikelübersicht für eine FA-Komponente erläutert. Das hat den Sinn, da das Setzen und Löschen von Verknüpfungen immer von der FA-Komponente ausgeht egal wie die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ aufgerufen wurde. Je nach Aufruf erfolgt nur die Filterung entsprechender FA-Komponenten, die dann nacheinander abgearbeitet werden, in dem die Verknüpfungen entsprechend gesetzt oder entfernt werden.

Beim Setzen einer Langlaufartikel-Verknüpfung für eine FA-Komponentenzeile prüft das System, ob diese Komponente einem Langlaufartikel in Projektplanzeilen entspricht. Dazu wird geprüft, ob die Komponente eine Projektreferenz hat und ob diese als Langlaufartikel gekennzeichnete Projektplanzeilen dieselbe Artikel- / Varianten- / Lagerort-Kombination aufweist. Ist das der Fall, so werden die entsprechenden Projektplanzeilen als mögliche Vorschlagszeilen herangezogen. Dabei wird das Planungsdatum der Projektplanzeilen so gefiltert, dass sie vor dem Fälligkeitsdatum der Komponente liegen oder mit diesem übereinstimmen. Die Datumsfilterung ist wichtig, damit die bedarfsdeckenden Belege für die Projektplanzeile auch für die FA-Komponentenzeile genutzt werden können. Die Verknüpfung kann nun gesetzt werden bis die „offene Menge“ der FA-Komponente 0 (Null) beträgt oder es keine verfügbare Menge mehr in den gefilterten Langlaufartikel-Projektplanzeilen gibt.

Die Verknüpfung wird mit der Funktion „Setze Verknüpfung“ für die FA-Komponentenzeile gesetzt.

Nach dem die Verknüpfung gesetzt wurde wird auch ein entsprechender „Langlaufartikel Verknüpfungsposten“ gebildet. In diesem Posten wird festgehalten welche FA-Komponente mit welcher Projektplanzeile mit welcher Menge verknüpft wurde. Auf Basis dieser Posten werden auch die Felder „Verknüpfte Menge (Basis)“ in der FA-Komponente und der Projektplanzeile berechnet.

Die Verknüpfungsposten können auch in der Langlaufartikel Übersicht eingesehen werden.

Durch die Verknüpfung wird die Reservierung (Anteilig in Höhe der verknüpften Menge) von der Projektplanzeile auf die FA-Komponente übertragen. Dadurch erfolgt auch eine direkte Verknüpfung des bedarfsdeckenden Beleges (z.B. einer Bestellung) mit der FA-Komponente.

Die Verknüpfung hat aber auch direkte Auswirkung auf die Projektplanzeile. Um den Bedarf am Langlaufartikel für das Projekt entsprechend zu reduzieren und eine Redundanz des Bedarfs zwischen der FA-Komponente und der Projektplanzeile zu minimieren wird auch die Menge der Projektplanzeile selbst reduziert.  

Löschen von Verknüpfungen#

Das Löschen von Verknüpfungsposten hat zwei integrierte Stufen. Zu einem das Zurücksetzen der bestehenden Verknüpfung gemäß der Langlaufartikel Verknüpfungsposten. Zum anderen das übertragen der Reservierung ohne Langlaufartikel - Verknüpfung.

In der ersten Stufe wird anhand der Langlaufartikel Verknüpfungsposten, die Verknüpfung rückgängig gemacht in dem die Reservierung in Höhe der verknüpften Menge von der FA-Komponente auf die im Posten gelistete Projektplanzeile verschoben wird.

In der zweiten Stufe wird geprüft, ob es noch eine über die Verknüpfung hinaus reservierte Menge für die FA-Komponente besteht. D.h. besteht nach dem Löschen der Verknüpfung noch für die FA-Komponente eine „Reservierte Menge“, die ggf. durch manuelle Reservierungen gesetzt wurde. Ist das der Fall, so wird die Reservierung ebenfalls an die erste passende Projektplanzeile übertragen. Ziel dieser Übertragung ist es, die bereits vorhandene Bedarfsdeckung für die Langläufer eines Projekts immer an den Langlaufartikel-Projektplanzeilen zu konzentrieren. Würde die überschüssige Reservierungsmenge nur so storniert werden, wäre sie danach für andere Projekte / Verbräuche verfügbar. Durch die Übertragung wird jedoch sichergestellt, dass der Bedarfsdecker weiterhin für das Projekt reserviert bleibt.

Die Verknüpfung für die FA-Komponente wird mit der Funktion „Lösche Verknüpfung“ wieder gelöscht.

Durch das Löschen der Verknüpfung, wird der Langlaufartikel Verknüpfungsposten gelöscht und somit auch die verknüpfte Menge in der FA-Komponente und der entsprechenden Projektplanzeile reduziert / auf 0 (Null) gesetzt.

Weiter wird in der FA-Komponente auch wieder die „Offene Menge (Basis)“ hoch gesetzt, da für die Restmenge der FA-Komponente keine Bedarfsdeckung mehr besteht.

Auf der anderen Seite wird die Menge und die verfügbare Menge in der Projektplanzeile und die verfügbare Menge in der Projektplanzeile hoch gesetzt. Dadurch geht die Reservierung auf den Bedafsdecker von der FA-Komponente auf die Projektplanzeile über und der Bedarfsdecker steht dem Projekt weiterhin zur Verfügung.

Aufrufe der Langlaufartikel Übersicht aus der Produktion und Projekt#

Wie in vorangegangen Abschnitten beschrieben, kann die Langlaufartikel Übersicht für FA-Komponenten und Projektplanzeilen aufgerufen werden. Darüber hinaus kann sie aber auch für FA – Zeilen, Fertigungsaufträge sowie Projektaufgaben und das gesamte Projekt aufgerufen werden.

In diesem Abschnitt werden die Aufrufe beschrieben und der Aufbau der Übersichtsposten pro Aufruf erklärt.

Aufruf für FA-Komponenten / E+D Auftragszeilen der Dispo.-Art „Lagerteil“#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann für FA-Komponenten und E+D Auftragszeilen der Dispo-Art „Lagerteil“ mittels der Aktion „Langlaufartikel Übersicht“ aufgerufen werden.

In beiden Fällen wird hierbei die Langlaufartikel Übersicht für die jeweilige, referenzierte FA-Komponente aufgerufen.

Hier können nun für die Komponente die möglichen, bedarfsdeckenden Langlaufartikel-Projektplanzeilen eingesehen werden und eine Verknüpfung zwischen der FA-Komponente und der Projektplanzeile erstellt oder gelöscht werden.

Die einzelnen Aktionen hierzu können dem vorherigen Abschnitt entnommen werden.  

Aufruf für FA-Zeilen / E+D Auftragszeilen der Dispo.-Art „Fertigungsteil“#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann für FA-Zeilen und E+D Auftragszeilen der Dispo-Art „Fertigungsteil“ mittels der Aktion „Langlaufartikel Übersicht“ aufgerufen werden.

In beiden Fällen wird die Langlaufartikel Übersicht für die referenzierte FA-Zeile aufgerufen.

Als Hauptposten werden bei diesem Aufruf die FA-Komponenten der jeweiligen FA-Zeile dargestellt, die als Langlaufartikel identifiziert wurden.

Als Unterposten werden zu den jeweiligen FA-Komponenten die Projektplanzeilen aufgezeigt, die ggf. als Bedarfsdecker dienen können.

Werden bei dem Aufruf für eine FA-Zeile die Aktionen „Setze Verknüpfung“ oder „Lösche Verknüpfung“ genutzt, so werden die angezeigten FA-Komponenten einzeln hintereinander durchlaufen und die gewählte Funktionalität jeweils für die einzelne FA-Komponente durchgeführt.

Aufruf für einen Fertigungsauftrag / E+D Auftrag#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann für einen ganzen Fertigungsauftrag oder einen E+D Auftrag aufgerufen werden.

In beiden Fällen wird die Langlaufartikel Übersicht für den referenzierten Fertigungsauftrag aufgerufen. Im Falle des E+D Auftrages ist es der Fertigungsauftrag, der im Kopf des E+D Auftrages aufgelistet ist.

Als Hauptposten werden bei diesem Aufruf alle FA-Komponenten des Fertigungsauftrages dargestellt, die als Langlaufartikel identifiziert wurden.

Als Unterposten werden zu den jeweiligen FA-Komponenten die Projektplanzeilen aufgezeigt, die ggf. als Bedarfsdecker dienen können.

Werden bei dem Aufruf für den gesamten Fertigungsauftrag die Aktionen „Setze Verknüpfung“ oder „Lösche Verknüpfung“ genutzt, so werden die angezeigten FA-Komponenten einzeln hintereinander durchlaufen und die gewählte Funktionalität jeweils für die einzelne FA-Komponente durchgeführt.

Aufruf für eine Projektplanzeile#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann auch für eine Projektplanzeile aufgerufen werden. Dazu muss die jeweilige Projektplanzeile als „Langlaufartikel“ markiert sein.

In der aufgerufenen Langlaufartikel Übersicht wird die entsprechende Projektplanzeile als Aufrufer angezeigt.

Als Hauptposten wird in dieser Übersicht die entsprechende Projektplanzeile angezeigt. Als Unterposten zur dieser Projektplanzeile werden die FA-Komponenten angezeigt, die durch diese Projektplanzeile gedeckt werden könnten.

Werden aus dieser Ansicht die Aktionen „Setze Verknüpfung“ oder „Lösche Verknüpfung“ ausgeführt, so beziehen sich diese nicht auf die Projektplanzeile als Hauptposten, sondern auf die einzelnen FA-Komponenten als Unterposten. D.h. es werden die einzelnen FA-Komponenten hintereinander durchgegangen und dort für jede einzelne Komponente die gewählte Aktion ausgeführt. Die Zuweisung des Langlaufartikels erfolgt daher immer aus der Sicht der Komponente.

Aufruf für eine Projektaufgabe#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann auch für eine Projektaufgabe aufgerufen werden. Dazu muss die jeweilige Projektaufgabe als „Langlaufartikel“ markiert sein.

In der Langlaufartikel Übersicht wird die entsprechende Projektaufgabe als Aufrufer angezeigt.

Als Hauptposten werden in dieser Übersicht die entsprechenden Projektplanzeilen zu dieser Aufgabe angezeigt, die als „Langlaufartikel“ markiert sind. Pro Hauptposten werden dann als Unterposten die jeweiligen FA-Komponenten angezeigt, die durch diese Projektplanzeile gedeckt werden könnten.

Werden aus dieser Ansicht die Aktionen „Setze Verknüpfung“ oder „Lösche Verknüpfung“ ausgeführt, so beziehen sich diese nicht auf die Projektplanzeilen als Hauptposten, sondern auf die einzelnen FA-Komponenten als Unterposten. D.h. es werden die einzelnen FA-Komponenten hintereinander durchgegangen und dort für jede einzelne Komponente die gewählte Aktion ausgeführt. Die Zuweisung des Langlaufartikels erfolgt daher immer aus der Sicht der Komponente.

Aufruf für gesamtes Projekt#

Die Maske „Langlaufartikel Übersicht“ kann auch für ein gesamtes Projekt aufgerufen werden.

In der Langlaufartikel Übersicht wird das entsprechende Projekt als Aufrufer angezeigt.

Als Hauptposten werden in dieser Übersicht sämtliche Projektplanzeilen zu diesem Projekt angezeigt, die als „Langlaufartikel“ markiert sind. Pro Hauptposten werden dann als Unterposten die jeweiligen FA-Komponenten angezeigt, die durch diese Projektplanzeile gedeckt werden könnten.

Werden aus dieser Ansicht die Aktionen „Setze Verknüpfung“ oder „Lösche Verknüpfung“ ausgeführt, so beziehen sich diese nicht auf die Projektplanzeilen als Hauptposten, sondern auf die einzelnen FA-Komponenten als Unterposten. D.h. es werden die einzelnen FA-Komponenten hintereinander durchgegangen und dort für jede einzelne Komponente die gewählte Aktion ausgeführt. Die Zuweisung des Langlaufartikels erfolgt daher immer aus der Sicht der Komponente.

Handling von Langlaufartikelverknüpfungen#

In diesem Abschnitt wird auf das Handling von Langlaufartikelverknüpfungen bei unterschiedlichen Aktionen in der Bearbeitung von Fertigungsaufträgen / E+D Aufträgen und im Projekt beschrieben.

Im Rahmen der Fertigungsauftrag- / E+D Auftrag Bearbeitung#
Ausgliedern und wieder eingliedern separater Fertigungsaufträge#

In E+D Aufträgen können einzelne Unterbaugruppen zu separaten Fertigungsaufträgen ausgegliedert werden oder aus einem separaten Fertigungsauftrag wieder eingegliedert werden. Dabei wird die vermerkte Bedarfsdeckung (Reservierungen) ebenfalls mit ausgegliedert bzw. wieder eingegliedert. Daher werden auch die Langlaufartikel-Verknüpfungsposten mit dem separaten Fertigungsauftrag mit ausgegliedert bzw. wieder eingegliedert.

Löschen einer FA-Komponente#

Beim Löschen einer FA-Komponente wird geprüft, ob es sich um einen Langlaufartikel handelt. Ist das der Fall und bestehen für die FA-Komponente Reservierungsposten, so wird vor dem Löschen der Komponente die Reservierung auf die entsprechende Langlaufartikel-Projektplanzeile übertragen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter dem Abschnitt „Löschen von Langlaufartikel Verknüpfungen“.

Löschen eines Fertigungsauftrages/ einzelner FA-Zeilen#

Beim Löschen des gesamten Fertigungsauftrages oder einzelner FA-Zeilen wird für den gesamten FA oder die entsprechende FA-Zeile geprüft, ob Komponenten enthalten sind die als Langlaufartikel markiert sind. Ist das der Fall, so werden vor dem Löschen dieser Komponenten die Reservierungen auf die entsprechenden Langlaufartikel-Projektplanzeilen übertragen.

Weiterführende Informationen finden Sie unter dem Abschnitt „Löschen einer FA-Komponente“.

Reduzieren der Menge in einer FA-Komponente#

Ist eine FA-Komponente als „Langläufer“ gekennzeichnet und liegt für diese Komponente eine Mengenreservierung vor, dann wird vor der Reduktion der Menge die vorhandene Reservierung auf eine Langlaufartikel-Projektplanzeile umgesetzt. Nach der Reduktion der Menge stellt das System die Reservierung für die FA-Komponente nachfolgendem Schema wieder her:

Ist die neue „Erwartete Menge (Basis)“ kleiner als die ursprünglich reservierte Menge, dann wird nur gem. der neuen „Erwarteten Menge (Basis)“ reserviert. Übersteigt hingegen die neue „Erwartete Menge (Basis)“ immer noch die ursprünglich reservierte Menge, so wird die Reservierung wieder auf die ursprünglich reservierte Menge gesetzt.

Dadurch wird sichergestellt, dass nach der Mengenreduzierung der Anteil der Reservierung, der nicht mehr benötigt wird einem entsprechenden Projektlangläufer zugeordnet wird und die Komponente wieder bis zu der maximal vorher reservierten Menge ihre Reservierung behält.

Storno der Reservierung aus einer FA-Komponente#

Ist eine FA-Komponente als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet, so ist eine manuelle Stornierung der Reservierung für diese Komponente nicht möglich (Aufruf des Reservierungsstornos direkt aus der FA-Komponente). Dies ist dadurch bedingt, dass die Reservierungen für Langlaufartikel im Fertigungsauftrag nicht einfach nur storniert werden und wieder für alle Verbräuche zur Verfügung stehen, sondern auf die entsprechenden Langlaufartikel-Projektplanzeilen verschoben werden. Dadurch bleiben die reservierten Bedarfsdecker nach wie vor mit dem Projekt verknüpft.

Das Storno der Reservierung für eine FA-Komponente die als Langlaufartikel gekennzeichnet ist, wird daher durch eine Fehlermeldung abgebrochen. Stattdessen soll die Funktion „Verknüpfung Löschen“ in der „Langlaufartikel Übersicht“ genutzt werden, um die vorhandene Reservierung auf eine entsprechende Langlaufartikel-Projektplanzeile zu übertragen.

Wurde die Reservierung auf die Projektplanzeile übertragen, kann sie dort für die jeweilige Projektplanzeile storniert werden. Dies stellt dann eine bewusste Entscheidung dar, sodass der reservierte Bedarfsdecker für den Langlaufartikel vom Projekt entkoppeln werden soll.

Storno der Reservierung aus dem Bedarfsdecker heraus#

Ist eine FA-Komponente als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet und hat sie eine Reservierung zum Bedarfsdecker, so kann die Reservierung nicht direkt aus der FA-Komponente heraus storniert werden.

Ein Storno der Reservierung aus dem bedarfsdeckenden Beleg heraus ist jedoch möglich. Dies ist dadurch bedingt, dass Veränderungen am bedarfsdeckenden Beleg möglich sein müssen. Z.B., wenn der geplante Liefertermin nicht eingehalten werden kann.

Wird eine Reservierung in einem bedarfsdeckenden Beleg storniert, der auf eine FA-Komponente für einen Langlaufartikel verweist, so wird für diese Komponente auch die Langlaufartikel-Verknüpfung entsprechend angepasst.

Verbrauchsbuchung einer FA-Komponente#

Nach der Buchung der Verbräuche für eine FA-Komponente die als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet ist, wird die Langlaufartikel-Verknüpfung wieder an die reservierte Menge angepasst. Dies ist dadurch bedingt, dass mit der Verbrauchsbuchung ggf. die reservierte Menge verbraucht wird (Reservierung auf Lagerbestand). Daher muss auch die Langlaufartikel-Verknüpfung entsprechend reduziert werden.

Statusänderung im Fertigungsauftrag#

Bei Statusänderungen im Fertigungsauftrag müssen auch die Langlaufartikel-Verknüpfungen für diesen Fertigungsauftrag entsprechend berücksichtigt werden. Dabei gibt es zwei Optionen, die berücksichtigt werden müssen:

Änderung von „Fest Geplant“ auf „Freigegeben“: Bei dieser Statusänderung müssen die Langlaufartikel-Verknüpfungsposten parallel zu den Reservierungen ebenfalls von dem fest geplanten Fertigungsauftrag zum freigegebenen Fertigungsauftrag umgezogen werden.

Änderung von „Freigegeben“ auf „Beendet“: wird ein Fertigungsauftrag beendet, so werden alle noch vorhandenen (ungenutzten) Reservierungen für Langlaufartikel, die mit dem Fertigungsauftrag verknüpft sind, wieder auf die entsprechenden Langlaufartikel-Projektplanzeilen verteilt und stehen somit weiterhin im Projekt zur Verfügung.

Im Rahmen der Bearbeitung von Projektplanzeilen#

Im Rahmen der Bearbeitung von Projektplanzeilen die als „Langlaufartikel“ markiert sind, muss das System in Bezug auf Langlaufartikelverbindungen (Langlaufartikel-Verbindungsposten) entsprechende Prüfungen und Aktionen durchführen. Diese werden nachfolgend beschrieben.

Erstellen von Buchblättern für Langlaufartikel-Projektplanzeilen#

Das Erstellen von Projektbuchblättern für Projektplanzeilen die als „Langlaufartikel“ markiert sind, ist nicht möglich. Dies wird durch eine entsprechende Fehlermeldung unterbunden. Sinn des Ganzen ist es, dass Projektplanzeilen für Langlaufartikel nicht gebucht werden dürfen. Eine Projektplanzeile für Langlaufartikel bietet die Möglichkeit, vorab Bedarfe zu generieren für Teile, die im Rahmen der Fertigung benötigt werden und eine lange Beschaffungszeit haben. Sie dient der Langlaufartikel nur als Auslöser der Beschaffung, der tatsächliche Verbrauch erfolgt als Komponente im Fertigungsauftrag.

Buchen von Langlaufartikel-Projektplanzeilen#

Das Buchen von Projektplanzeilen die als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet sind ist nicht erlaubt. Eine Projektplanzeile für Langlaufartikel bietet die Möglichkeit vorab Bedarfe zu generieren für Teile, die im Rahmen der Fertigung benötigt werden und eine lange Beschaffungszeit haben. Sie dient daher nur als Auslöser für die Beschaffung, der tatsächliche Verbrauch der Komponente erfolgt im Fertigungsauftrag.

Löschen von Langlaufartikel-Projektplanzeilen mit Verknüpfungsposten#

Wird eine Projektplanzeile, die als „Langlaufartikel“ gekennzeichnet ist gelöscht so werden auch Langlaufartikel-Verknüpfungen dieser Projektplanzeile zu den entsprechenden FA-Komponenten mit gelöscht. Die bereits übertragene Reservierung auf Bedarfsdecker bleibt jedoch in den FA-Komponenten bestehen. Wenn es die einzige Langlaufartikel-Projektplanzeile für die Artikel- / Varianten- / Lagerort-Kombination war, dann wird auch das Häkchen „Langlaufartikel“ aus den entsprechenden FA-Komponenten entfernt, da es keinen Verweis mehr auf einen Langlaufartikel im Projekt gibt.

Projektplanzeilen#

In den Projektplanzeilen können Sie die „Feinplanung“ für das Projekt festlegen. Pro Projektaufgabenzeile haben Sie die Möglichkeit, festzulegen, welche Artikel, Ressourcen und Aufwandsfinanzbuchhaltungsposten verwendet werden sollen.

Hierzu markieren Sie sich zunächst die gewünschte Projektaufgabenzeile und rufen sich anschließend über das Inforegister „Aufgaben“ die Projektplanzeilen auf.

Definieren Sie die Projektplanzeile mit Hilfe der u.a. Tabelle.

Feld Beschreibung
Projektaufgabennr. Gibt die Nummer der zugehörigen Projektaufgabe an.
Wird vom System automatisch vorbelegt.
Zeilenart Gibt den Typ der Planungszeile an. Zur Auswahl stehen:
• Budget
• Fakturierbar
• Budget und Fakturierbar
Beauftragungsart Erstbeauftragung
Bei der Erzeugung des ersten Verkaufsauftrags wird die Beauftragungsart auf Erstbeauftragung gestellt

Folgebeauftragung
Bei der Erzeugung einer Folgebeauftragung wird die Beauftragungsart auf Folgebeauftragung gestellt

Abweichung
Bei der Pflege des Forecasts werden die bei der Forecastfreigabe (Archivierung) erstellten Projektplanzeilen als Abweichung gekennzeichnet.

Planzeile
Initialer Wert bei der Neuanlage eine Planzeile
Planungsdatum Das Planungsdatum der Planzeile wird abhängig des gesetzten Arbeitsdatums mit dem Arbeitsdatum (Arbeitsdatum <> heute) oder mit dem gesetzten Startdatum des Projektes initialisiert. Ist das Startdatum auf der Projekt-Karte nicht gesetzt, so wird immer das Arbeitsdatum zugewiesen.
Geplantes Lieferdatum Gibt das geplante Lieferdatum des mit der Projektplanungszeile verbundenen Artikels an. Bei einer Ressource ist das geplante Lieferdatum das Datum, an dem die Ressource für das Projekt eingesetzt wird.
Gewünschtes Lieferdatum Gibt das Datum an, an dem der Debitor die Lieferung des Auftrags wünscht.
Zugesagtes Lieferdatum Gibt das Datum an, an dem Sie die Lieferung der Bestellung aufgrund des Ergebnisses der Funktion „Lieferterminzusagen" zugesagt haben.
Warenausg.-Datum Gibt das Warenausgangsdatum an.
Geplantes Warenausgangsdatum Gibt das Datum an, an dem die Waren aus dem Lager ausgeliefert werden sollen. Wenn der Kunde ein bestimmtes Lieferdatum wünscht, berechnet die Anwendung das geplante Lieferdatum, indem die Transportzeit vom gewünschten Lieferdatum abgezogen wird. Wenn der Debitor kein Lieferdatum wünscht oder das angeforderte Lieferdatum nicht eingehalten werden kann, berechnet die Anwendung den Inhalt dieses Felds durch das Hinzufügen der Transportzeit zum Lieferdatum.
Startdatum Sollten Sie mit der Funktion „Planmenge verteilen“ arbeiten, wird in diesem Feld der festgelegte Tag, ab welchem Tag die Zeiten verteilt wurden, angezeigt.
Enddatum Sollten Sie mit der Funktion „Planmenge verteilen“ arbeiten, wird in diesem Feld der festgelegte Tag, bis zu welchem Tag die Zeiten verteilt werden, angezeigt.
Gehört zu Meilenstein Sofern die dazugehörige Projektaufgabe einem Meilenstein zugeordnet ist, wird dieser in dem Feld angezeigt.
Belegnr. Wird die Projektplanzeile vom System erstellt, so wird die Belegnr. des verursachenden Beleges hier angegeben. Das Feld kann bei Bedarf auch manuell gepflegt werden.
Art Gibt die Art der Planungszeile an. Zur Auswahl stehen:
• Ressource
• Artikel
• Sachkonto
• Text

Sobald Sie eine neue Projektplanungszeile mit Art=Artikel sowie Lagerort anlegen, so wird eine neue Lagerhaltungsdatenkarte für die erfasste Artikelnr. und dem Lagerortcode des Projektes vom System angelegt.

Bei der Erstanlage werden die Daten von der Artikelkarte in die Lagerhaltungsdaten übertragen.
Nr. Gibt die Nummer des Artikels, Ressource oder des Sachkontos an.

Hinweis
In dem Feld „Nr“ steht Ihnen zur Artikel-/Ressourcensuche vereinfacht der Assist-Button zur Verfügung.

Art=Artikel
In der Merkmalsuche können die Merkmale für die Suche definiert werden. In der Spalte Anzahl Ergebnis werden die Anzahl Artikel mit der definierten Ausprägung dargestellt.

Art=Ressource
Ressourcensuche anhand von Qualifikationen. Sofern in der angegebenen Leistungsart Qualifikationen hinterlegt worden sind, werden diese mit den Qualifikationen der Ressourcen geprüft. Stimmen diese überein, ist das Häkchen in dem Feld „Qualifiziert“ gesetzt.
Beschreibung Gibt die Beschreibung des Artikels, Ressource oder des Sachkontos an.
Langlaufartikel Sollte die zugehörige Projektaufgabe mit Langlaufartikel=Ja gekennzeichnet sein, so ist der Marker auf der Projektplanzeile automatisch gesetzt.
Langlaufartikel Verknüpfte Menge (Basis) In diesem Feld wird die bereits verknüpfte Menge der Projektplanzeile mit FA-Komponenten angezeigt.
Gehört zu Meilenstein Sofern die dazugehörige Projektaufgabe einem Meilenstein zugeordnet ist, wird dieser in dem Feld angezeigt.
Artikel Versionscode Falls Sie mit Artikelversionen arbeiten, so legen Sie hier die Artikelversion für die Beschaffung fest.
Lagerplatzcode Gibt den Lagerplatz an, an dem die Artikel kommissioniert/eingelagert werden.
Menge Gibt die Menge von Einheiten der Ressource, des Artikels oder Sachkontos an.
Verteilungsart Gibt die Verteilungsart für die Funktion „Planmenge verteilen“ an. Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen Ihnen zur Verfügung:
• leer
• Vorwärts
• Rückwärts
• Manuell
Gehört zu Zeilennr. Sollten Sie mit der Funktion „Planmenge verteilen“ arbeiten, gibt das Feld „Gehört zu Zeilennr.“ an, zu welcher Basiszeile die „verteilte“ Zeile gehört.
Verteilte Menge Sollten Sie mit der Funktion „Planmenge verteilen“ arbeiten, so stellt das Feld „Verteilte Menge“ wieviel der Menge verteilt wurde dar.
Verteilte Menge (Ursprünglich) Sollten Sie mit der Funktion „Planmenge verteilen“ arbeite, so stellt das Feld die ursprünglich definierte Menge dar.
Verteilter Einstandsbetrag (MW) Sehen Sie hier den kumulierten Einstandsbetrag der verteilten Zeilen.
Reserviert von Gibt die Reservierung von an.
Kreditorennr. Für eine rasche Beschaffung Ihres Projektbedarfes wurde die Möglichkeiten geschaffen, direkt aus den Projektplanzeilen Positionen in den Planungsvorschlag, Anfrage, Bestellung, Rechnung sowie Gutschrift zu überführen.

Legen Sie in diesem Feld fest, bei welchem Kreditor Sie diese Position beschaffen möchten.
Einkaufsbeleg Belegart Haben Sie die Planzeile überführt, so sehen Sie hier die Belegart des Einkaufsbeleges.
Einkaufsbelegnr. Haben Sie die Planzeile überführt, so sehen Sie hier die Nr. des Einkaufsbeleges.
Einstandspreis Pflegen Sie hier in Projektwährung den Einstandspreis der Position.
Kalkulationsverfolgungszeilen vorhanden Ist hier ein Häkchen gesetzt, so wurde zu der Position bereits eine Artikelkalkulation erstellt.
Einstandsbetrag Gibt in Projektwährung den Einstandsbetrag der Position an.
VK-Preis Pflegen Sie hier in Projektwährung den Verkaufspreis der Position.
Zeilenbetrag Gibt in Projektwährung den Zeilen(Verkaufs)betrag der Position an.
In Buch.-Blatt zu übertragender Menge Gibt die in das Projekt Buch.-Blatt zu übertragender Menge an.
Fakturierter Betrag (MW) Sehen Sie hier den bereits fakturierten Betrag in Mandantenwährung der Positionen.
Tatsächlicher Fortschritt % Gibt den tatsächlichen Fortschritt der Projektplanzeile in % an.
Tatsächlicher Fortschritt Datum Stellt das Pflegedatum des Tatsächlichen Fortschritts dar.
Forecast (MW) Sollten Sie den Forecast auf „Projektplanzeile“ setzen, legen Sie in diesem Feld fest, mit welchen Gesamtkosten Sie aktuell für die Projektaufgabe rechnen.

Für die Berechnung des Forecasts (MW) ermittelt das System es wie folgt:

(Verbrauch (Einstandsbetrag)
Zeitobligo Betrag (MW)
Bestellobligo Betrag (MW)
Lagerobligo Betrag (MW)
Fertigungsobligo Betrag (MW))
Tatsächlicher Fortschritt %
Forecast (MW)
Leistungsart In diesem Feld wird Ihnen die übertragene Leistungsart aus der Projektaufgabe dargestellt.
Verkaufskontonr. Sie sehen in diesem Feld das vom System ermittelte Verkaufskonto.
Verbrauchskontonr. Sie sehen in diesem Feld das vom System ermittelte Verbrauchskonto.
Beschaffungsmethode Legen Sie die Beschaffungsmethode auf Umlagerung fest, so erstellt das System eine Umlagerungsroute vom Standartlagerort auf den Lagerort der Projektplanungszeile, falls dieser abweichend ist.
Existiert bereits eine Lagerhaltungsdatenkarte so wird diese anhand der Vorgabe aktualisiert.
Bei der Beschaffungsmethode Simulation wird im Hintergrund ein Kalkulation FA angelegt.

Möchten Sie für die Position eine Bestellung auslösen, so stellen Sie die Beschaffungsmethode auf Einkauf, hierbei werden die Lagerhaltungsdaten für den Artikel und Lagerort aktualisiert.
Verkaufsbeleg Belegart Gibt die Belegart des Verkaufsbeleg an.
Verkaufsbelegnr. Gibt die Verkaufsbelegnr. des Verkaufsbelegs an.
Belegtexte Projektplanzeilen#

Sie können eine Projektplanzeile detailliert über einen Langtext beschreiben. Dieser Langtext wird auf den von Ihnen definierten Belegen angedruckt.

Rufen Sie sich über die gewünschte Projektaufgabe die Projektplanzeilen über den gleichnamigen Aufruf auf dem Inforegister „Aufgaben“ auf.

Markieren Sie sich die Projektplanzeile, für die Sie einen Belegtext erfassen wollen. Rufen Sie sich anschließend über das Menüband die Menüauswahl „Belegtexte“ auf. Sie können sich nun entscheiden, ob Sie für die Zeile einen Vor- bzw. Nachtext erfassen wollen.

Die Erfassung der Vor-/ bzw. Nachtexte erfolgt analog der Aufgaben. Weiterführende Informationen bietet Ihnen der Abschnitt „Belegtexte Aufgaben“.

Die hier aufgeführten Berichte drucken die Projekttexte in Abhängigkeit des Schalters „Zusatz Text anzeigen“:

  • Projektplanzeilen
  • Projektanalyse
  • Budgetvergleich Projekt
  • Kontovorschlag Projekt
  • Projektangebot
Planmenge Verteilen#

Häufig kommt es vor, dass Aufgaben länger als ein Arbeitstag dauern, für eine genauere Ressourcenplanung ist es nun notwendig die geschätzten Stunden auf die Arbeitstage zu verteilen.

Hinweis

Vor der Teilung muss im Falle der Zeilenart Budget und Fakturierbar geklärt werden, wie die Abrechnung zu erfolgen hat:

- Pauschalabrechnung Die Zeile muss zuvor auf der Projektaufgabe über Funktionen\Planzeilen aufteilen in eine Faktura und Budgetgeteilt werden. Die Faktura erfolgt dann über die ursprüngliche Planzeile.
- Ressourcennachweis

Die Zeilenart bleibt unverändert und wird dann über die Einzelposition abgerechnet.

Voraussetzung für die Verteilung ist, dass die Zeilenart Budget ist.

Um die Planmenge zu verteilen, rufen Sie sich über das Menüband die Funktion „Planmenge Verteilen“ auf.

Die Planmenge Verteilen-Maske öffnet sich auf der Sie folgende Verteilungskriterien angeben können:

Feld Beschreibung
Projektnr. Gibt die Projektnr. des Projektes an. Die Projektnr. wird vom System automatisch vorbelegt.
Aufgabennr. Gibt die zu verteilende Aufgabennr. an. Die Aufgabennr. wird vom System automatisch vorbelegt.
Beschreibung Gibt die Beschreibung der zu verteilende Aufgabennr. an. Die Beschreibung wird vom System automatisch vorbelegt.
Art Planung Gibt die Planungsart der Verteilung an.

Zur Auswahl stehen Ihnen folgende Möglichkeiten:

Leer
Es wird keine Verteilung vorgenommen.

Vorwärts
Das System vergleicht beginnend mit dem Startdatum die verfügbare Ressourcenkapazität und erstellt für die Kapazitätsmenge eine neue Projektplanzeile, bis die Menge der zu verteilende Zeile verteilt ist.

Rückwärts
Das System vergleicht beginnend mit dem Enddatum die verfügbare Ressourcenkapazität und erstellt für die Kapazitätsmenge eine neue Projektplanzeile, bis die Menge der zu verteilende Zeile verteilt ist.
Manuell
Geben Sie hier manuell Menge und Datum an.
Berücksichtige Ressourcengruppenzuweisung Aktivieren Sie den Schalter, so werden nur Ressource der zu verteilenden Ressource zugewiesene Ressourcengruppe angeboten.
Startdatum Legen Sie hier fest, ab welchem Tag die Zeiten verteilt werden sollen.
Enddatum Legen Sie hier fest, bis zu welchem Tag die Zeiten verteilt werden sollen.
Ressourcenauswahl Legen Sie hier fest, wie sie die Verteilung vornehmen möchte:
Keine
Das System fängt bei der ersten Ressource an und versucht die Menge im Zeitraum zu verteilen, bis die Menge verteilt ist.

Ressource
Das System berücksichtigt den Ressourcenfilter und verteilt wie bei Ressource.

Qualifikation
Das System prüft gegen die der Leistungsart der Projektaufgabe/Projektplanzeilen zugewiesenen Qualifikationen und sucht nach diesen Ressourcen mit übereinstimmenden Qualifikationen und verteilt die Menge wie unter keine.
Ressourcenfilter Legen Sie hier einen Filter zur Präzisierung unter Ressourcenauswahl festgelegten Entscheidung fest.
Menge Neue Zeile Legen Sie hier bei manueller Verteilung die Menge für die Verteilung fest.

Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „OK“, um die Planmengen zu verteilen.

Die tägliche Restmenge wird wie folgt berechnet:

Ressourcenkapazität

  • Menge in Auftrag (Proj.)
  • Menge in Montageauftrag
  • Menge in Serviceauftrag
  • FA-Zeitbedarf Verfügbare Restmenge des Tages

Handelt es sich bei der zu verteilenden Zeile um eine Budget- und Faktura-Zeile, so wird die Zeile im Zuge der Mengenverteilung in eine Budget- und Fakturierbarzeile gesplittet. Die Faktura Position wird vor der ursprünglichen Position eingefügt.

FA Kalkulation#

Die Kalkulation in KUMAVISION factory365 wurde dahingehend erweitert, dass auch Projektplanzeilen kalkuliert werden können. Es können neue Einstandspreise kalkuliert und übernommen werden, jedoch, abweichend von der Kalkulation für den Verkauf, keine Verkaufspreise.

Einrichtung#

Rufen Sie sich die „Bewertung & Kalkulation Einrichtung“ über die Anwendersuche auf. Über das Inforegister „Allgemein“ haben Sie in dem Feld „E+D-Auftrag kalkulieren (Projekt)“ die Möglichkeit, die Einrichtung für die Kalkulation auf Projektplanzeilen vorzunehmen.

Ihnen stehen folgende Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

Auswahlmöglichkeit Beschreibung
Nur kalkulieren Ein simulierter FA wird erstellt und eine Kalkulation erzeugt.
Kalkulieren+Anzeigen Ein Simulierter FA und eine Kalkulation werden erstellt und der erstellte FA anschließend über Page 5232961„Simulierter E+D-Auftrag (Kalkulation)“ geöffnet
Kalkulieren+Übernehmen Ein Simulierter FA und eine Kalkulation werden erstellt und der Einstandspreis wird in die Projektplanzeile übernommen.
Erstellung einer Kalkulation#

Voraussetzung für die Erstellung einer Kalkulation ist, dass eine Projektplanzeile die Art „Artikel“ und die Beschaffungsmethode „Simuliert“ aufweist.

Zur Erstellung der Kalkulation rufen Sie sich für die gewünschte Projektplanzeile über das Menüband > „Aktionen“ > Funktionen“ > „Kalkulation“ die Funktion „Herstellkalkulation kalkulieren“ auf.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass das Projekt nicht im Status „Auftrag“ oder „Beendet“ sein darf.

Schon bei der Auswahl der Beschaffungsmethode „Simuliert“ wird die Kalkulation automatisch durchgeführt.

Zusätzlich kann auch nachträglich eine Kalkulation über die Funktion „Herstellkalkulation kalkulieren“ erstellt werden.

Durch die Kalkulation wird ein simulierter FA errichtet und eine Kalkulation durchgeführt je nach Einrichtung wird anschließend auch der FA angezeigt oder das Kalkulationsergebnis als Einstandspreis für die Projektplanzeile übernommen.

Über die Aktion „Kalkulationsverfolgungszeilen“ kann die Kalkulation überprüft werden.

Übertrag der Kalkulation in ein Verkaufsangebot#

Wird eine Projektplanzeile in ein Angebot überführt, wird eine zur Projektplanzeile existierende Kalkulation automatisch auch mit dieser Angebotszeile verknüpft.

Aus dem Angebot heraus können Sie den Verweis auf den simulierten FA der Projektplanzeile einsehen. Hierzu wählen Sie über das Inforegister „Zeile“ den Menüpunkt „Funktionen“ und führen die Funktion „Kalkulationsverfolgungszeilen“ aus.

Nachkalkulation#

Wenn die Kalkulation nachträglich verändert werden muss, oder ein neuer Kalkulationslauf durchgeführt wurde, kann der neu errechnete Einstandspreis in den Kalkulationsvorschlägen über die Funktion „Kalkulationsvorschlag übernehmen (Bevorzugte)“ wieder übernommen werden. Der Preis wird auch in einem eventuell vorhandenen Verkaufsbeleg übernommen.

Ergänzung im simulierten Fertigungsauftrag#

Simulierte Fertigungsaufträge haben zusätzlich auf dem Inforegister „Allgemein“ den Kenner „FA in Kalkulation verwendet“. Dieser zeigt an, ob der jeweilige Fertigungsauftrag in einer oder mehreren Kalkulationen verwendet wird.

Durch einen Lookup auf den Kenner wird die „Kalkulationsverfolgungszeilen (Verkauf + Projekt)“ Übersicht angezeigt.

Sollte eine Kalkulation in Projekt und Verkauf parallel verknüpft sein, wird in der „Kalkulationsverfolgungszeilen (Verkauf + Projekt)“ Übersicht nur die Information zur Projektplanzeile angezeigt, da diese der führende Beleg ist.  

Inforegister Buchung#
Feld Beschreibung
Status Gibt den aktuellen Status für das Projekt an.
Projektbuchungsgruppe Gibt die Buchungsgruppe, die für das Projekt entsprechend der Buchungsmatrix-Einrichtung eingerichtet ist, an.
WIP-Methode Gibt die Methode an, die zur Berechnung des Umlaufbestandwertes für das Projekt verwendet wird.
Budget-/Fakturierbare Zeilen zulassen Hierüber können Sie steuern, ob Sie Projektplanzeilen der Art „Budget“ bzw. „Fakturierbar“ zulassen möchten.
Verbrauchslink anwenden Gibt an, ob Verbrauchsposten z.B. aus dem Projektbuchungsblatt oder der Einkaufszeile mit Projektplanungszeile verknüpft sind.
% abgeschlossen Gibt den Prozentsatz des erwarteten Ressourcenverbrauchs des Projektes an, der als verwendet gebucht wurde.
% fakturiert Gibt den Prozentsatz des Rechnungswerts des Projekts an, der als fakturiert gebucht wurde.
% der überfälligen Planzeilen Gibt den Prozentsatz der Planungszeilen des Projektes an, bei denen das geplante Lieferdatum abgelaufen ist.
Status#

Der Ablauf eines Projekts wird maßgeblich über den Status bestimmt. Die einzelnen Optionen sind nachfolgend ausführlich beschrieben:

Planung:
In dieser Projektphase können Sie Vorkalkulationen durchführen. Außerdem kann die Projektstruktur festgelegt werden, d.h. Sie können Projektaufgaben sowie dazugehörige Projektplanzeilen definieren. Es können noch keine Buchungen durchgeführt werden.

Angebot:
Das Projekt wird einem Debitor angeboten. Auch in dieser Phase sind Vorkalkulationen möglich. Außerdem können Sie die Struktur und das Budget des Projekts ändern. Buchungen können nicht vorgenommen werden.

Offen (=Auftrag):
Aufwendungen aus dem Einkauf sowie aus der Zeiterfassung sind jetzt erfassbar und buchbar. Mit dem Buchen von Verkaufsrechnungen und -gutschriften können Projekterlöse auf das Projekt gebucht werden. Buchungen sind ausschließlich in dieser Phase möglich.

Abgeschlossen:
Sie können die Projektstruktur und die Budgets nicht mehr ändern. Dieser Status dient dazu Nachkalkulationen durchzuführen Die realen Kosten eines Projekts können mit den budgetierten Beträgen verglichen werden. Abgeschlossene Projekte können nicht mehr gebucht werden.

Inforegister Termine#
Feld Beschreibung
Startdatum Gibt das Datum an, an dem das Projekt beginnt.
Enddatum Gibt das Datum an, an dem das Projekt abgeschlossen sein soll.
Errichtungsdatum Gibt das Datum an, an dem das Projekt angelegt wurde.
Inforegister Außenhandel#
Feld Beschreibung
Währungscode Gibt den Währungscode für das Projekt an. Standardmäßig ist das Feld leer. Sollten Sie einen ausländischen Währungscode eingeben, so wird das Projekt in dieser Währung geplant und fakturiert.
Währungscode Rechnung Gibt den Währungscode an, der beim Erstellen von Rechnungen für das Projekt angewendet werden soll. Standardmäßig basiert der Währungscode auf dem Währungscode, der auf der Debitorenkarte hinterlegt worden ist.
Wechselkursberechnung (Einstandspreis) Gibt an, wie Projektkosten berechnet werden, wenn Sie die Felder „Währungsdatum“ oder „Währungscode“ in einer Projektplanzeile ändern.

Zur Auswahl stehen:
MW fest

Die Projektkosten in der lokalen Währung sind fix. Eine Änderung des Währungswechselkurses ändert den Wert der Projektkosten in einer Fremdwährung.

FW fest
Die Projektkosten in der Fremdwährung sind fix. Eine Änderung des Wechselkurses ändert den Wert der Projektkosten in der lokalen Währung.

Inforegister WIP und Umsatzrealisierung#
Feld Beschreibung
WIP-Buchungsdatum Gibt das Buchungsdatum an, welches bei der letzten Ausführung „WIP berechnen Projekt“ eingegeben wurde.
WIP-Rechnungswert gesamt Gibt den gesamten WIP-Verkaufsbetrag an, der zuletzt für das Projekt berechnet wurde.
WIP-Einstandsbetrag (gesamt) Gibt den gesamten WIP-Einstandsbetrag an, der zuletzt für das Projekt berechnet wurde.
Deaktivierter Verkaufsbetrag Gibt den Betrag deklarierte Verkäufe an, der zuletzt für das Projekt berechnet wurde.
Deaktivierter Einstandsbetrag Gibt den deklarierten Einstandsbetrag an, der zuletzt für das Projekt berechnet wurde.
Deaktivierter DB Gibt den deaktivierten DB für das Projekt an.
Deaktivierter DB % Gibt den deaktivierten Deckungsbeitrag in Prozent für das Projekt an.
Buchungsdatum WIP auf Sachposten Gibt das Buchungsdatum an, das bei der letzten Ausführung „WIP auf Sachposten buchen Projekt“ eingegeben wurde.
WIP-Rechnungswert gesamt in Sachkonten Gibt den gesamten WIP-Verkaufsbetrag an, der zuletzt für das Projekt gebucht wurde.
WIP-Einstandsbetrag für Sachkonten (gesamt) Gibt den gesamten WIP-Einstandsbetrag an, der zuletzt für das Projekt gebucht wurde.
Deaktivierter Verkaufsbetrag in Sachkonten Gibt den gesamten deklarierten Verkaufsbetrag an, der zuletzt für das Projekt gebucht wurde.
Deaktivierter Einstandsbetrag auf Sachkonten Gibt den gesamten deaktivierten Einstandsbetrag an, der zuletzt für das Projekt gebucht wurde.
Deaktivierter DB auf Sachkonten Gibt den Deckungsbeitrag an, der für dieses Projekt realisiert wird.
Deaktivierter DB (Finanzbuchhaltung) % Gibt den Deckungsbeitrag in Prozent an, der für dieses Projekt realisiert wird.
Inforegister Forecast & Obligo#

Auf diesem Inforegister werden die Forecast & Obligo Informationen des Projekts dargestellt. An dieser Stelle wird das Inforegister vollständigkeitshalber erwähnt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter dem Abschnitt „Forecast & Obligo“.  

Projektlagerort#

Für die richtige Darstellung des Gefahrenübergang werden Waren von ihrer Produktionsstätte auf die Baustelle bzw. zum Kunden umgelagert und nicht direkt geliefert und somit verbraucht. Die Belastung des Projektes erfolgt dann mit Abnahme durch eine bewusste Verbrauchsbuchung.

Hierzu wird für ein Projekt immer ein Projekt Lagerort angelegt.

Nach der Definition des „Verkauf an Debitorennr.“ kann basierend auf den Debitorenangaben ein neuer Lagerort angelegt werden.

Das System bieten BenutzerInnen basierend auf der Debitorenkarte sowie eventueller Lieferadressen ein Lagerort anzulegen.

Der jeweilige Lagerort kann über die Projekt-Karte über den Aufruf „Lagerort“ im Menüband aufgerufen werden.

Hinweis

Falls es nur ein „Projektlager“ gibt, so wird dieses bei Änderung des Projektes aktualisiert.

Sollten mehrere „Projektlager“ vorhanden sein, müssen diese manuell aktualisiert werden.

Einrichtung#

Für den Projektlagerort müssen folgende Einrichtungen vorab in der „Einrichtung Projekte“ vorgenommen werden:

Feld Beschreibung
Erstelle Projektlagerort Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse legen Sie hiermit fest, ob das System für jedes Projekt einen Projektlagerort erstellen soll.

Der Projektlagerort stellt hiermit den Erbringungsort des Projektes dar.
Lagerbuchung Einr. Lagerort Code Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse legen Sie hier ein Lager fest, von dem die Lager Einrichtung für die Finanzbuchhaltung kopiert werden soll.

Das Feld „Lagerbuchung Einr. Lagerort Code“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Transitcode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Transitcode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Transitcode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Zustellercode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Zustellercode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Zustellercode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Bevorzugter Zustellertransportcode Für die Beschaffungs- und Logistikprozesse geben Sie hier den Zustellertransportartencode für die Umlagerungsroute des Projektlagers an.

Das Feld „Bevorzugter Zustellertransportcode“ kann nur bei aktivierter Lagerort Erstellung („Erstelle Projektlagerort“) gepflegt werden.
Anlage#

Für die Anlage eines Projektlagerortes klicken Sie auf der Projektkarte im Menüband „Zugehörig“ > „Einrichtung“ > „Lagerort“.

Bei der Anlage werden die (neuen) Felder wie folgt gesetzt:

Feld Beschreibung
Adressfelder Gemäß Debitor bzw. Lieferadresse
Projektnr. Projektnummer des Projektes
Debitorennr. Debitorennummer des Projektes

Hinweis

Sie müssen bei der Anlage des Projektlagerorts die notwendigen Umlagerungsrouten anlegen. Das System unterstützt Sie hierbei in der Weise, das es bei der Anlage des Projektlagers anhand der in der Projekteinrichtung hinterlegten Informationen die wesentlichen Einrichtungen vornimmt. Für die Einrichtung der Umlagerungsrouten wird das Lager ermittelt, welches in der Produktion Einrichtung im Feld "Komponenten von Lagerort" als Lagerort festgelegt wurde.

Lagerortfindung#

Das System ermittelt den Lagerort bei der Anlage einer neuen Projektplanzeile mit einer Artikelposition hierarchisch:

  1. Projektlagerort falls vorhanden
  2. Zuständigkeitseinheit, falls vorhanden
  3. Firmendaten, falls vorhanden
Lagerhaltungsdaten#

Bei der Anlage einer Artikelposition in der Projektplanzeile wird im Falle des gefundenen Lagerortes im Hintergrund direkt eine Lagerhaltungsdatenkarte für den Artikel und das entsprechende Projektlager angelegt.

In der Projektplanzeile kann dann über das Feld „Beschaffungsmethode“ die Beschaffungsmethode auf der Lagerhaltungsdatenkarte direkt definiert werden.

Wird die Beschaffungsmethode „Umlagerung“ ausgewählt, so wird direkt eine Umlagerungsroute gemäß den Einstellungen in der „Einrichtung Projekte“ für das Standardlager im Hintergrund erstellt.

Projektteam#

Zu jedem Projekt kann ein Projektteam definiert werden. Die Definition findet auf der Projekt-Karte im Menüband unter „Projektteam“ statt.

Legen Sie die Projektteam-Mitglieder mit Hilfe der u.a. Tabelle an:

Feld Beschreibung
Projektnr. Gibt die Nummer des Projekts an, dem das Projektteam zugeordnet ist.
Dieses Feld wird automatisch ausgefüllt.
Art Hier legen Sie fest welche Art das Projektmitglied hat. Sie können zwischen Ressourcen (interne und externe MitarbeiterInnen) und Kontakten (Projektmitglieder des Kunden oder weiterführende Projektbeteiligten)

Bei Art Kontakt wird das Feld Unternehmensnr. anhand der Debitorennr. Der Projektkarte vom System gefüllt, hieraus wird ebenfalls der Unternehmensname abgeleitet.
Nr. Hier können Sie in Abhängigkeit der Art des Mitglieds auswählen.

Art=Ressource: Auswahl der jeweiligen Ressourcennr.
Art=Kontakt: Auswahl der jeweiligen Kontaktnr.
Art=Benutzer: Auswahl der jeweiligen BenutzerID
Rollen Code Gibt die Rolle des Projektteam-Mitglieds an.

Um den Rollen Code zuzuweisen, müssen zuvor Rollen in der gleichnamigen Tabelle eingerichtet worden sein.
Rolle Gibt die Bezeichnung der Rolle an.
Startdatum Gibt das Startdatum für den Einsatz der Ressource an. Das Startdatum wird automatisch mit dem Startdatum des Projekts vorbelegt und kann manuell verändert werden.
Name Gibt den Namen der Ressource, des Kontakts oder BenutzerIn an.
E-Mail Gibt die E-Mail-Adresse der Ressource, des Kontakts oder BenutzerIn an.
Telefonnr. Gibt die Telefonnr. der Ressource, des Kontakts oder BenutzerIn an.
Mobiltelefonnr. Gibt die Mobiltelefonnr. der Ressource, des Kontakts oder BenutzerIn an.
Enddatum Gibt das Enddatum für den Einsatz der Ressource an. Das Enddatum wird automatisch mit dem Enddatum des Projekts vorbelegt und kann manuell verändert werden.
Unternehmensnr. Gibt die Unternehmensnr. des Kontakts an, sobald das Feld Art=Kontakt
Unternehmensname Gibt den Unternehmensname an.
Geschäftsbeziehung Gibt die Geschäftsbeziehung an
Verkäufercode Gibt den Verkäufer Ihres Unternehmens an
Personen Kontakt Nr. Gibt die Personen Kontakt Nr. an
Planmenge Gibt die Planmenge des Projektteam-Mitglieds an.
Menge Planzeilen Gibt die Menge der Planzeilen für das Projektteam-Mitglied an.
Restmenge Planbar Gibt die Restmenge die Planbar für das Projektteam-Mitglied sind, an.
Zeitmenge Gibt die bereits erfasste Zeitmenge für das Projekt von dem Projektteam-Mitglieds an.
Projektmenge Gibt die Projektmenge für das Projektteam-Mitglied an.
Gesamtverbrauch Gibt den Gesamtverbrauch des Projektteam-Mitglieds an.
Rest Planzeilen Gibt die Restmenge der Planzeilen für das Projektteam-Mitglied an.
Rest Plan Gibt die Restplanmenge des Projektteam-Mitglieds an.

Hinweis

Werden auf der Projekt-Karte die Felder „Verantwortlich“ und / oder „Projektleiter“ gepflegt, so werden auch die Projektteam Datensätze mit der Verantwortlich / Projektleiter Rolle erstellt.

Pflegen Sie eine Ressource in den Projektplanzeilen, so werden auch hierzu Projektteam Datensätze generiert.

Bitte beachten Sie, dass bei der Erstellung aus der Projektplanzeile der Team Datensatz nicht beim Ändern der Ressource oder Löschen des Datensatzes gelöscht wird.

Risikomanagement#

Das Risikomanagement ermöglicht Projektrisiken einzukalkulieren, zu überwachen und gegenzusteuern. Mittels der Aufgabenverwaltung innerhalb der Risikozeile können Sie Präventivmaßnahmen festlegen.

Um die Projektrisiken einzukalkulieren und zu überwachen rufen Sie sich die „Risikomanagement“ über das Menüband auf. Nachfolgend werden Ihnen die entsprechenden Felder näher erläutert:

Feld Beschreibung
Kommentare Dieses Feld gibt an, ob ein Kommentar der Risikozeile hinterlegt ist.
Risikonr. Dieses Feld muss gefüllt werden. Es steuert die Position der Risikozeile und somit die Übersichtlichkeit der gesamten Risikoliste.
Beschreibung Mit diesem Feld kann zu dem Risiko eine Beschreibung hinterlegt werden.
Risikoart In diesem Feld geben Sie die Art des Risikos ein. Dieses Feld bietet folgende Optionen:
- Risiko
Gibt das Risiko an

- Überschrift
Gibt eine Überschrift an

- Summe
Mit dieser Option können Sie eine Summe über mehrere Risikozeilen bilden. Den Bereich definieren Sie über das Feld „Zusammenzählung“.

- Von-Summe
Wie im Kontenplan können Sie im Risikomanagement über mehrere Zeilen eine Von-Summe – Bis-Summe bilden.

- Bis-Summe
Wie im Kontenplan können Sie im Risikomanagement über mehrere Zeilen eine Von-Summe – Bis-Summe bilden.
Zusammenzählung In diesem Feld wird angegeben, welche Risiken zusammengezählt werden. Dieses Feld funktioniert für die Risikoarten "Von-Summe", "Bis-Summe" und "Summe". Bei der Verwendung der Risikoarten "Von-Summe" und "Bis-Summe" füllt das System das Feld "Zusammenzählung" der Zeile mit der Risikoart „Bis-Summe automatisch.
Anzahl offene Aufgaben Gibt die Anzahl der offenen Aufgaben (Maßnahmen) an, die durch die Aufgabenerstellung erzeugt wurden.
Eintrittsdatum In diesem Datumsfeld hinterlegen Sie das Datum, zu dem das Risiko eintreten kann.
Verantwortlich In diesem Informationsfeld kann ein/e BenutzerIn als Zuständiger für dieses Risiko zugewiesen werden.
Schaden (MW) In diesem Feld wird die Höhe des Schadens angegeben.
Kum. Schaden (MW) Dieses Feld wird anhand des Feldes „Schaden (MW)“ automatisch gefüllt und gibt den kumulierten Schaden an.
Wahrscheinlichkeit % In dem Feld "Wahrscheinlichkeit %" wird die Wahrscheinlichkeit des Risikos angegeben, das eintreffen könnte.
Kum. Schaden bewertet (MW) Dieses Feld wird anhand der Berechnung der Felder „Schaden (MW)“ und „Wahrscheinlichkeit %“ automatisch gefüllt.
Schaden n. Abschluss (MW) In diesem Informationsfeld kann der Schaden nach Abschluss des Projektes angegeben werden.
Kum. Schaden n. Abschluss (MW) Dieses Feld wird automatisch mit dem kumulierten Wert des Feldes "Schaden n. Abschluss" gefüllt.
Wahrscheinlichk. n. Abschluss % In diesem Informationsfeld kann die Wahrscheinlichkeit des Risikos nach Abschluss des Projektes angegeben werden.
Kum. Schaden bewertet n. Abschl. (MW) Dieses Feld wird anhand, der Berechnung, der Felder "Schaden nach Abschluss (MW)" und „Wahrscheinlichkeit nach Abschluss %“ automatisch gefüllt. Es beschreibt den bewerteten Schaden nach Abschluss des Projektes.
Aktiv Dieser Kenner steuert, ob das Risiko aktiv ist oder nicht.
Identifiziert von Dieses Feld wird automatisch mit dem Benutzernamen gefüllt, der die Risikozeile erfasst hat.
Identifiziert am Dieses Feld wird automatisch mit dem Arbeitsdatum gefüllt, zu dem die Risikozeile erstellt wurde.
Ursache Beschreibung Hier kann eine Beschreibung zur Ursache hinterlegt werden.
Schaden Beschreibung In diesem Feld kann eine Beschreibung für den möglichen Schaden hinterlegt werden.
Maßnahmekosten (MW) Hier können die Maßnahmekosten des Risikos eingetragen werden.
Kum. Maßnahmekosten (MW) Dieses Feld wird anhand des Feldes „Maßnahmekosten (MW)“ automatisch gefüllt und gibt die kumulierten Maßnahmekosten an.
Schaden Ist (MW) In diesem Feld erfassen Sie den Ist-Schaden.
Kum. Schaden Ist (MW) Anhand des Feldes „Schaden Ist (MW)“ wird dieses Feld automatisch gefüllt.

Projektaufwand#

Im nachfolgenden werden Ihnen die einzelnen Bereiche näher erläutert, über die dem Projekt, Aufwand und Verbrauch zugewiesen werden können.

So werden zum einen die Aufwendungen der Ressourcen in Form von Arbeitsstunden, zum anderen Artikelverbräuche über Lager oder Projekteinkauf erfasst.

Dies ergibt die Ist-Werte eines Projektes. Im Anschluss werden diese Ist-Werte mit den geplanten Werten verglichen.

Personal- / Leistungsaufwand#

Die Durchführung von Projekten beinhaltet Verbrauch sowie auch Verkauf. Zum Projektverbrauch gehört vor allem der Ressourcenaufwand. Ressourcen können MitarbeiterInnen, Maschinen und beauftragte Subunternehmer sein.

Die Ressourcenaufwände werden über den Arbeitszeitnachweis immer in der Ressourcen-Basiseinheit vorgenommen. Alle Personen-Ressourcen sollten diesen Code als Basiseinheit auf der Ressourcenkarte führen.  

Arbeitszeitnachweis erfassen#

Über den Arbeitszeitnachweis können die Ressourcen ihre Aufwendungen mit einer entsprechenden Beschreibung auf die Projekte erfassen. Für jede Ressource muss zuvor für den entsprechenden Zeitraum die Arbeitszeitnachweise erstellt worden sein. Weitere Informationen finden Sie unter „Arbeitszeitnachweise erstellen“ bzw. über die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Freigabe der übermittelten Arbeitszeiten#

Die übermittelten Arbeitszeiten der MitarbeiterInnen werden anschließend von dem Arbeitszeitnachweisgenehmigers freigegeben.

Um die übermittelten Arbeitszeiten freizugeben, rufen Sie sich über die Anwendersuche „Arbeitszeitnachweis für Manager“ auf.

Die Arbeitszeitnachweis für Manager-Karte öffnet sich auf der die übermittelten Arbeitszeiten gelistet sind. Über das Menüband haben Sie die Möglichkeit, über die Aufrufe „Genehmigen“/ „Ablehnen“ die übermittelten Arbeitszeiten zu genehmigen bzw. abzulehnen.

Weiterführende Informationen zum Thema bietet Ihnen die Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Projekt Buch Blatt#

Der Arbeitszeitnachweis dient dazu, den Projektzeitverbrauch aufzuzeichnen. Damit die Projekte auch mit den gebuchten Projektzeitposten belastet werden, d.h. die Projektzeitposten in sog. Projektposten übernommen werden, müssen die gebuchten Zeitverbräuche über das Projekt Buch.-Blatt verbucht werden.

Mit dem Projektbuchungsblatt werden grundsätzlich Projektposten aller Art gebucht. So kann hier z.B. auch Material vom Lager als Projektverbrauch gebucht werden. An dieser Stelle wird nur auf die Übernahme der Projektposten aus den Projektzeitposten eingegangen.

Über den Menüpunkt „Projekt Buch.-Blattzeilen vorschlagen“ wird eine Eingabemaske erzeugt, in der gezielt die Filter für den Abruf gesetzt werden können.

Mit der Funktion werden Projektzeitposten abgerufen, welche noch nicht in Projektposten überführt wurden. In der Regel ruft jeder Projektleiter die Projektzeitposten ab, für welche er verantwortlich ist. Dazu kann zum einen gezielt jedes einzelne Projekt bearbeiten oder der Filter „Verantwortlich“ verwenden werden.

Der Aufruf füllt das Projekt Buch.-Blatt mit allen notwendigen Daten aus dem Projektzeitposten. Pro Projektzeitposten wird eine Buch.-Blattzeile errichtet.

Nach dem Verbuchen ist das Proj.-Buchblatt wieder leer und es wurden die entsprechenden Projektposten gebildet.

Externe Ressourcen#

Externe Ressourcen können über Einkaufsbelege eingekauft werden.

Für externe Ressourcen kann auf der Ressourcenkarte ein Kreditor angegeben werden. Dieser Kreditor ist der Rechnungssteller, also z.B. ein Personaldienstleister. Bei einem Freelancer ist dieser selbst als Ressource und als Kreditor anzulegen und entsprechend miteinander zu verknüpfen.

Wird eine externe Ressource in den Projektplanzeilen eingetragen, so wird dieser Kreditor in das gleichlautende Feld der Projektplanzeile übertragen. Damit kann eine Einstandspreisfindung gezielt zur Kombination Ressource / Kreditor erfolgen. Auch eine Erstellung einer Bestellung der externen Ressource aus der Projektplanzeile erfolgt mit dem Kreditor der Projektplanzeile.

Zu externen Ressourcen können neben den Einstandspreisen, ebenso VK-Preise und Einkaufspreise definiert werden.  

Materialaufwand#

Projekte haben neben dem Zeitaufwand der Ressourcen auch Materialaufwand. Dieser wird über Artikel verwaltet. Der Bedarf wird in den Planzeilen festgelegt und disponiert. Über den Einkauf bzw. die Fertigung werden die fehlenden Teile bestellt bzw. hergestellt.

Projekteinkauf#

Der Anlagenbau ermöglicht Ihnen direkt aus den Projektplanzeilen heraus die Einkaufsbelege anzustoßen.

Einkaufanfrage erstellen#

Mittels der Funktion „Einkaufsanfrage erstellen“ können Sie direkt aus der Projektplanzeile heraus die Anfrage an den Lieferanten stellen.

Dabei müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • es handelt sich um keine bereits übertragene Position
  • für jede Zeile ist eine Kreditorennr. gepflegt
  • das Projekt befindet sich nicht im Status „Gesperrt“
  • falls es sich um eine Position ohne Planungsdatum handelt, muss diese eine Kommentarzeile darstellen

Andernfalls erscheint eine entsprechende Hinweismeldung.

Nach erfolgreicher Prüfung öffnet sich ein Fenster, in dem Sie folgende Entscheidungen vornehmen können:

Feld Beschreibung
Neuer Beleg erstellen Legen Sie fest, ob Sie einen neuen Beleg erstellen möchten oder ob Sie die Positionen an einer bereits bestehenden Einkaufsanfrage anfügen möchten.
Belegdatum Legen Sie fest, welches Belegdatum die Einkaufsanfrage erhalten soll.
An Beleg anfügen Falls Sie eine bestehende Einkaufsanfrage ergänzen möchten (Neuer Beleg erstellen = Nein), können Sie hier den zu aktualisierenden Beleg festlegen.

Legen Sie fest, welchem Beleg Sie die markierten Zeilen zuweisen möchten. Hierzu wird Ihnen eine Liste der möglichen Belege angezeigt.
Zeilen Gliederung Legen Sie hier fest, ob bei der Erstellung eines neuen Beleges eine Zeilengliederung erstellt werden soll.

Bei der Ergänzung von Belegen wird Ihnen die Auswahl nicht angeboten und die Gliederungsart des bestehenden Beleges beibehalten.

Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit „Ok“.

Anschließend werden alle markierten Zeilen, die auf der Zeilenart „Budget“ bzw. „Budget und Fakturierbar“ gekennzeichnet sind in die Einkaufsanfrage übernommen. Zusätzlich wird die Projektnr. im Kopf des Einkaufsbeleges mit der Projektnr. aus dem Projekt, aus dem diese erzeugt wurde, gepflegt. Die angefragte Menge entspricht der Restmenge der Projektplanungszeile abzüglich der bereits hierfür reservierten Menge.

Die Belegnummer der generierten Anfrage wird Ihnen im Feld „Einkaufsbelegnummer“ angezeigt. Durch Klick auf die Nummer können Sie den Beleg öffnen und einsehen.

Die Einkaufsanfrage können Sie zu einem späteren Zeitpunkt im Prozess zu einer Bestellung umwandeln. Hierbei wird das Feld „Einkaufsbelegnummer“ in der Projektplanzeile mit der Nummer der Bestellung angepasst.

Werden in der Projektplanzeile eines der folgenden Felder geändert so versucht das System die Änderung auch in die Einkaufszeile zu überführen:

  • Beschreibung
  • Beschreibung 2
  • Art
  • Nr.
  • Arbeitstyp
  • Varianten Code
  • Menge
  • Einheitencode
  • Einstandspreis
  • VK-Preis (MW)
  • Zeilenrabatt %
  • Geplantes Lieferdatum
  • Lagerort
  • Lagerplatz
  • Währungscode

Hinweis

Bitte beachten Sie hierbei, dass der neue Währungscode, dem Währungscode des Einkaufsbeleges entsprechen muss, wenn nicht erscheint eine Fehlermeldung.

Bestellung erstellen#

Über die Funktion „Bestellung erstellen“ können Sie direkt eine Einkaufsbestellung für die Projektplanzeile heraus erstellen.

Dabei müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

  • es handelt sich um keine bereits übertragene Position
  • für jede Zeile ist eine Kreditorennr. gepflegt
  • das Projekt befindet sich nicht im Status „Gesperrt“
  • falls es sich um eine Position ohne Planungsdatum handelt, muss diese eine Kommentarzeile darstellen

Andernfalls erscheint eine entsprechende Hinweismeldung.

Nach erfolgreicher Prüfung öffnet sich ein Fenster, in dem Sie folgende Entscheidungen vornehmen können:

Feld Beschreibung
Neuer Beleg erstellen Legen Sie fest, ob Sie einen neuen Beleg erstellen möchten oder ob Sie die Positionen an einer bereits bestehenden Einkaufsbestellung anfügen möchten.
Belegdatum Legen Sie fest, welches Belegdatum die Einkaufsbestellung erhalten soll.
An Beleg anfügen Falls Sie eine bestehende Einkaufsbestellung ergänzen möchten (Neuer Beleg erstellen = Nein), können Sie hier den zu aktualisierenden Beleg festlegen.

Legen Sie fest, welchem Beleg Sie die markierten Zeilen zuweisen möchten. Hierzu wird Ihnen eine Liste der möglichen Belege angezeigt.
Zeilen Gliederung Legen Sie hier fest, ob bei der Erstellung eines neuen Beleges eine Zeilengliederung erstellt werden soll.

Bei der Ergänzung von Belegen wird Ihnen die Auswahl nicht angeboten und die Gliederungsart des bestehenden Beleges beibehalten.

Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit „Ok“.

Anschließend werden alle markierten Zeilen, die auf der Zeilenart „Budget“ bzw. „Budget und Fakturierbar“ gekennzeichnet sind in die Einkaufsbestellung übernommen. Zusätzlich wird die Projektnr. im Kopf des Einkaufsbeleges mit der Projektnr. aus dem Projekt, aus dem diese erzeugt wurde, gepflegt. Die zu bestellende Menge entspricht der Restmenge der Projektplanungszeile abzüglich der bereits hierfür reservierten Menge.

Abhängig der Pflege des Feldes „Reservieren“, wird bei Reservieren „Nie“, die Bestellzeile so erstellt, dass die Projektnr. sowie Projektaufgabe aus der Planzeile in die Einkaufszeile übernommen wird. Durch das Buchen des Beleges wird direkt die Position auf das Projekt belastet.

Ab Reservieren „Optional“ fortfolgend, werden die Felder (Projektnr. und Projektaufgabe) nicht gefüllt und der Projektverbrauch muss manuell erfolgen.

Die Projektzeilenart wird grundsätzlich auf Budget eingestellt.

Hinweis

Im Hintergrund werden KUMAVISION factory365 spezifische Referenzierungsfelder gefüllt, so dass die Bestellposition im Projektkontenplan oder auch in der Obligo Betrachtung berücksichtigt wird.

Werden in der Projektplanzeile eines der folgenden Felder geändert so versucht das System die

Änderung auch in die Einkaufszeile zu überführen:

  • Beschreibung
  • Beschreibung 2
  • Art
  • Nr.
  • Arbeitstyp
  • Varianten Code
  • Menge
  • Einheitencode
  • Einstandspreis
  • VK-Preis (MW)
  • Zeilenrabatt %
  • Geplantes Lieferdatum
  • Lagerort
  • Lagerplatz
  • Währungscode

Hinweis

Bitte beachten Sie hierbei, dass der neue Währungscode, dem Währungscode des Einkaufsbeleges entsprechen muss, wenn nicht erscheint eine Fehlermeldung.

Planungsvorschlag#

Alternativ können Sie die Bestellanfrage / Einkaufsbestellung herkömmlich über den Planungsvorschlag generieren. Hierzu wählen Sie die Funktion „Planungsvorschlag“ über die jeweilige Projektplanzeile aus.  

Projektfertigung#

Wie auch für den Projekteinkauf bietet der Anlagenbau die Möglichkeit, direkt aus den Projektplanzeilen heraus die Fertigungs- bzw. Montageprozesse anzustoßen.

Hierfür stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Planungsvorschlag#

Über die Funktion „Planungsvorschlag“ haben Sie die Möglichkeit, einen Fertigungsauftrag über den Planungsvorschlag zu generieren.

Die Fertigungsbelegnummer wird Ihnen im Feld „Reserviert von“ angezeigt. Durch Klick auf die Nummer können Sie den Beleg öffnen und einsehen.

Montageauftrag#

Microsoft Dynamics Business Central™ ermöglicht über die sogenannte „Auftragsmontage“, aus einem Verkaufsauftrag heraus ein Montageauftrag für einen Montageartikel generiert werden kann. Im Zuge der Verkaufslieferung wird im Hintergrund der entsprechende Montageauftrag gebucht.

Diese Funktionalität wurde in den Anlagenbau übertragen. Dies bedeutet, Sie können in einer Projektplanzeile direkt den Montageartikel erfassen und entsprechend über die Felder „Menge für Auftragsmontage“ und „Menge für Auftragsmontage (Basis)“ den Montageauftrag generieren. Die Belegnummer des generierten Montageauftrags ist über das Feld „Reserviert von“ ersichtlich und der Beleg kann von dieser Stelle aus, direkt aufgerufen werden.

Sollte bereits ein Verkaufsauftrag mit der entsprechenden Position im System vorhanden sein, so ist dieser über die Felder „Verkaufsbeleg Belegart = Auftrag“ und „Verkaufsbelegnr.“ einsehbar.

Andernfalls können Sie über die Projektkarte über das Inforegister „Aufgaben“ > „Zeile“ > „Belege“ > „Verkaufsauftrag erstellen…“ erzeugt werden.

Sobald die Verkaufszeile des zugehörigen Montageartikels über den Auftrag geliefert wird, wird der Montageauftrag gebucht.

Die Pflege und den Umgang mit Montageartikel entnehmen Sie bitte der Microsoft Dynamics Business Central™ Onlinehilfe (F1).

Projektabrechnung#

Der Verkaufsbeleg bildet die kaufmännische Basis gegenüber dem Kunden. Aus den Projektaufgaben kann die Verkaufskalkulation in ein Angebot und / oder Auftrag überführt werden.

Allgemeines Verhalten#

Projektart#

In der Projektart können Sie bei Bedarf eine Auftragsart für die Erstellung von Verkaufsbelegen einrichten. Diese wird bei der Erstellung von den Belegen herangezogen.

Status#

Bei der Belegerstellung ist zu beachten, dass diese aus den Projektaufgaben / Projektplanzeilen heraus nur möglich ist, wenn das Projekt den erforderlichen Status aufweist:

  1. Angebot kann nur bei Projekt Status „Angebot“ sowie „Auftrag“ erstellt werden
  2. Auftrag sowie Reklamation kann nur bei Projekt Status „Auftrag“ erstellt werden
  3. Ein Wandeln eines Angebotes in Auftrag kann nur bei Projekt Status „Auftrag“ erfolgen
  4. Es können nur Projektplanzeilen mit der Kennzeichnung Fakturierbare Position „Ja“ (Zeilenart „Budget und Fakturierbar“ sowie „Fakturierbar“) in einen Verkaufsbeleg übernommen werden.  
Belegmenge#

Die Erstellung der Belege kann aus den Projektplanzeilen sowie aus den Projektaufgaben erfolgen. Hierbei verwendet das System das Feld „In Rechnung zu übertragender Menge“ für die Ermittlung der Belegmenge (Angebot, Auftrag, Rechnung, Gutschrift sowie Reklamation).

Adressdaten#

Der Verkaufskopf übernimmt die Adressdaten aus dem Projektkopf. Dies bedeutet die Verk. An Informationen des Projektes werden in die Verk. An Informationen des Angebotes bzw. Auftrages überführt dasselbe mit den Rechn. an Daten. Die Lieferadresse wird von der Verk. an Adresse abgeleitet.

Positionsnummerierung#

Die Positionsnummerierung in den Verkaufsbelegen hängt von der Erstellung der Planzeilen sowie von der Aufgabengliederung ab.

Aufgabenplanung#

Haben Sie die Aufgabenplanung verwendet so wird die Positionsnummer mit der planenden Projektaufgabe gefüllt

Verwendung der Projektgliederung#

Die Positionsnummerierung erfolgt anhand der Projektaufgabe. Die Von-Zeile hat als Positionsnr. Die Projektaufgabe, die Planzeile ergänzt um die Erweiterung der nächsten Ebene der Projektgliederung.

Fortlaufende Nummerierung#

Liegt keine Projektgliederung vor so wird die Positionsnummer anhand der Projektaufgabennr. ‚.‘ und fortlaufenden Nummer ermittelt. Bei Überschreitung der maximallänge von 20 Zeichen wird bei der fortlaufenden Nummerierung die Projektaufgabe soweit gekürzt, dass die fortlaufende Nummer bis zum Maximalwert 99 hinzugefügt werden kann. Bei Erreichen der fortlaufenden Nummer 100 erscheint eine Fehlermeldung.

Beauftragungsart#

Die Beauftragungsart stellt dar, ob es sich um die Erst- oder um eine Folgebeauftragung handelt. Wird beim Anlegen eines neuen Verkaufsbeleges festgestellt, dass bereits ein Beleg vorhanden ist, stellt das System die Beauftragungsart auf Folgebeauftragung um.

Aktualisierung der Belege#

Das Projekt ist im Anlagenbau die führende Klammer und erlaubt somit die Aktualisierung der Verkaufsbelege aus dem Projekt heraus.

Eine Aktualisierung aus den Verkaufsbelegen und somit eine indirekte Änderung des Projektplans durch die Auftragsabteilung ist nicht möglich. Eine Pflege von Auftrag spezifischen Daten wie bspw. die Zuordnung der Artikelverfolgung wird jedoch zugelassen.

Die Aktualisierung des Projektplanes erfolgt durch Buchungsergebnisse, die vom System im Hintergrund vorgenommen werden.

Buchungsergebnis in Abhängigkeit der Zeilenart#

Bitte beachten Sie, dass nur Zeilen mit der Zeilenart „Fakturierbar“ sowie „Budget und Fakturierbar“ in den Verkaufsbeleg übernommen werden.

Fakturierbare Zeilen erzeugen bei Lieferungen keine Posten, bei Faktura einen Projektposten mit der Postenart „Verkauf“.

Budgetier- und Fakturierbare Zeilen erzeugen bei Lieferungen auch Projektposten mit der Postenart „Verbrauch“.

Funktionsunterstützung#

Nachfolgend wird Ihnen die Funktionsunterstützung für VK-Belege, die aus einem Anlagenbau-Projekt generiert wurden, tabellarisch dargestellt:

Funktionsaufruf über Funktion Unterstützung
Zeilen\Verwalten Attributssuche Deaktiviert
Zeilen\Zeile Artikelverfügbarkeit nach Ereignis Aktiv
Zeilen\Zeile Artikelverfügbarkeit nach Periode Aktiv
Zeilen\Zeile Artikelverfügbarkeit nach Variante Aktiv
Zeilen\Zeile Artikelverfügbarkeit nach Lagerort Aktiv
Zeilen\Zeile Artikelverfügbarkeit nach Stücklistenebene Aktiv
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Reservierungsposten Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Artikelverfolgungszeilen Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Ersatzartikel auswählen Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Dimensionen Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Bemerkungen Aktiv
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Artikel Zu-/Abschlagszuweisung Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Lieferterminzusagen Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen\Auftragsmontage Programmfertigungszeilen Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen\Auftragsmontage Mehrstufigen Preis berechnen Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen\Auftragsmontage Mehrstufige Kosten berechnen Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Belegzeilenverfolgung Aktiv
Zeilen\Zeile Kalkulationsverfolgungszeilen Deaktiviert
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen Auftragseingangsposten Aktiv
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen\Belegtexte Vortext Aktiv
Zeilen\Zeile\Verknüpfte Informationen\Belegtexte Nachtext Aktiv
Zeilen\Funktionen Preis abrufen Deaktiviert
Zeilen\Funktionen Zeilenrabatt abrufen Deaktiviert
Zeilen\Funktionen Stückliste entfalten Deaktiviert
Zeilen\Funktionen Textbausteine einfügen Aktiv
Zeilen\Funktionen Reservieren Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Funktionen Bedarfsverursacher Bezug auf Projektplanzeile
Zeilen\Funktionen Katalogartikel auswählen Deaktiviert
Zeilen\Funktionen Herstellkalkulation kalkulieren Deaktiviert
Zeilen\Auftrag\Direktlieferung Bestellung Deaktiviert
Zeilen\Auftrag\Spezialauftrag Bestellung Deaktiviert

Verkaufsangebot#

Aus dem Projekt heraus können Sie direkt ein Verkaufsangebot über die Projektplanzeilen erstellen. Die Funktionsaufrufe finden Sie zum einen auf der Projektkarte über das Inforegister „Aufgaben“ und zum anderen über die Projektplanzeilen.

Wird die Belegerstellung aus der Projektplanzeile angestoßen, so versucht das System alle markierte Projektplanzeilen in das Verkaufsangebot zu überführen.

Bei der Erstellung aus den Projektaufgaben werden alle fakturierbaren Zeilen der Aufgaben in den Verkaufsbeleg überführt.

Sollten Sie ein Verkaufsangebot über alle Zeilen erstellen wollen, eignet sich an dieser Stelle der Aufruf über das Inforegister „Aufgaben“. Mittels der Zeilenauswahl können Sie steuern, welche Aufgabenzeilen berücksichtigt werden sollen.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass nur Projektaufgaben der Zeilenart=“Budget und Fakturierbar“ bzw. „Fakturierbar“ in einem VK-Beleg überführt werden können

Verkaufsbelege werden an den Projekt-Debitoren erstellt. Dazu werden die Informationen, welche am Projekt hinterlegt sind, verwendet. So werden Verkauf an Debitor, Rechnung an Debitor, die Lieferadresse und die Zahlungsbedingungen des Projektes zum Erstellen der Verkaufsbelege verwendet.

Nach der Beauftragung kann das Verkaufsangebot wie gewohnt über die Funktion „Auftrag erstellen“ zu einem Auftrag im System umgewandelt werden.

Verkaufsauftrag#

Sollte der Kunde das Projekt bereits beauftragt haben, können Sie direkt aus dem Projekt heraus ebenso über die Projektplanzeilen einen Verkaufsauftrag erstellen. Die Funktionsaufrufe finden Sie zum einen auf der Projektkarte über das Inforegister „Aufgaben“ und zum anderen über die Projektplanzeilen.

Sollten Sie den Verkaufsauftrag über alle Zeilen erstellen wollen, eignet sich an dieser Stelle der Aufruf über das Inforegister „Aufgaben“. Mittels der Zeilenauswahl können Sie steuern, welche Aufgabenzeilen berücksichtigt werden sollen.

Verkaufsbelege werden an den Projekt-Debitoren erstellt. Dazu werden die Informationen, welche am Projekt hinterlegt sind, verwendet. So werden Verkauf an Debitor, Rechnung an Debitor, die Lieferadresse und die Zahlungsbedingungen des Projektes zum Erstellen der Verkaufsbelege verwendet.

Die Auftragsabwicklung entspricht der Standardauftragsabwicklung.  

Lieferung#

Pflegen Sie im Feld „Menge zu liefern“ die liefernde Menge. Im Falle einer aktivierten Artikelverfolgung pflegen Sie bitte über die Artikelverfolgung die betroffenen Seriennr. bzw. Chargennr. Die Pflege der Artikelverfolgung aus dem Auftrag entspricht der Pflege der Artikelverfolgung aus den Projektplanzeilen.

Faktura#

Pflegen Sie im Feld „Menge zu fakturieren“ die zu berechnende Menge. Bitte beachten Sie, dass bei aktivierter Artikelverfolgung für den Faktura Fall keine Artikelverfolgung angegeben werden kann.

Dimensionserweiterung#

Für eine einfache Auswertung der Projekte wurde die Erstellung sowie Zuweisung von Dimensionen optimiert.

Dimensionsvorgabe durch die Leistungsart#

Der Leistungsart können Dimensionsvorgaben zugewiesen werden, so dass bei der Auswahl der Leistungsart in der Projektaufgabe die Dimension der Aufgabe zugewiesen wird.

Projektart#

In der Projekt Einrichtung kann festgelegt werden, das zu Reporting Zwecken parallel zu Projektart eine Dimension Projektart gepflegt und dem System zugewiesen wird.

Projektkontenplan#

Für ein effektives Projektcontrolling können alle Projektbewegungen über einen separaten Kontenplan kontiert und ausgewertet werden.

Anzahlungsbuchhaltung#

Innerhalb der Finanzbuchhaltung ermöglicht das Modul „Anzahlungsbuchhaltung“ von KUMAVISION die einfache Planung, Erstellung und Verwaltung von Anzahlungsrechnungen. Das Zusatzmodul ist vollständig in die Standardabläufe der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung wie z.B. Mahnwesen und Zahlungsverkehr integriert und kann ebenso für den Anlagenbau in KUMAVISION factory365 verwendet werden.

Hinweis

Bitte beachten Sie, das Modul „Anzahlungsbuchhaltung“ ist ein Zusatzmodul, welches eine zusätzliche Lizensierung erfordert. Sollten Sie diese Lizenz in Ihrer Lösung nicht integriert haben, steht Ihnen der nachfolgende Funktionsumfang aus diesem Abschnitt nicht zur Verfügung.

Folgende Anpassungen wurden hierfür vorgenommen:

Anzahlungsplan#

Der Anzahlungsplan wurde in KUMAVISION factory365 um folgende Felder ergänzt:

Feld Beschreibung
Projektaufgabennr. Beinhaltet die von Ihnen zugewiesene Projektaufgabennr.
Die Pflege ist nur für Projekte möglich.
Meilenstein Legen Sie hiermit fest, dass beim Abschließen eines Meilensteins vom System im Hintergrund die definierte Anzahlungsrechnung erzeugt wird. Die FiBu Abteilung muss dann diese nur noch verbuchen und versenden.

Den Anzahlungsplan für Projekte sowie Projektaufgaben können Sie über Anzahlungsplan in der Projektkarte aufrufen.

Durch die Pflege der Projektaufgabe legen Sie fest, dass Sie den Anzahlungsplan auf Projektaufgabenebene festlegen möchten.

Hinweis

Bitte beachten Sie, wenn Sie eine als Meilenstein definierte Projektaufgaben auswählen, dass das System auch die Funktionalität der Meilensteinabrechnung aktiviert (das Feld Meilenstein mit einem Häkchen definiert). Eine Kombination von den Quellarten Projekt sowie Projektaufgabe ist nicht zulässig.

Anzahlungsplan nach Meilenstein#

Haben Sie im Anzahlungsplan einen Meilenstein für die Rechnungserstellung zugewiesen, so wird beim Statuswechsel des Meilensteins auf erledigt die Anzahlungsrechnung erstellt.

Weiterführende Informationen finden Sie unter „Anzahlungsbuchhaltung“.

Forecast & Obligo#

Ziel eines Projekt Forecast ist es auf Basis der aktuellen Projektplanung, der bereits aufgelaufenen Kosten und der Einschätzung des Projektleiters eine Vorschau auf die zu erwartenden Kosten zum Projektende (Estimate at Completion EAC) sowie der aktuell erreichte Projektwert (Earned Value EV) zu ermitteln.

Sie können in KUMAVISION factory365 den Forecast auf folgende Bereiche vornehmen:

Projekt Projektaufgabe, Projektplanungszeile Projektaufgabe Konto

Nachfolgend werden zunächst die Felder auf dem Inforegister „Forecast & Obligibeträge“ näher erläutert:

Feld Beschreibung
Geplanter Einstandspreis (MW) Gibt den geplanten Einstandspreis (MW) für das Projekt an.
Forecast auf Sie können den Forecast auf folgende Ebene erfassen:

leer
kein Forecasting

Projekt
zusätzlich legen Sie in dem Feld „Forecast (MW)“ auf dem Inforegister „Forecast & Obligo Beträge“ fest, mit welchen Gesamtkosten Sie aktuell für das Gesamtprojekt rechnen.

Projektaufgabe
Auf der entsprechenden Aufgabenzeile können Sie in dem Feld „Forecast (MW)“ die Gesamtkosten, welche Sie aktuell für die Projektaufgabe rechnen.

Projektplanungszeile
Auf der entsprechenden Projektplanzeile können Sie in dem Feld „Forecast (MW)“ die Gesamtkosten, welche Sie aktuell für die Projektplanzeile rechnen.

Projektaufgabe nach Konto
Auf der Projektplanzeile aggregiert nach Projektkonto (Projektaufgabe – Bearbeiten - Projektplanzeile aggregiert nach Projektkonto) können Sie in dem Feld „Forecast (MW)“ die Gesamtkosten, welche Sie aktuell für das Konto rechnen.

Hinweis
Ändern Sie die Einstellung „Forecast auf“, so werden eventuell vorhandene Forecastposten deaktiviert.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass das Feld „Forecast Pflegbar“ für die Pflege des Feldes „Forecast (MW)“ aktiviert sein muss.
Forecast Pflegbar Aktivieren Sie das Feld um den „Forecast (MW)“ zu pflegen.
Tatsächlicher Fortschritt % Die Lösung ermöglicht es Ihnen auf den Ebenen Projekt – Projektaufgabe – Projektplanzeilen neben den berechneten Fortschrittsdefinitionen auch eine objektive Fortschrittsdefinition durch den Projektleiter bzw. Berater festlegen zu können.
Die Festlegung erfolgt im Feld Tatsächlicher Fortschritt % bzw. Forecast (MW) hierbei wird auch immer das Feld Tatsächlicher Fortschritt Datum mit dem Tagesdatum definiert.
Forecast (MW) Sollten Sie den Forecast auf „Projekt“ setzte, legen Sie in diesem Feld fest, mit welchen Gesamtkosten Sie aktuell für das Gesamtprojekt rechnen.

Für die Berechnung des Forecasts (MW) ermittelt das System es wie folgt:

(Verbrauch (Einstandsbetrag)
Zeitobligo Betrag (MW)
Bestellobligo Betrag (MW)
Lagerobligo Betrag (MW)
Fertigungsobligo Betrag (MW))
Tatsächlicher Fortschritt %
Forecast (MW)
Tatsächlicher Fortschritt Datum Gibt das Datum des Tatsächlichen Fortschritt für das Projekts an.
Lagerobligo Betrag (MW) Gibt den Betrag der Lagerware die für das Projekt zugewiesen/reserviert wurde, an.
Bestellobligo Betrag (MW) Gibt den Betrag der erfassten Bestellzeilen für das Projekt an.
Zeitobligo Betrag (MW) Gibt den Betrag der erfassten Arbeitszeiten für das Projekt an.
Produktionsobligo (MW) Gibt den Betrag der Produktionsposten, die für das Projekt verbucht wurden, an.
Einstandspreis (MW) Gibt den Einstandspreis des Projekts in Mandantenwährung an.
Letzter Buchungstag Gibt den letzten Buchungstag für das Projekt an.
gepl. Kosten Fertigungsauftrag (MW) Gibt den Betrag der Fertigungsaufträge die für ein Projekt zugewiesen/reserviert sind, an.
Kapazitätskosten (MW) Gibt die Kapazitätsposten für das Projekt an.
Verbrauchskosten (MW) Gibt die Verbrauchskosten für das Projekt an.
Istmeldungen (MW) Gibt den Wert der Istmeldungen für das Projekt an.

Bei einer Änderung des „Forecast MW“ öffnet sich immer das Fenster der Forecast Argumentation. Im Fenster Forecast Argumentation können Sie die Erstellung der Planzeilen festlegen bzw. beeinflussen. Wenn Sie dieses Fenster durch Abbrechen verlassen wird ihre Eintragung verworfen. Für ein Speichern der Änderung müssen Sie das Feld „Argumentation“ gepflegt haben.

Hinweis

Bitte beachten Sie, ein nachträgliches Löschen des Forecast Argumentation ist nur in rückläufiger chronologischer Reihenfolge möglich (der Letzte Datensatz dann der Vorletzte etc.).

Feld Beschreibung
Neuer Wert Tragen Sie hier den neuen Gesamtwert für die Position ein. In diesem Feld wird bei der Erstellung aus der Projektaufgabe sowie Projektplanzeile der Wert aus dem Forecast (MW) überführt.
Das System ermittelt hieraus auch den Wert „Zusätzlicher Einstandsbetrag (MW)“.
Der Wert „Zusätzlicher Einstandsbetrag (MW)“ wird auch in das Feld Zusätzlicher Verkaufsbetrag (MW) überführt.
Zusätzlicher Einstandsbetrag (MW) In diesem Feld stellt Ihnen das System die Budgetänderung absolut in Mandantenwährung dar.
Argumentation Hier können Sie begründen, warum die Aufgabe erneut budgetiert wurde.
Beauftragungsart Über das Feld Beauftragungsart legen Sie fest, welcher Art der Budgetanpassung Sie aktuell vornehmen wollen.

Sie können in dem Optionsfeld folgende Auswahlen treffen:
Optionswert = Beschreibung
'' = Leer, Keine Festlegung
Erstbeauftragung = Erste Beauftragung, Planung
Folgebeauftragung = Budgetänderung, aber mit Umsatzerhöhung
Abweichung = Budgetänderung, ohne Umsatzanpassung.
Das Feld Zusätzlicher Verkaufsbetrag (MW) ist nicht editierbar.

Bitte beachten Sie, dass Sie in der Projekteinrichtung bereits eine globale Einrichtung vornehmen können, so dass diese Auswahl ausgeblendet ist.
Projektvertragspostennr. Wurde der Punkt als Projektplanzeile angelegt, so wird in diesem Feld auf die generierte Planzeile verwiesen.
Zusätzlicher Verkaufsbetrag (MW) Pflegen Sie in diesem Feld, inwieweit Sie die Budgetänderung auch als Mehrung umgesetzt bekommen. Das Feld wird bei den Beauftragungsarten Erstbeauftragung sowie Folgebeauftragung durch den Zusätzlichen Einstandsbetrag (MW) initialisiert.

Einrichtung#

Für die spätere Forecast Erstellung innerhalb eines Projektes sind einige Einrichtungen vorab vorzunehmen.

Nachfolgend werden Ihnen die Einrichtungen für die möglichen Forecast-Ebenen näher erläutert:

Projekt#

Für das Forcasting auf Projekt-Ebene müssen in der „Einrichtung Projekte“ folgende Felder eingerichtet werden:

Feld Beschreibung
Art Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Art (und Nr.) Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.

Keine Budgetierung
Der definierte Forecast hat keine Abweichung auf die Planzeilen

Ressource
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Ressource erstellt.

Artikel
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Artikel erstellt.

Sachkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Sachkonto erstellt.

Projektkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art „Nacharbeit“ erstellt.
Nr. Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Nr. Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.
Nur Abweichung beim Forecast Legen Sie hier fest, ob der Forecast reine Abweichungsplanzeilen anlegen soll, oder (Deaktivierung des Schalters) diese auch auf fakturierbar gesetzt werden können.
Forecast Projektaufgabennr Legen Sie an dieser Stelle fest, auf welche Projektaufgaben die erfasste Forecast Abweichung realisiert werden sollen.

Das System erfasst bei der Versionierung des Forcasts eine neue Projektplanzeile mit dem Abweichungsbetrag in der Projektaufgabe.

Dabei gilt:

- positive Abweichung = Erstellung negative Projektplanzeile
- negative Abweichung = Erstellung positiver Projektplanzeile
- neutral: Keine Erstellung einer Projektplanzeile
Leistungsart für Projekt Forecast Im Falle des Forecasting auf Projekt, legen Sie hier fest, mit welcher Leistungsart die Projektaufgabe für die Abweichung angelegt werden soll.
Projektaufgabe#

Für das Forcasting auf Projektaufgaben-Ebene müssen in der „Einrichtung Projekte“ folgende Felder eingerichtet werden:

Feld Beschreibung
Art Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Art (und Nr.) Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.

Keine Budgetierung
Der definierte Forecast hat keine Abweichung auf die Planzeilen

Ressource
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Ressource erstellt.

Artikel
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Artikel erstellt.

Sachkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Sachkonto erstellt.

Projektkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art „Nacharbeit“ erstellt.
Nr. Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Nr. Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.

Zusätzlich müssen in den „Leistungsarten“ folgende Felder gepflegt werden:

Feld Beschreibung
Art Forecast Legen Sie hier fest, mit welcher Art der Projektplanzeile die Forecast Position angelegt werden soll.
Forecastnr. Legen Sie hier in Abhängigkeit der Art Forecast fest, mit welchem Stammsatz die Projektplanzeile verknüpft sein soll.
Forecast Arbeitstypencode Legen Sie hier im Falle der Art Forecast Ressource einen Arbeitstyp fest, mit welchem der Forecast angelegt werden soll. (Optional)
Projektplanzeile#

Bei einem Forcasting auf Projektplanzeile verwendet das System die Werte direkt aus der jeweiligen Zeile, daher ist eine weitere Einrichtung nicht erforderlich.

Projektaufgabe Konto#

Für das Forcasting auf Projektaufgaben Konto-Ebene müssen in der „Einrichtung Projekte“ oder in den „Leistungsarten“ folgende Felder eingerichtet werden:

Feld Beschreibung
Art Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Art (und Nr.) Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.

Keine Budgetierung
Der definierte Forecast hat keine Abweichung auf die Planzeilen

Ressource
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Ressource erstellt.

Artikel
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Artikel erstellt.

Sachkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art Sachkonto erstellt.

Projektkonto
Der definierte Forecast wird mit einer Projektplanzeile der Art „Nacharbeit“ erstellt.
Nr. Forecasting Legen Sie hier fest, ob und wenn ja über welche Nr. Sie die ermittelte Budgetabweichung ins Projekt übernehmen wollen.

Zusätzlich müssen in den „Leistungsarten“ folgende Felder gepflegt werden:

Feld Beschreibung
Art Forecast Legen Sie hier fest, mit welcher Art der Projektplanzeile die Forecast Position angelegt werden soll.
Forecastnr. Legen Sie hier in Abhängigkeit der Art Forecast fest, mit welchem Stammsatz die Projektplanzeile verknüpft sein soll.
Forecast Arbeitstypencode Legen Sie hier im Falle der Art Forecast Ressource einen Arbeitstyp fest, mit welchem der Forecast angelegt werden soll. Diese Einrichtung ist optional.

Erfassung#

Die Festlegung auf welcher Ebene Sie den Forecast vornehmen wollen, legen Sie auf der Projektkarte auf dem Inforegister „Forecast und Obligo Beträge“ im Feld „Forecast auf“ fest.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass für die Pflege des Forecasts der Schalter „Forecast pflegbar“ aktiviert sein muss. Hierdurch ist der Schutz vor Fehlererfassung gewährleistet.

Projekt#

Die Erfassung des Forecasts auf Projekt-Ebene können Sie auf der jeweiligen Projektkarte, auf dem Inforegister „Forecast & Obligo Beträge“ im Feld „Tatsächlicher Fortschritt %“ vornehmen.

Hinweis

Das Feld „Tatsächlicher Fortschritt %“ wird erstmalig bei der Auswahl „Forecast auf=Projekt“ automatisch mit dem errechneten Fortschritt vom System aus vorbelegt.

Projektaufgabe#

Die Erfassung des Forecasts auf Projektaufgaben-Ebene können Sie auf der Projektkarte auf dem Inforegister „Aufgaben“ oder in der Projektaufgabenkarte (Inforegister „Zeilen“ > „Zeile“ > „Projektaufgabenkarte“) vornehmen.

Für die Erfassung stehen Ihnen die Felder „Tatsächlicher Fortschritt %“ und das Feld „Forecast (MW)“ zur Verfügung. Den Forecast können Sie somit entweder prozentual oder mit einem absoluten Betrag pflegen. Die Felder berechnen sich gegenseitig.

Projektplanzeile#

Die Erfassung des Forecasts auf Projektplanzeilen-Ebene können Sie in der Projektplanzeile sowie in den Projektaufgabenkarte auf dem Inforegister „Projektplanzeilen“ vornehmen.

Für die Erfassung stehen Ihnen die Felder „Tatsächlicher Fortschritt %“ und das Feld „Forecast (MW)“ zur Verfügung. Den Forecast können Sie somit entweder prozentual oder mit einem absoluten Betrag pflegen. Die Felder berechnen sich gegenseitig.

Projektkonto#

Die Erfassung des Forecasts auf ein Projektkonto einer Projektaufgabe können Sie in der Projektaufgabenkarte auf dem Inforegister „Projektplanzeile aggregiert nach Projektkonto“ vornehmen.

Für die Erfassung stehen Ihnen die Felder „Tatsächlicher Fortschritt %“ und das Feld „Forecast (MW)“ zur Verfügung. Den Forecast können Sie somit entweder prozentual oder mit einem absoluten Betrag pflegen. Die Felder berechnen sich gegenseitig.  

Freigabe#

Nach der Pflege Ihres Forecasts für ein Projekt können Sie über den Aufruf Zugehörig\Archiv\Version Freigeben in der Projektkarte die aus dem Forecast resultierenden Abweichungen, abhängig ihrer Einstellungen auf das Projekt schreiben lassen.

Bitte beachten Sie, dass sich das Forecast Feld kumulierend verhält:

Einstandsbetrag (MW) Forecast (MW) Abweichungsposition Einstandsbetrag (MW)
Erstbeauftragung 5000,00 €
Forecasting 1 5000,00 € 7000,00 €
Nach Archivierung 5000,00 € 7000,00 € Erste Position 2000,00 €
Forecasting 2 5000,00 € 10000,00 € 2000,00 €
Nach Archivierung 5000,00 € 10000,00 € Weitere Position 3000,00 €

Projektcontrolling#

In diesem Abschnitt werden die Möglichkeiten des Projektcontrollings dargestellt. Es wird darauf eingegangen, wie Projektergebnisse mit mehrstufiger Deckungsbeitragsrechnung im Modul Projekte mit Hilfe des Projektkontenrahmens dargestellt werden können. Darüber hinaus werden die sofort abrufbaren Projektinformationen dargestellt.

Das Projektcontrolling basiert grundsätzlich auf budgetierten und tatsächlichen Werten. Die Realisierung sollte den geplanten Werten entsprechen. Um das Projekt ordentlich und zeitnah betreuen zu können, ist eine umfassende Auswertung der Planwerte und der tatsächlich angefallenen Istwerte, bezogen auf die hinterlegten Zeiträume, immens wichtig. Microsoft Dynamics Business Central™ bietet diese Auswertung an.

Über die Projektposten werden die Ist-Werte dargestellt, die aus der täglichen Arbeit dem Projekt belastet werden. Dies sind in der Regel Waren- oder Zeitbuchungen. Die Planwerte werden über die Projektaufgaben und dessen Projektplanzeilen definiert. Dadurch ist ein Soll-Ist-Vergleich bestimmter Kostenarten ermöglicht worden. Auf der Basis dieses Projektkontenplans können Auswertungsschemata gebildet werden, mit denen, kombiniert mit entsprechend generierten Spaltenlayouts, gezielt Informationen aus den Werten gebildet werden können. Die Vorgehensweise entspricht der Kontenauswertung im Finanzbuchhaltungsbereich.

Datengrundlage und Aufbau#

Grundlegend für das Projektcontrolling über Microsoft Dynamics Business Central™ ist die Anlage des Projektkontenrahmens. Dieser enthält die wichtigsten Bereiche (Kostenarten und Erlösarten), die für das Unternehmen für die Auswertung von Projekten wichtig sind. Der Detaillierungsgrad der Konten ist frei wählbar. So kann ein sehr kompakter oder auch ein sehr ausschweifender Projektkontenrahmen zugrunde liegen.

Darauf aufbauend werden die Projektposten bzw. Planwerte gebildet. Die Zusammenführung dieser Posten erfolgt über ein Projektkontenschema.

Projektkontenplan und Projektkonteneinrichtung#

Alle Projektbuchungen können, ähnlich wie die Sachposten in der Finanzbuchhaltung, über die Projektkonteneinrichtung auf Projektkonten gebucht werden. Dies ermöglicht Auswertungsmöglichkeiten in ungeahntem Ausmaß.

Das Projektkonto und der Projektkontenplan wurden bereits im Abschnitt „Projekteinrichtung“ erläutert, so dass hier nur noch detailliert auf die Projektkontoeinrichtung eingegangen werden soll.

Die Projektkontenfindung basiert auf der Kombination von Produktbuchungsgruppe, Projektart und Leistungsart. Jeder Kombination wird ein Verbrauchs- und Verkaufskonto aus dem Projektkontenplan zugewiesen.

Zur Findung des jeweiligen Projektkontos werden die Informationen wie folgt herangezogen:

Feld Beschreibung
Produktbuchungsgruppe Aus dem verbrauchten bzw. fakturierten Artikel, Ressource, Sachkonto. Die Produktbuchungsgruppe ist das einzige Pflichtfeld der Matrix.
Projektart Aus dem Projekt
Leistungsart Aus der angesprochenen Projektaufgabe auf welche der Verbrauch bzw. Erlös gebucht bzw. geplant wurde.

Mit den oben genannten Angaben kann z.B.

  • der Ressourcenaufwand für Projektleitung an Forschungsprojekten mit internen Ressourcen
  • der Materialaufwand für Kleinmaterial bei Montage vor Ort
  • die Reisezeiten externer MitarbeiterInnen bei Großprojekten
    ermittelt werden.

Je nach dem was später einmal ausgewertet werden soll, muss der Projektkontenplan und vor allem auch die Matrix entsprechend eingerichtet sein.

Projektposten = Istwerte#

Mit jeder Buchung, bei der ein Projekt angesprochen wird, bildet das System einen Projektposten. Projektposten bilden die Grundlage für die Projektabrechnung (Aufwandsposten) und spiegeln die Erlöse dieser Abrechnungen wider (Erlösposten). Die Projektbewertung baut sich ebenfalls auf dem Projektposten auf.

Für das Projektcontrolling liefert der Projektposten alle IST-Informationen aus dem Verbrauch und aus dem Verkauf.

Sobald eine Projektbuchung erfolgt, wird den entstehenden Projektposten über die oben angesprochene Matrix ein Projektkonto zugeteilt. So sind die Ist-Verbräuche und die Ist-Verkäufe direkt für das Projektcontrolling nutzbar.

Anzahlungsplan / Zahlungsplan#

Beide Optionen verhalten sich gleich. Der Unterschied liegt nur in der Datenquelle. Während der Zahlungsplan ein allgemein gültiger Zahlungsplan für Projekte darstellt handelt es sich beim Anzahlungsplan um einen Bestandteil des Modules Anzahlungsbuchhaltung.  

Projektkontenschemata#

Sobald Projektplanzeilen und Buchungen gebildet sind, können Projekte ausgewertet werden. Wie und nach welchen Kriterien diese Projekte auf Basis dieser Daten ausgewertet werden, wird in den Projektkontenschemata abgebildet. Die Denk- und Vorgehensweise dieser Projektkontenschemata entspricht vollkommen der Vorgehensweise in der Finanzbuchhaltung mit den Kontenschemata auf der dortigen Basis der Sachkonten und Sachposten.

Um die Einrichtung der Projektkontenschemata vorzunehmen, rufen Sie sich über die Anwendersuche die „Projektkontenschemata“ auf.

Über die Projektkontenschemata können mehrere Strukturen festgelegt werden, über die unterschiedliche Sichten auf die Projektergebnisse geworfen werden können. Z.B. sollten interne Projekte anders ausgewertet werden wie Kundenprojekte. Das Projektkontenschema definiert die Struktur der Zeilen. Im nachfolgenden werden Ihnen die Einrichtungsfelder näher erläutert:

Feld Beschreibung
Code Gibt ein aussagekräftiges Kürzel des Projektkontenschematas an.
Beschreibung Gibt eine Beschreibung des Projektkontenschemas an.
Standard Spaltenlayout Im Feld „Standard Spaltenlayout“ wird hinterlegt, nach welchen Kriterien die Auswertung in der Spaltensicht erfolgen soll. Das dort hinterlegte Spaltenlayout wird immer beim Aufruf eines Projektkontenschemas zugrunde gelegt. Die Zuweisung eines anderen Spaltenlayouts ist aber jederzeit möglich.
Projektkontenschemata Zeilen#

Im Projektkontenschema selbst wird eine Berichtsstruktur aufgebaut, in der den einzelnen Zeilen die entsprechenden Projektkonten zugeordnet werden. Es können auch Summenzeilen oder Formeln eingegeben werden.

Die wichtigen Felder sind:

Feld Beschreibung
Rubrikennr. Im Feld „Rubrikennr.“ ist eine sinnlogische Zeilennummerierung zu hinterlegen.
Beschreibung In der „Beschreibung“ ist einzugeben, welchen Bereich man in dieser Zeile anzeigen möchte.
Zusammenzählungsart Im Feld „Zusammenzählungsart“ ist anzugeben, ob eine Kontensumme, eine Summensumme oder eine Formel hinterlegt werden soll.

Bei der Angabe der Kontensumme werden die Werte von einem oder mehreren Konten angezeigt.

Wird die Auswahl Summensumme aktiviert, können Summenzeilen aus dem Projektkontenplan berücksichtigt werden.

Wird die Art Formel ausgewählt, kann innerhalb des Projektkontenschemas eine Formel definiert werden.

Zusammenzählung Im Feld „Zusammenzählung“ können, der vorher festgelegten Art entsprechend, Projektkonten, Summenzeilen oder Berechnungsformeln angegeben werden.
Zeilenart Mittels diesem Feld, kann definiert werden, ob es sich um eine Haupt- bzw. eine Hilfszeile handelt.
Zeile ausblenden Mit diesem Feld kann gesteuert werden, ob die Zeile ein-/ausgeblendet werden soll.
Zeilenfarbe Mittels der Auswahl kann angegeben werden, ob die Zeile „schwarz“ oder „blau“ angedruckt werden soll.
Fettschrift Mit Hilfe des Hakens kann angegeben werden, ob die Zeile Fett angedruckt werden soll.
Projektkontenschemata Spaltenlayout#

Beim Aufruf der Funktion „Spaltenlayouts einrichten“ wird die Page Projekt Spaltenlayout geöffnet. In der Datenbank ist unter anderem das Spaltenlayout SOLL- IST hinterlegt.

Feld Beschreibung
Spaltennr. In der „Spaltennr.“ ist eine Kennzeichnung der Zeile anzugeben.
Spaltenüberschrift In dem Feld „Spaltenüberschrift“ ist die Benennung der Spalte zu hinterlegen, wie sie beim Andruck erscheinen soll.
Spaltenart In der „Spaltenart“ kann angegeben werden, was in der Spalte vorgenommen wird:

Formel
Es werden Berechnungen zwischen den Spalten durchgeführt.

Bewegung
Es werden reine Bewegungsdaten angezeigt.
Postenart Im Feld „Postenart“ muss die jeweilige Postenart (in Abhängigkeit des Feldes „Spaltenart=Bewegung) angegeben werden.
Archiv Quelle In Abhängigkeit des Feldes „Postenart“ ist die Archiv Quelle ggf. anzugeben.
Belegart Im Feld Belegart wird die Art des Beleges definiert. Dieses Feld ist abhängig der Postenart. Z.B. Postenart=Einkaufszeile kann als Belegart „Angebot“ definiert werden.
Betragsart Im Feld „Betragsart“ wird angegeben, um welche Art z.B. „Einstandsbetrag“ es sich handelt.
Beauftragungsart Filter In diesem Feld kann ein Filter diese Zeile weiter eingrenzen.
Vergleichsdatumsformel Im Feld „Vergleichsdatumsformel“ kann hinterlegt werden, welche Vergleichsperiode angezeigt werden soll. Die Eingabe erfolgt in Relation zu der im Datumsfilter in den Berichtsanforderungen angegebenen Zeitperiode. Angaben können mit den bekannten Zeitangaben erfolgen (T, TW, W, M, Q, J).
Formel Im Feld „Formel“ kann die Formel eingegeben werden, wenn es sich bei der Spaltenart um die Auswahl Formel handelt.
Rundungsfaktor Im Feld „Rundungsfaktor“ kann angegeben werden, ob und wenn ja wie gerundet werden soll. So können große Werte übersichtlich dargestellt werden.
Anzeigen Über das Feld „Anzeigen“ kann definiert werden, ob die Spalte
• immer,
• nie,
• wenn positiv
• wenn negativ

angezeigt wird.
Rote Farbe Die Darstellung erfolgt in roter Farbe.
Grüne Farbe Die Darstellung erfolgt in grüner Farbe.
Projektkontenschemata Matrix#

Über den Menüpunkt „Matrix“ können Sie sich diese aufrufen. Sie zeigt Ihnen die Werte an, die sich aus den definierten Zeilen des Kontenschemas und den Spalten des Spaltenlayouts ergeben.

Projektversionierung und Projektstand archivieren#

Die Projektplanung in Microsoft Dynamics Business Central™ wird immer ergänzt und korrigiert, sodass ein Vergleich von unterschiedlichen Planständen nicht möglich ist. In der Anlagenbaulösung können Sie eine Versionierung der Projektplanung vornehmen, um zum einen, auf ältere Planstände Einsicht zu haben und zum anderen zwei Planstände miteinander zu vergleichen.

Projektversion#

Um eine Projektversion zu erstellen, führen Sie in dem jeweiligen Projekt über das Menüband die Funktion „Version Freigeben“ aus. Die aktuelle Version des kompletten Projektstands wurde somit archiviert und kann über die Anzahl des Feldes „Archivierte Versionen“ auf dem Inforegister „Allgemein“ bzw. über das Menüband unter den Menüpunkt "Projekt Archiv" eingesehen werden.

Die archivierten Projektstände enthalten eine vollständige Kopie der Projektkarte mit folgenden zusätzlichen Informationen auf dem Inforegister „Version“:

Feld Beschreibung
Versionsnr. Gibt die Versionsnummer des archivierten Projektstandes an.
Archiviert von Gibt an, wer die Version erstellt hat.
Archiviert am Gibt das Datum an, wann die Version erstellt worden ist.
Archiviert um Gibt die Uhrzeit an, wann die Version erstellt worden ist.
Archivierungsbemerkung Sollte bei der Archivierung eine Archivierungsbemerkung hinterlegt worden sein, wird diese an dieser Stelle angezeigt.
Letzte lfd. Nr. Projektposten Gibt die Nummer des letzten Projektpostens zum Zeitpunkt der Versionserstellung, an.
Letzte Artikelposten Lfd. Nr. Gibt die Nummer des letzten Artikelpostens zum Zeitpunkt der Versionserstellung, an.
Letzte lfd. Nr. Wertposten Gibt die Nummer des letzten Wertpostens zum Zeitpunkt der Versionserstellung, an.
Letzte lfd. Nr. Ressourcenposten Gibt die Nummer des letzten Ressourcenpostens zum Zeitpunkt der Versionserstellung, an.
Letzte lfd. Nr. Kapazitätsposten Gibt die Nummer des letzten Kapazitätspostens zum Zeitpunkt der Versionserstellung, an.
Projektstrukturversion#

Die Projektstrukturversion kann über den Menüpunkt „Projektstruktur“ im Menüband der Projektversion eingesehen werden. Diese entspricht der Projektstruktur zum Zeitpunkt der Archivierung mit dem zusätzlichen Kenner der Versionsnummer.

Hinweis

Bei einer Archivierung aus der Projektstruktur heraus, wird ebenso immer die Projektkarte mit archiviert.

Projektversionsvergleich#

Mittels des Projektversionsvergleichs können Sie unterschiedliche Projektstände miteinander vergleichen.

Einrichtung#

Um den Projektversionsvergleich im vollen Umfang nutzen zu können, müssen zunächst in der „Projekt Einrichtung“ globale Einstellungen auf dem Inforegister „Versionsvergleich“ festgelegt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

Versionsvergleich Feldeinrichtung#

Die Versionsvergleich Feldeinrichtung können Sie zum einen über die „Projekte Einrichtung“ und zum anderen über die Projektversionsvergleich-Maske einrichten. Der Unterschied dieser beiden Aufrufe liegt darin, dass der Aufruf aus der Projekteinrichtung userunabhängig (Feld UserIDFilter = „leer“) und aus dem Aufruf aus dem Projektversionsvergleich im Bezug zum User (Feld UserIDFilter = „UserID“) erfolgt.

Im Kopf der Versionsvergleich Feldeinrichtung werden Ihnen zunächst allgemeine Informationen angezeigt:

Feld Beschreibung
UserIDFilter Über das Feld „UserIDFilter“ haben Sie zum einen die Möglichkeit, eine globale Einrichtung für alle User vorzunehmen oder spezifisch pro UserIn (durch Angabe der entsprechenden UserID) eine individuelle Vergleichseinrichtung zu definieren.
Anzahl zugeordnete Felder In diesem Feld wird Ihnen die Anzahl der Felder angezeigt, die aktuell im Feld „Sichtbar“ aktiviert wurden.

In den Zeilen können Sie die tatsächliche Einrichtung vornehmen. Nachfolgend werden Ihnen die einzelnen Felder und deren Bedeutung näher erläutert:

Feld Beschreibung
Position Mittels der Positionsnummerierung können Sie in dem Versionsvergleich in der Versionsdetailübersicht die Positionierung bestimmen.
Feldnr. Gibt die Nummer des entsprechenden Feldes an.
Feldname Gibt den Feldnamen des Feldes an.
Feldbezeichnung Gibt die Feldbezeichnung des Feldes an.
Sichtbar Setzen Sie das Häkchen, wenn Sie die Feldänderungen detailliert in der Versionsdetailübersicht angezeigt haben möchten.
In Feldvergleich berücksichtigen Mit der Aktivierung steuern Sie, ob ein Vergleich des entsprechenden Feldes zweier Versionen in der Versionsstruktur berücksichtigt werden sollen.

Ist der Schalter nicht aktiviert, wird bei einer Änderung o.ä. die Zeile in der Versionsstruktur nicht visuell entsprechend dargestellt.
Projektversionen vergleichen#

Unterschiedliche Projektversionen können Sie über die jeweilige Projektkarte über den im Menüband befindenden gleichnamigen Aufruf miteinander vergleichen.

Hinweis

Bitte beachten Sie, dass für den Versionsvergleich zwingend vorab zwei freigegebene Projektversionen im System vorhanden sein müssen.

Im Kopf der Projektversionsvergleichskarte befinden sich folgende Felder:

Feld Beschreibung
Projektnummer Gibt die Nummer für den ein Versionsvergleich erfolgen soll, an.
Berechnet Der Schalter dient als Kenner für die Berechnung.

Durch den Aufruf des Versionsvergleich wird automatisch vom System eine neue Berechnung auf Basis der zwei aktuell freigegebenen Versionen erstellt.

Sobald Sie eine Version abändern, deaktiviert sich der Schalter. Durch die Funktion „Neu berechnen“ wird dieser wieder aktiviert.

(Schalter ist für AnwenderInnen nicht editierbar)
Version links Gibt die Version an, die mit einer anderen gegenüberliegenden Version verglichen werden soll.

Hinweis
Bitte beachten Sie, dass bei dem Aufruf der Projektversionsvergleichsmaske zunächst immer die zwei aktuellen freigegebenen Versionen voreingestellt sind.

Um die im Kopf angegebenen Versionen miteinander zu vergleichen, wird die Funktion „Neu berechnen“ im Menüband ausgeführt.

Im Hauptfenster wird eine Vergleichsstruktur mit farbiger Hervorhebung der Zeilen eingefügt. Die Farbgebung gleicht die, welche in der Projekte Einrichtung definiert wurde.

Führend für die Vergleichsstruktur ist immer Version links. Bedeutet, alle Zeilen der Version links werden in die Versionsstruktur unter Berücksichtigung (entsprechende Farbgebung) mit Version rechts eingefügt. Sollten in Version rechts zusätzliche Zeilen vorhanden sein, werden diese ebenfalls in entsprechender Darstellung und Position eingefügt.

Liegt Version links keine gegenüberliegende Version zum Vergleich vor, so wird nur Version links eingefügt.

Zur besseren Orientierung der Farbgebung bietet Ihnen die im Fuß befindende Legende.

In den Versionsdetails werden Ihnen entweder die Felder der Zeile oder der Vergleich der Felder, sofern die Zeile in beiden Versionen enthalten ist, angezeigt. Welche Felder wie in den Versionsdetails angezeigt werden, wird in der Versionsvergleich Feldeinrichtung definiert.

Systemprotokollierung#

Die Aktivitätenprotokollposten aus den Ein- und Verkaufsbelegdrucken werden mit den Projektnr. aus dem Kopf gekennzeichnet und sind aus dem Projekt über Aktivitätenprotokollposten ersichtlich.

Versandvorbereitung#

Bei der Fertigung komplexer Artikel kann oftmals im Versand die Situation auftreten, dass der gefertigte Artikel versandgerecht demontiert und verpackt werden muss. Im Zusammenhang mit der Anlagenbaulösung ist es möglich Versandeinheiten auch FA-übergreifend innerhalb eines Projektes zu verwenden. Dazu ist es erforderlich, dass die Fertigungsaufträge Projektbezug haben, z.B. indem sie durch die Bedarfsplanung im Projekt erzeugt werden.

Diesen Fertigungsaufträgen können nun projektspezifische Versandeinheiten zugeordnet werden, indem in den Komponentenzeilen der Haken „Projektspezifische Versandeinheit“ gesetzt wird. Dieser wird für alle Komponentenzeilen des Fertigungsauftrags gesetzt.

Nun können Versandeinheiten zugewiesen werden. Sie sind nicht mehr FA-spezifisch, sondern können in allen FA zugeordnet werden, die die entsprechende Projektnummer aufweisen.

Die Zuweisung kann auch aus der „Materialstruktur“ im Projekt heraus zugewiesen werden. Hier sind alle mit den Projektplanzeilen verknüpften FAs direkt sichtbar. Wenn die entsprechenden Zeilen in einen Verkaufsauftrag überführt werden, können die Versandeinheiten im Warenausgang verwendet werden. Dazu wird im Warenausgang die Funktion „Projektspezifische Versandeinheiten einfügen“ verwendet. Hierzu werden alle Zeilen markiert, die zu FAs gehören, die projektspezifische Versandeinheiten verwenden.

Der Warenausgang kann anschließend normal gebucht werden. Nachdem die Versandeinheiten vollständig gebucht wurden, werden die ursprünglichen Zeilen im Hintergrund automatisch gebucht und die Verkaufslieferung ist abgeschlossen. Beim Einfügen der projektspezifischen Versandeinheit wird überprüft, ob jeder FA der eine der Versandeinheiten verwendet auch mit diesem Warenausgang verknüpft ist. Ist dies nicht der Fall wird mit einem Fehler abgebrochen und auf den FA hingewiesen.

Grundlegende Informationen zum Thema Versandeinheiten finden Sie hier

Reklamation und Gutschrift#

Reklamation#

Sollte der Fall eintreten, dass ein Kunde die ausgelieferte Ware beanstandet, kann aus dem Projekt heraus der Reklamationsprozess gestartet werden.

Hierzu wählen Sie die entsprechend Projektplanzeile aus und führen über den Menüpunkt „Verkaufsreklamation erstellen“ aus.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie folgende Entscheidungen vornehmen können:

Feld Beschreibung
Neuer Beleg erstellen Legen Sie fest, ob Sie einen neuen Beleg erstellen möchten oder ob Sie die Positionen an einer bereits bestehenden Reklamation anfügen möchten.
Archiviere bestehendes Dokument Sollte der Beleg an einem bestehenden Beleg angefügt werden, so ist die Aktivierung des Schalters „Archiviere bestehendes Dokument“ zu empfehlen.

Der bestehende Beleg wird bei Aktivierung vorher noch einmal archiviert.
Belegdatum Legen Sie fest, welches Belegdatum die Reklamation erhalten soll.
An Beleg anfügen Falls Sie eine bestehende Reklamation ergänzen möchten (Neuer Beleg erstellen = Nein), können Sie hier den zu aktualisierenden Beleg festlegen.

Legen Sie fest, welchem Beleg Sie die markierten Zeilen zuweisen möchten. Hierzu wird Ihnen eine Liste der möglichen Belege angezeigt.
Zeilen Gliederung Legen Sie hier fest, ob bei der Erstellung eines neuen Beleges eine Zeilengliederung erstellt werden soll.

Bei der Ergänzung von Belegen wird Ihnen die Auswahl nicht angeboten und die Gliederungsart des bestehenden Beleges beibehalten.

Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit „Ok“.  

Gutschrift#

Losgelöst von einem Reklamationsprozess haben Sie ebenso die Möglichkeit, eine Wertgutschrift über eine Projektplanzeile zu erstellen.

Hierzu wählen Sie die entsprechende Projektplanzeile aus und rufen sich den Menüpunkt „Verkaufsgutschrift erstellen“ auf.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie folgende Entscheidungen vornehmen können:

Feld Beschreibung
Neuer Gutschrift erstellen Legen Sie fest, ob Sie einen neuen Beleg erstellen möchten oder ob Sie die Positionen an einer bereits bestehenden Gutschrift anfügen möchten.
Buchungsdatum Legen Sie fest, welches Buchungsdatum die Gutschrift erhalten soll.
An Gutschriftsnr. anfügen Falls Sie eine bestehende Gutschrift ergänzen möchten (Neue Gutschrift erstellen = Nein), können Sie hier den zu aktualisierenden Beleg festlegen.

Legen Sie fest, welchem Beleg Sie die markierten Zeilen zuweisen möchten. Hierzu wird Ihnen eine Liste der möglichen Belege angezeigt.